Wesentliche Grundlagen

 

Was sind die wesentlichen -weil wirkenden- Grundlagen der wörtlichen Kommunikation?

 

Sie beginnen mit der Kenntnis von Buchstaben, deren Bedeutung und der Zusammensetzung zu Wörtern und deren Anwendung = Grammatik. Wenn das begriffen ist, kann wörtlich kommuniziert werden. Wer Kommunizieren gelernt hat, benutzt diese Kenntnisse meist nur automatisch.

Das bedeutet, dass einem noch nicht bewusst ist, dass wörtliche Kommunikation immer auf dem "Gesetz der Polarität" basiert. Bei einer automatischen Sprach-Anwendung -ohne die tiefere Kenntnis vom Gesetz der Polarität, der Symbolik und Wirkung von Buchstaben- kommt es nur zur oberflächlichen Nutzung derselben und damit zur unbewusst angewandten Bestimmung "als wörtliche Tat".

 

Ein wesentlicher Fakt ´der von all jenen in der Tiefe begriffen werden sollte, die ein Himmelreich/Paradies auf Erden erleben möchten´ ist folgender:

 

Wörtliche Kommunikation basiert auf der Kenntnis von Gegenteilen - wie Geist-Materie, Liebe-Hass, schwarz-weiß, groß-klein, dick-dünn, nah-fern, jung-alt, gut-böse, leicht-schwer,  laut-leise, nass-trocken, schön-hässlich, oben-unten, innen-außen, erinnern-vergessen, positiv-negativ / Plus-Minus....

Was würden wir verstehen, wenn wir z.B. das Wort OBEN hören - ohne die Kenntnis der Bedeutung vom Gegenteil, nämlich dem Wort UNTEN?   NICHTS !

Wir müssen immer die zwei untrennbar zueinander gehörenden Teile kennen - also immer auch Kenntnis vom Gegenteil haben - um überhaupt verstehen zu können, was z.B. mit dem Wort OBEN und/oder UNTEN gemeint ist.

 

Die Gegenteile von jedem Polaritäten-Pärchen bedingen einander und können darum auch nie voneinander getrennt auftreten und/oder wirken.

 

Anders ausgedrückt - ist es ausgeschlossen, dass ein Teil ohne den Anderen, ohne sein Gegenüber, sein Gegenteil existieren könnte. Mit dieser Erkenntnis kann auch begriffen werden, dass die Gegenteile ´immer gleichzeitig´ als eine Art unsichtbare EINHEIT existieren und zu "verst-ehe-n" sind. Jedes Polaritäten-Pärchen repräsentiert eine harmonische EHE, die nicht getrennt werden darf, wenn deren Harmonie erhalten bleiben soll.

Wird ein Teil negiert und nicht als gleichzeitig und gleichwertig existierend (als)wahr(an)genommen, kommt es zu einer einseitigen und damit disharmonischen Wirkung -als wechselndes Auf- und Ab- bzw. Hin- und Herschwanken- bis sich der Einzelne dessen bewusst wird und auch den zweiten Teil als gleichwertig er- und anerkennt.

 

Sich in der Tiefe bewusst zu werden, dass das jeweilige Gegenteil ´von allem Wahrnehmbaren´ immer gleichzeitig im Hintergrund existiert - ermöglicht, das gewohnte einseitige automatische Beurteilen, Interpretieren.... zunehmend schneller zu bemerken, wodurch es ausgeglichen werden kann.

 

Warum haben wir bisher den existierenden zweiten Teil, den Gegenteil nicht gleichzeitig wahrgenommen?

Weil wir das Be-ur-teilen und Interpretieren automatisch von unseren Vorbildern übernommen haben - so, wie es unsere Vorbilder von ihren Vorbildern übernommen haben. Das ist wirklich gemeint, wenn in der Bibel von der Erbsünde die Rede ist. Darum haben wir auch die, uns individuell umgebenden Lebensumstände überwiegend als Disharmonien erlebt und aus fehlender Kenntnis der Zusammenhänge "unerkannt" selbst dafür gesorgt, dass die eigenen Lebensumstände mal mehr - mal weniger disharmonisch werden und bleiben - denn mit der automatisch funktionierenden, noch begrenzten Logik haben wir das einseitige berechnende Be-Ur-Teilen, Interpretieren, Analysieren, Differenzieren, Kommentieren... und somit das begrenzte Wahrnehmen... als normal -im Sinne von gesund- betrachtet.

 

Wer HIER & JETZT "NUR" das (als)wahr(an)nimmt, was die eigene, automatisch funktionierende begrenzte Logik erlaubt, grenzt automatisch alles aus, was darüber hinaus wahrgenommen werden könnte.

 

Da die normale, automatisch agierende Logik sehr begrenzt ist, erzeugt sie immer nur ein gedankliches Hin- und Herschwanken = ZWEIfeln (entzwei fallen), ohne sich dabei dessen selbst bewusst zu sein - dass ´wie und warum´ diese disharmonischen Umstände durch die eigenen Formulierungen hervorgerufen "WERDEN".

 

Die begrenzte Logik verbietet es u.a. zwanghaft - anzuerkennen, dass jede Information Positiv UND Negativ ist.

 

Unter adnerem ist die Weigerung - den Kampf um´s "Recht-haben-wollen" aufzugeben, mit der fehlenden Kenntnis der "Zusammengehörigkeit" aller Teile UND Gegenteile verbunden.

Anders gesagt:

solange wir von allen zwei ´gleichzeitig existierenden´ Teilen EINER polaren EINHEIT immer nur einen Teil sehen, haben und als wahr annehmen = GLAUBEN wollen, weil wir ´mit unserer einseitigen Sichtweise´ Recht haben wollen, können wir ´GEMÄß UNSEREM GLAUBEN´ auch immer nur das disharmonische Ergebnis der eigenen einseitigen Sichtweise erleben. Damit werden uns die vielen anderen Sichtweisen, die wir alle zur Vervollkommnung unserer begrenzten Logik brauchen so lange fehlen, bis wir bereit sind, sie als gleichwertig anzuerkennen.

 

Solange man durch die gewohnte einseitige Sichtweise immer nur einen Teil sieht und die Kenntnis vom gleichzeitig existierenden Gegenteil fehlt, kommt es -nicht nur emotional- zum ständigen "Rauf und Runter" im persönlichen Leben.

 

Wir werden das Ergebnis der existierenden Gleichzeitigkeit aller Gegenteile erst sehen bzw. "wahrnehmen" können, wenn wir die gleichzeitig existierenden Gegenteile anerkennen und gleichwertig "als wahr annehmen". Durch das Erkennen UND Anerkennen entsteht innerlich(t)e Harmonie, Frieden, absolute Akzeptanz... und ´als gespiegeltes Ergebnis des Innerlichen´ entsteht DIES dann eben auch gespiegelt = symbolisch gemeint als Himmel bzw. Para-DIES auf Erden.

 

Je mehr man begreift, dass alles gedanklich Vorstellbare und auch alles sinnlich Wahrnehmbare nur auf der Basis von Gegenteiligkeit / Unterscheidbarkeit erfahrbar ist, und dass jedes polare Pärchen eine "EINHEITLICHE Zweiheit" ist, wird der immer gegenwärtige, sogenannte unsichtbare DRITTE erahnbar - der wahrnehmende GEIST.