"WO-GO-FEELING" - ein werdendes Buch?

 

Du kannst miterleben wie HIER & JETZT eine Vielzahl an Informationen entsteht, die ein ganzes Buch namens „WOGOFEELING“ ergeben könnten. Da diese Informationen jedoch wachsen - und zwar nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ, können sie nicht zu einem gedruckten Buch werden. Wie das gemeint ist? Es bedeutet, dass bereits Geschriebenes sich einerseits durch das wachsende Verständnis vom Schreiber ändern kann und sich gleichzeitig genauso durch den Leser wandeln kann, indem er durch wiederholtes Lesen die Informationen tiefer begreifen wird können - weil die Informationen von Mal zu Mal tiefer verstanden werden, womit das eigene Verständnis erweitert wird und die Informationen tiefer integriert werden.

Die Informationen wirken als wach-sende(nde) „neutrale Wegweiser - die nach Innen führen“ und sich im Lesenden von Mal zu Mal ergänzender auswirken. Derart dienen sie >zur wachsenden Selbsterkenntnis<.

 

Ohne Bindung - an eine bestimmte Religion oder sonstige Wissenschaft, bauen diese Erläuterungen auf die, allem zugrundeliegenden Gebote/Gesetze des göttlichen Schöpfers auf, durch den alles >als bedingungsloses Geschenk< in die Existenz gehoben wird. Von einem berechnenden Umgang mit diesen Informationen ist dringend abzuraten, da eine eigenwillige Berechnung 100%ig auf den Berechnenden zurückfallen würde.

 

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"WOGOFEELING"

 

 

Die Basis aller Wörter sind Schriftzeichen, auch Buchstaben genannt. Wörter sind ursprünglich immer neutrale geistig hörbar gemachte Informationen, die das Spiel des Lebens erzeugen. Durch sie kann ein Hauch vom unermesslichen göttlichen Geist wahrgenommen werden, ohne den nichts existiert. Göttlicher Wille, sowie auch der persönliche Ego-Wille wird durch Bestimmung verwirklicht.

 

Wörter sind eine offene Tür, die kein Ego-Verstand verschließen kann.

 

Durch ein zunehmend tieferes Eindringen in offensichtliche Wortbotschaften, transPORTieren Wörter Informationen, durch die es mehr und mehr zum Eintritt in das göttliche „PORT-AL“ kommen kann - da Wörter nicht nur Informationen sind, die uns zum Kommunizieren von Informationen dienen. In ihnen wirken Schöpferkräfte, die sowohl bewusst wie auch automatisch genutzt werden - was vom geistigen Wachstum des Einzelnen abhängt.

An ausgesprochenen Wörtern erkennt ein tatsächlich Wort-Kundiger ob es sich bei seinem Gegenüber um einen egoistisch interpretierenden, eigenwillig und automatisch „urteilenden“ Sprecher handelt oder um einen bewusst sprechenden Geistesfunke. „Selbsterklärend“ wie "Selbstredend" zeigt schon das Wort „ur-teil-ENDE“ gleichzeitig, wozu das Beenden vom Urteilen führt und wozu ein automatisches Nutzen von Wörtern führt, wenn bzw. weil sich der Urteilende noch mit seinem eigenen persönlichen Körper identifiziert.

 

Um dauerhaft geistige Freiheit erreichen zu können bedarf es der Bereitschaft - zu erkennen, wie und warum man -durch unüberprüfte Glaubenssätze- seine geistige Freiheit selbst behindert. Zum Begreifen der geistigen Freiheit ist das tiefere Erkennen von Wort-Botschaften sehr dienlich, weil darin -wie in allem- die göttliche Gegenwart anwesend ist, die das „Einzige“ ist, was tatsächlich dauerhaft frei ist und uns frei machen kann. Die unveränderliche göttliche Wahrheit in den wörtlichen Informationen wirkt gleichzeitig ergänzend und transformierend auf den Ego-Verstand, der durch das bewusste „VerstEHEn“ >der Verbindung von Allem mit Allem und Jedem< zu einem höheren Verstand wird.

Die Wörter der deutschen Sprache bieten einen nachvollziehbaren "Weg", durch den die scheinbare "Entfernung" vom eigenen Geist-Sein „entfernt“ werden bzw. "weg-gEHEn" kann. Dazu kommt es jedoch nur durch wahrhaftiges Interesse an der eigenen Göttlichkeit. Sich aus persönlicher Berechnung mit Wortbotschaften zu beschäftigen schmälert das Ergebnis, weil Berechnung mit der Bedingungslosigkeit vom GEIST GOTTES inkompatibel ist.

 

Mit einer materiellen Weltsicht wird davon ausgegangen, dass Materie >unabhängig vom Geist< aus sich selbst heraus entstehen und bestehen würde. Damit wird die Kausalität auf den Kopf gestellt und ins Gegenteil verkehrt. Durch das eigene Erkennen sowie Anerkennen dieses Irrtums und das Erkennen der Verdrehungen beginnt das „Entdrehen“, was sich auf die eigene Wahrnehmungsfähigkeit auswirkt.

 

Die Informationen HIER können zum selb-ständigen Denken und zum intuitiven Wahrnehmen von Wortbotschaften anregen, was bedeutet: mehr und mehr zu begreifen, dass wie und warum alles mit allem und jedem in Verbindung ist. Intuitive Wahrnehmung unterscheidet sich von Interpretation dadurch, dass Interpretation von der persönlichen Erfahrung und vielen Meinungen anderer gefärbt ist, während intuitives Wahrnehmen sich nur auf das bezieht, was H&J von(m) SELBST auftaucht und wahrnehmbar ist/wird. Interpretationen sind immer einseitige Informationen, die darum mehr oder weniger intensive, schmerzliche Emotionen erschaffen. Intuitives Wahrnehmen begeistert und kann als neutrale geistige Offenbarung und geistige Nahrung bezeichnet werden.

 

Was macht Wortbotschaften zu einer Offenbarung?

Ihre nackte Existenz. Der Fakt ihres Daseins dient uns von Moment zu Moment – um uns wieder daran zu erinnern, wer bzw. was wir wirklich sind = geistiges „WIRK-L-ICH-T“, das alle gefühlten Gedanken „ver-WIRK-LICHT“ = wahrnehmbar macht.

 

Ebenso können wir durch das Innenleben der Wörter auch annähernd erfahren, wie wir >als GeistesFUNKE< FUNKtionieren = "FUNKEN" - "S-ENDEN". Die bewusste Beschäftigung mit dem jeweiligen Wort-Innenleben kann also das Erkennen vom eigenen wirklich(t)en Sein begreifbar machen, sobald man den tiefer liegenden >und zugleich offensichtlich vorhandenen< Wort-Sinn selbst zu erfassen vermag.

Das Wort "S-ENDEN" zeigt u.a. dass die Verwirklichung des neu aufgetauchten Gedanken zugleich das ENDEN des bestehenden Gedanken ist.

 

Es kann sehr hilfreich sein, die Informationen HIER & JETZT einfach >als Botschafter< in sich sinken und wirken zu lassen – auch wenn Du die Erläuterungen nicht gleich nachvollziehen kannst, weil sie Dir vielleicht noch unlogisch erscheinen. Es liegt an jedem Einzelnen selbst, wie intensiv ihn die Wort-Botschaften zu inspirieren vermögen. Wenn Du vorschnell urteilen würdest, würdest Du dadurch nur Dein Urteil erleben können, weil Dein Urteil es verhindern würde das Geschenk erleben zu können, was durch neutrale Botschaften empfangen werden kann.

 

ES ist der Schöpfer dem aller DANK gebührt - der alle Informationen von Moment zu Moment gebiert und sie dann auch wieder ganz bedingungslos "IN S-ICH" aufnimmt, wodurch er sie wieder mit sich selbst EINS macht.

 

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Weil es in diesem Format keine Seitenangaben gibt, kannst Du Dich ab HIER an den Überschriften orientieren. Für die Wörter "HIER & JETZT" wird fortan u.a. die Kurzform "H&J" geschrieben.

 

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"An-fang UND Ende" gehören zusammen

Mit jedem Gedanke(n-gang) -fängt- etwas Neues -an- bzw. entsteht etwas Neues, womit immer gleichzeitig der bis dahin bestehende Gedanke endet. Jeder Gedanke >sei er absolut neu oder bereits bekannt< wird "H&J" gedacht.

"H&J" findet >von Moment zu Moment< ein neutraler Informations-Wechsel statt, in dem die ursprüngliche göttliche Harmonie erlebbar ist. Grundsätzlich ist jeder Gedanke ein neutraler "Anfang UND das Ende" des Gedanken, der vom Neuen abgewechselt wird, was sich als nahtlos bzw. ohne Unterbrechung stattfindendens Geschehen >von Moment zu Moment< bzw. >von Gedanke zu Gedanke< von selbst ergibt.

 

Das Wort „ANFANG“ kann als „Fang an“ und damit als Auftrag bezeichnet werden. Zu begreifen, dass JEDES Wort eine neutrale geistige Information ist, und mit der Information von jedem neu auftauchenden Wort gleichzeitig die bestehende Information endet, macht erkennbar, dass es sich dabei immer um einen ste(h)tig stattfindenden Informationswechsel handelt. Diesen können wir "Geistesfunken" nur als Harmonie erleben, wenn wir selbst permanent „ANFANG-ENDE“ sind. Das sind wir erst "ohne" eine einseitige „Beur-Teilung“ des neutralen momentanen Geschehens.

Die genaue Beobachtung >vom stetig wechselnden gedanklichen Geschehen< macht wahrnehmbar, dass jeder Gedanke >ganz von selbst< auftaucht und >mit dem Auftauchenden< gleichzeitig der Bestehende endet / stirbt / vergeht / sich auflöst. Wenn der Gedankenwechsel ohne einseitige Beurteilungen stattfindet, ist das Ergebnis ein ständig / stehend wechselnder harmonischer Ablauf.

Würde die momentane Lebensgeschichte ganz ohne einseitig interpretierte Beurteilungen durchlebt werden >wodurch wir stets neutral „Anfang-ende“ wären< würden wir die persönliche Lebensgeschichte ganz frei von Disharmonie erleben.

Mit anderen Worten gesagt: wenn wir die, jeweils momentan wahrnehmbaren Informationen erleben, ohne an ihnen >durch eine illusorische einseitige Beurteilung / Interpretation< hängenzubleiben, erleben wir den reinen Willens-Strom der immerwährenden göttlichen Gegenwart als permanent "ANFANG-ENDE".

 

"JA, unerkannt habe ich bis dato GEGLAUBT GEHABT,  Polaritäten-Pärchen >wie Anfang und Ende< wären trennbar"

(und darum unbewusst >vermeintlich< von mir selbst getrennt worden gewesen)

 

"Polarität UND Einheit" ist göttliche DREIHEIT

Die Wörter „Anfang UND Ende“ stehen nur für eines, von zahlreichen Polaritäten-Pärchen. Das Wort „Polarität“ bezieht sich auf die untrennbare „VERBUNDENHEIT“ einer ZWEIHEIT, worauf schon das Wort UND hinweist. Jede Polarität besteht aus mindestens 2 Teilen, die als Gegenteile oder Gegenpole bezeichnet werden können. Erst durch den Unterschied von Gegenteilen entsteht etwas Wahrnehmbares. Ohne Unterschiede gäbe es keine Wahrnehmung; gäbe es kein Leben -

 

darum ist das "Gesetz der Polarität" das ERSTE GESETZ

 

Wesentlich ist - zu erkennen, dass die ZWEI >von jedem Polaritäten-Pärchen< einander bedingen; dass sie immer untrennbar zusammengehörend sind. Die beiden Teile einer Polarität können nur wahrgenommen und kommuniziert werden, wenn die Bedeutung von beiden Teilen bekannt ist. Diesen Fakt selbst nachzuvollziehen macht begreifbar, dass ein Teil nie von seinem Gegenteil getrennt existieren kann. Mit einem Beispiel veranschaulicht: wenn etwas als „groß“ bezeichnet wird, existiert >im geistigen Hintergrund< gleichzeitig die das Gegenteil „klein, sowie ein "Berg" nur wahrnehmbar ist, weil es gleichzeitig ein "Tal" gibt = "Berg UND Tal" ist eine polare Einheit.

Wird dieser Fakt selbst in der Tiefe nachvollzogen, so wird dadurch auch begreifbar, dass und warum jede Polarität gleichzeitig immer eine Einheit ist. Die Einheit jeder Polarität „ver-an-schau-Licht“ die göttliche Dreiheit, die immer "symbolisch" als das Licht der geistigen DREI-EINHEIT wirkt.

 

Wird nun eine wahrgenommene Erscheinung durch eine einseitige Interpretation „Beur-TEILT“, findet dadurch die Trennung der jeweiligen Polaritäten-Partner „statt“, weshalb einseitig interpretiertendes Beurteilen letztlich immer wieder zur „Bestattung“ von sich >selbst< führt. Diese "Bestattung" bezieht sich auf das eigensüchtig urteilende Ego-Selbst, das sich (nur) mit dem eigenen persönlichen Körper identifiziert. Die "Bestattung" bezieht sich also nicht auf das "Geistesfunke-Selbst" das die persönliche Lebensgeschichte (nur) träumt.

 

Das „Gesetz der Polarität“ ist die Grundlage für Leben. Mit dem Begreifen seiner Bedeutung, beginnt zugleich das Enden vom einseitigen „UR(L-ICH-T)teilen“ weil es durch die Anerkennung von These/Pol UND Antithese/Gegenpol zur Synthese kommt, die ein höhergeistiger Zustand ist.

Da das „Gesetz der Polarität“ die Grundlage für alles Wahrnehmbare ist, bezieht es sich auch auf jedes Wort, sodass auch Wörter einen "positiven UND negativen Pol" haben. Z.B.: „Freude“ ist nicht nur positiv, sondern als Schadenfreude auch negativ; was für einen Glück ist bedeutet jedoch für einen anderen (nicht Unglück sondern) Pech; ein Sadist fügt einem anderen gerne Schmerz zu und ein Masochist genießt Schmerzen – also ist Schmerz (und das Zufügen von Schmerz) "positiv UND negativ".

So wie „Nichts und Alles“ zusammen(ge)hört und gedanklich nur verbunden existieren kann, gehören als Polaritäten-Pärchen „Geist und Materie“, „These und Antithese“, „Positiv und Negativ“ = „Plus und Minus“, „Hell und Dunkel“, „Werden und Sterben“,  "Groß und Klein“, "Dick und Dünn“, „Freude und Leid“, „Harmonie und Disharmonie“, „Krieg und Frieden“, „Gesundheit und Krankheit“, „Himmel und Hölle“, „Gedanken und Gefühle“, "Aktion und Reaktion", "Lärm und Stille"......  "H&J" immer zusammen.

 

Und so wie die körperliche Verbindung von Mann und Frau "EHE" genannt wird, ist jedes Polaritäten-Pärchen eine bestehende "EHE", die erst als harmonisch erlebt werden kann, wenn beide Partner gleich-geltend zu 100%ig anerkannt werden. In Zahlen ausgedrückt: 50 + 50 = 100.

In erster Linie bezieht sich das göttliche Gebot/Gesetz "DU SOLLST NICHT EHE-BRECHEN" auf die EHE "Geist UND Materie", doch wer das Gesetz der Polarität selbst mehr und mehr in der Tiefe begreift - erkennt, dass sich dieses göttliche GESETZT auf jedes Polaritäten-Pärchen bezieht und HIER & JETZT nur 100%ig erfüllt wird, wenn beide Teile gleichermaßen anerkannt werden.

 

"JA, unerkannt habe ich bis dato tatsächlich GEGLAUBT GEHABT, Geist wäre von Materie getrennt (worden gewesen)"

Gedanke, Gefühl, Glaube - selbst bestimmender Schöpfer (?)

Es ist geistige Flexibilität nötig, um die jeweiligen Wort-Bedeutungen im Sinne der ursprünglichen Bedeutungen und Zusammenhänge zu erkennen, was im Begreifen und Anwenden der VATERSPRACHE gipfelt. Durch geistige Flexibilität ist bzw. wird u.a. wahrnehmbar, dass Wörter tatsächlich selbsterklärend sind – so, wie die Wörter „Ge(h)danke“ und Ge(h)fühle" von selbst zeigen, dass es sich um einen Auftrag handelt. Jeder wahrgenommene inspirierende Gedanke ist wörtlich >als "Gedanke UND Gefühl"< bereits ein erfüllter Auftrag vom Schöpfer, den ER durch sein >Geschöpf< realisiert und erlebt. Wenn nun aber das Geschöpf eine geschenkt bekommene Inspiration >aufgrund der Identifikation mit dem persönlichen KÖRPER< eigenwillig einseitig beurteilt entsteht Trennung, die sich als Disharmonie auswirkt. Durch bedingungslose Annahme >im Sinne von 100%ig< löst sich jede wörtliche Erfüllung auch schon wieder mit dem neuen Gedanken; mit der neuen wörtlichen Information ganz von selbst >ins Nichts< auf.

Noch einmal anders gesagt: indem inspirierende Gedanken >ihrer ursprünglichen neutralen Information entsprechend< widerstandslos angenommen, ausgeführt und damit erfüllt werden, WIRKEN SIE SICH AUCH >im Sinne des Schöpfers< FÜR DAS GESCHÖPF ERFÜLLEND AUS.

 

Wer ist der Schöpfer und damit Bestimmer von Gedanken und Gefühlen? Die Antwort kann nur durch genaue Selbst-Beobachtung herausgefunden werden. Bist Du der Erschaffer der, IN Dir auftauchenden Gedanken und Gefühle oder tauchen diese ganz von selbst IN Dir auf? Ebenso kann gefragt werden „Wofür und wem sollen wir für die Gedanken und Gefühle danken?“. Um herauszufinden, ob du selbst der Macher der Gedanken bist oder nicht, kann der Dialog auf den ersten 22 Seiten im Schriftwerk "Vom Geheimnis der Buchstaben" sehr hilfreich sein.

Erst wenn Du selbst erkennst dass Du >als träumender Geistesfunke< nicht der Bestimmer, dass Du nicht der Schöpfer der Gedanken und Gefühle bist >weil sie ganz von selbst in Dir auftauchen< erkennst Du damit zugleich den wirklich(t) bestimmenden Schöpfer. Es ist der göttliche GEIST, der uns alle Gedanken und Gefühle einspielt und damit prüft - ob wir schon mit allen Gedanken, Gefühlen einverstanden sind oder ob wir noch unseren eigenen Willen durchsetzen wollen.

Jede gedankliche und auch materiell verwirklichte Idee ist nur eine H&J erscheinende Erfüllung – sei es als materieller Gegenstand oder als geistige Information. Jeder Gedanke ist >als Ding an sich< ein Geschenk, das durch die Schöpferkräfte / Lautwesen entsteht. Ein gefühlter Gedanke wird >im Sinne der individuell zugesprochenen Bedeutung und Beurteilung, sowie entsprechend der Stärke des Glaubens< verwirklicht - also gleichgültig ob der Gedanke einseitig interpretiert wird oder nicht. Je mehr das begriffen wird hebt sich dadurch auch die Vorstellung auf, dass es einen ungerechten GOTT gäbe, dem man Leiden, Schmerzen, Kriege, Not.... zuschieben könnte. Wir sind für all das SELBST zuständig = jeder Einzelne kann nur selbst Einfluss darauf nehmen, in welcher Qualität er den eigenen persönlichen Weltraum erlebt.

 

Da ein reiner Schöpfer neutral ist und darum auch neutral wirkt, unterscheidet ER nicht in "Gut ODER Böse". Durch das Gesetz der Polarität ist dafür gesorgt, dass "Gut UND Böse" wieder ins Gleichgewicht gebracht wird, sodass auf die Verwirklichung der positiven Seite auch die Verwirklichung der negativen Seite erfolgt, sowie umgekehrt. Zum Beispiel folgt auf Gesundheit Krankheit und umgekehrt, weil „Krankheit UND Gesundheit“ eine polare Einheit sind.

Wenn wir auch nicht der Schöpfer der Gedanken sind >sondern derjenige der sie wahrnimmt< so sind wir dadurch befähigt die Gedanken neutral zu beobachten. Sich automatisch mit allen Gedanken zu identifizieren würde bedeuten - zu glauben, dass man den Gedanken ausgeliefert wäre, was ein logischer Trugschluss ist.

 

DENKEN und GLAUBEN ist nicht dasselbe !

 

Gedanken, die wir "absolut zweifellos" also 100%ig glauben, werden sofort >HIER & JETZT< im gegenwärtigen Augenblick verwirklicht.

Gedanken, die wir oft wieder holen >sei es als Wunschvorstellung oder um unsere Welt oder Zukunft verbessern zu wollen, was auf Ablehnung und Angst basiert< also solche Gedanken werden ebenso verwirklicht, wenn auch meist SCHEINBAR zeitverzögert. Die Verwirklichung kann allerdings unterschiedlich ausfallen: als die Wunschvorstellung oder als das Ergebnis dessen, was die eigenwilligen Gedanken ausgelöst hat. Ein Auslöser ist z.B. der Wunsch "Gesund werden wollen", der auf der Ablehnung einer momentanen Krankheit basiert.

 

Die Information "ES GESCHEHE NACH DEINEM GLAUBEN" sagt klar aus, dass es der Glaube ist, durch den das Geglaubte verwirklicht wird. Was ist also geschehen, wenn wir geglaubt haben "krank zu sein" und darum gesund werden wollten?

Weil wir geglaubt haben >was wir geglaubt haben< - z.B. "Krank zu sein" hat sich die Krankheit verstärken gekonnt oder eine Krankheit ist >aus Angst vor Krankheit< ausgebrochen, was der Bestimmung von "nicht so Krank werden wollen" entspricht. Es ist immer der Glaube >dass das Gefürchtete geschehen könnte< der zur Verwirklichung desselben führt. "ES GESCHEHE NACH DEINEM GLAUBEN" ist ein geistiges Gesetz, das sich prinzipiell auf alles bezieht was wir glauben - also einerlei ob der Auslöser für einen Glaube eine, auf Zweifel basierende abgelehnte Befürchtung ist >weshalb dementsprechend das Befürchtete verwirklicht wird< oder ob es der feste Glaube an die Verwirklichbarkeit von einem Herzenswunsch ist. WAS WIRKT IST IMMER DER EIGENE GLAUBE !

"JA, unerkannt habe ich bis dato GEGLAUBT GEHABT, meine Glaubenssätze wären kraftlos"

 

Mit dem Satz "IHR SOLLT WERDEN WIE DIE KINDER" ist darauf hingewiesen, dass wir wieder VON SELBST IN den Zustand der urteilslosen "ZWEI-FEL-LOS-IG-KEIT" eines unkonditionierten Kindes kommen sollen. Die aneinandergereihten Buchstaben "IG" klingen in manchen Dialekten wie "ich".

 

Welche Rolle spielen bei all dem die Gefühle?

Jeder GEdanke erzeugt ein GEfühl, sei es positiv oder negativ - von "Himmelhoch-jauchzend" bis "zu-Tode-betrübt". Erst wenn Gedanken als neutrale Informationen wahrgenommen werden, endet das noch unbewusste eigenwillige einseitige Interpretieren und damit auch das eigene Hervorrufen von positiven oder negativen Gefühlen. Dadurch entsteht eine Art Apathie, die entgegen der normalen Meinung >Gefühlslosigkeit wäre nur gefährlich und damit auch nur negativ< eben auch positiv, im Sinne von neutral sein kann, was gleichzeitig die Freiheit bzw. Unabhängigkeit von gedanklichen, automatisch auftauchenden Interpretationen ist.

Automatisch interpretierendes Denken ist mit der Identifikation vom persönlichen Körper verbunden, ist egoistisch, eigensüchtig und auch zwanghaft. Solange dieses Denken herrschen kann, können auch die verwirklichten Ergebnisse im persönlichen Weltraum-Spiegel nur dem egoistischen eigensüchtigen zwanghaft einseitig interpretierenden Denken, Fühlen und Bestimmen entsprechen.

 

Wort - Information - Name

Entsteht durch das Wort „Gedanke“ ein neuer Gedanke oder ein neues Gefühl? „Nein“.

Entsteht durch das Wort „Gefühl“ ein neuer Gedanke? "Nein, das Wort „Gefühl“ ist ein Gedanke".

 

Wörter sind an sich >ohne eine bestimmte Bedeutung< nur ein neutrales Geräusch ohne Informationsgehalt. Ein neutrales Geräusch ist erst durch eine konkret festgelegte Lautabfolge ein WORT. Durch die Kenntnis bzw. Zuordnung von Wort-Bedeutungen kommt es zum Erzeugen dessen, was das jeweilige Wort für den Einzelnen bedeutet. Darum heißt es u.a. Im Anfang (war) ist das Wort.

 

Das innerliche Hören einer bestimmten Lautabfolge wird „Gedanke“ genannt. Jeder Gedanke ist wahrgenommenes Wort, ist „InFORMation“ mit individueller Bedeutung - durch die für den Einzelnen eine feinstofflich oder sinnlich wahrnehmbare Form erzeugt wird. Dabei ist bzw. bleibt der Denker immer mit dem Gedachten oder auch sinnlich wahrnehmbar verwirklichten Gedanken verbunden - bis zur Auflösung desselben, durch einen H&J neu auftauchenden Gedanken. Mit anderen Worten gesagt: der „Best-immer“ ist mit jeder existierenden selbst gedachten und verwirklichten Bestimmung „immer“ eine polare Einheit = „Bestimmer UND Bestimmtes“ >ge-hören zusammen< sie bedingen einander, so wie auch "Geist und Materie".

"JA, unerkannt habe ich bis dato GEGLAUBT GEHABT, ich wäre von meinen (verwirklichten) Gedanken getrennt"

 

Jede wörtliche Bezeichnung >für eine physische Form< ist eine „namentliche“ Zuordnung. Ob ein Geistesfunke fähig ist eine gedankliche „InFORMation“ aufgrund der Kenntnis des Namen auch als materielle FORM zu verwirklichen, hängt von der Stärke seines Glaubens ab.

 

Nachdenken und Vordenken ?

Göttliche Inspiration hat nichts mit „Nachdenken“ zu tun. "Nachdenken" ist die AUTOMATISCHE Wieder-Holung von Erinnerungen >also vom bereits Bekannten< oder das "Nachsprechen" von Informationen anderer Persönlichkeiten >sei es hör- oder lesbar<, sowie es ein Denken ist, das sich ausschließlich mit persönlichen Erfahrungen und dem persönlichen Wohlergehen beschäftigt. Das bedeutet, dass der automatische Denker >durch Nachdenken< äußerst selten in Einheit mit dem wahrnehmbaren Geschehen dessen ist, was H&J wirklich ist.

 

Vordenken“ ist >genau betrachtet< auch nur „Nachdenken“ weil dabei immer auf das bereits Erlebte aufgebaut wird, um damit das zu ändern, was durch einseitige Interpretationen des Erlebten abgelehnt worden ist. Kannst DU schon selbst erkennen, dass Du damit immer nur um das bereits Bekannte kreist und nie in die Mitte kommst, in der Du >als Beobachter< immer bist?

Für derlei „vordenkendes Nachdenken“ werden zahlreiche Argumente angeführt wie z.B.: eine bessere Zukunft sichern zu WOLLEN; um von scheinbarer Schuld frei werden zu WOLLEN; um frei und glücklich werden zu WOLLEN... wobei das Ego der argumentierenden Person "also das persönliche ich" >unbewusst< sein egozentrisches eigensinniges Denken und Handeln rechtfertigen "WILL".

 

Denken findet immer nur H&J statt, weil der Denkende nur H&J denken kann - hast Du schon erkannt / nachvollzogen, was das bedeutet?

 

 "JA, unerkannt habe ich bis dato an ein gestern und morgen >als chronologischen Zeitablauf< GEGLAUBT GEHABT"

 

Noch genauer betrachtet ist >beim Lesen von wörtlichen Informationen< "Nachdenken" nicht einmal ein Nachdenken, sondern einfach nur das HÖREN von dem, was die eigene innere Stimme redet. Ob so ein innerliches Gerede schon geistreich ist oder nur logisch - kommt auf die Informationen an, die (auf)gelesen und dadurch (als)wahr(an)genommen werden. Absolut = 100%ig geistreiche Informationen könntest Du u.a. hier lesen.

Nachdenken und Vordenken ?
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HIER & JETZT = 100 % = Fakt / Tatsache

Mehr und mehr zu begreifen was es TATSÄCHLICH bedeutet „im HIER & JETZT zu leben“ bedeutet zugleich: mehr und mehr zu erkennen dass wir gestern noch nie etwas gemacht haben und dass wir auch morgen nie etwas machen werden. Weil wir alles, was wir feinstofflich wahrnehmen und auf der grobstofflichen persönlichen Ebene machen und erleben immer nur HIER & JETZT erleben.

 

Niemand wird es je schaffen in zwei Stunden zu tanzen – weil physisches Tanzen nur HIER & JETZT stattfinden kann, so wie der Gedanke daran auch nur H&J wahrnehmbar ist. Noch einmal anders gesagt: wenn physisch getanzt wird, ist das Tanzen HIER & JETZT das momentane Geschehen. Jedes „GeschEHEn“ ist >wenn es geschieht< immer das erleben vom H&J Wahrnehmbaren.

Ob dieses HIER & JETZT Wahrnehmbare auch schon tatsächlich 100%ig wahrgenommen / erlebt wird, kommt auf die Wachheit des Geistesfunken an. 100% bedeutet: mit 100%iger Aufmerksamkeit HIER & JETZT mit dem zu sein, was von Moment zu Moment geschieht und worauf die eigene Aufmerksamkeit ruht.

 

Nur das, was HIER & JETZT "SELBST" wahrgenommen werden kann ist ein wirklich(t)er „Fakt“. Das Wort „Akt“ im Wort "F-Akt" steht u.a. für eine Handlung bzw. für ein H&J wahrnehmbares Geschehen. So ist z.B. TANZEN ein körperlicher Akt und Denken ein feinstofflicher Akt - im HIER & JETZT. Das Wort „Fakt“ bezieht sich somit immer NUR auf das, was HIER & JETZT "SELBST" überprüft und als wirklich wahrgenommen werden kann.

Weil wir H&J selbst die wörtlichen Informationen eines anderen hören >oder NUR SCHEINBAR in Radio oder Fernsehen... sehen und lesen<, bedeutet das nicht automatisch, dass diese hör- und lesbaren Informationen H&J auch unserer eigenen sinnlichen Wirklichkeit entsprechen.

 

Ein H&J "NEUTRALES" Geschehen ist das reine Sehen und Hören von Unterschieden, die eben >"NUR" H&J wirklich< von Moment zu Moment wahrnehmbar sind. Diese haben jedoch keinen Wert >im Sinne einer Bewertung< da eine Bewertung erst durch den Filter der zwanghaft interpretierenden Logik entsteht. So sind z.B. Farben ursprünglich neutral und haben keinen Wert, weshalb durch das Sehen der Farben einer Blume auch keine ablehnende Bewertung entsteht.

Ebenso ist nun auch das Sehen von weißem Papier mit schwarzen Mustern >z.B. als sogenannte Zeitung< ursprünglich auch immer nur eine neutrale sinnliche Wahrnehmung – die sich aus einem Schwarz-Weiß-Kontrast ergibt, die Schrift genannt wird. Wenn uns bewusst ist, dass wir die sogenannten Schriftzeichen bisher nur einseitig interpretieren können >gemäß unserer begrenzten Logik< jedoch nicht müssen - weil wir erkannt haben, dass auch diese schriftlichen Informationen nur einseitige Interpretationen sind - die nicht unserer eigenen Wirklichkeit >dem H&J< entsprechen – so ist das Sichtbare für uns einfach nur mehr das, was es HIER & JETZT auch wirklich ist - nämlich weißes Papier mit schwarzen Mustern.

Dieses GesEHEne ist also in seiner neutralen unterschiedlichen Ursprünglichkeit das selbe - wie das Muster einer HIER & JETZT sichtbaren Blume, deren AussEHEn sich z.B. aus zwei Farben ergibt.

"JA, unerkannt habe ich bis dato die Wirklichkeit >H&J< mit meinen einseitigen illusorischen Interpretationen verwechselt GEHABT"

 

HIER & JETZT = 100 % = FAKT / Tatsache
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Illusion oder Wirklichkeit ?

Wann kann SELBST geprüft werden ob etwas wirklich ist ? Die Antwort dürfte klar sein - nur HIER & JETZT.

Folglich ist NUR das, was wir HIER & JETZT von Moment zu Moment SELBST >als grobstofflich existierend< erleben physische/materielle „Wirklichkeit“ - in der wir unsere gefühlten Gedanken >die wir bis dato meist ungeprüft automatisch geglaubt haben< verwirklicht bekommen „haben“.

Gedanken, die wir HIER & JETZT wahrnehmen sind ebenfalls wirklich, doch nur feinstofflich existierend. Es gibt also eine feinstoffliche und eine grobstoffliche >physisch/materiell< existierende Wirklichkeit, die sich aus einem permanenten Wechsel von wörtlichen Informationen ergibt.

 

Was gehört nun aber zur Illusion? Was ist Illusion ?

Jene Gedanken, die nichts mit der HIER & JETZT sinnlich wahrnehmbaren grobstofflichen Wirklichkeit zu tun haben. Es sind dies Gedankengänge, die als „Nachdenken“ und vermeintliches „Vordenken“ bezeichnet werden; sich immer nur um ein „Haben-WOLLEN oder NICHT-Haben-WOLLEN“ und damit nur darum drehen, das momentan Bestehende verbessern zu WOLLEN. Illusorisch sind somit Gedanken die mit einer, zumindest EINMAL selbst erlebten Wahrnehmung in Zusammenhang stehen, die man einseitig >als nur negativ oder nur positiv< interpretiert oder etwas, das man „auch selbst haben oder nicht-haben“ will, sowie alle Informationen, die wir von anderen mitgeteilt bekommen jedoch mit der EIGENEN, H&J sinnlich wahrnehmbaren Wirklichkeit NICHTS zu tun haben.

 

Wenn Du achtsam bist hast Du schon von selbst bemerkt, dass auch einseitige Interpretationen zur Illusion gehören, weil diese nicht der 100%igen Wirklich(t)keit entsprechen. Einseitige Interpretationen entstehen aufgrund dem fehlenden Verständnis vom „Gesetz der Polarität“ und werden vom persönlichen „ich“ AUTOMATISCH getätigt.

Ob es sich nun um Gedankengänge handelt, die mit der eigenen gegenwärtigen Wirklichkeit zu tun haben >die sich von Moment zu Moment ändert<, um Gedanken die nicht mit dem eigenen momentanen Erleben zu tun haben oder um einseitige Interpretationen der automatisch "funk-tionier-enden" Logik eines persönlichen "ich" - womit Du "Geistesfunke" Dich identifizierst, sie alle entstehen und vergehen H&J von Augenblick zu Augenblick.

Illusion oder Wirklichkeit ?
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Geistesfunke oder Gedanke ? Die VERWECHSLUNG

In allen heiligen Schriften ist von "Gotteskindern" die Rede. Indem die göttliche Quelle >aus der alles entsteht< GEIST ist, sind alle „Kinder Gottes“ „Geist-es-funken“. GEIST ist unsichtbar, ungreifbar, unerfassbar. Darum ist der REINE GEIST auch unbezwingbar – doch ein Geistesfunke ist das ERST, wenn ihm sein WIRK-LICH(T)ES SEIN und die EINHEIT mit dem ALLGEIST bewusst ist und er dadurch in seiner persönlichen Traumwelt der ERSTE geworden ist. Was bedeutet es, in der persönlichen Traumwelt der ERSTE zu sein? Es bedeutet ein bedingungslos liebendes Vorbild zu sein, anstatt darauf zu hoffen; zu warten; zu glauben, dass es möglich wäre, dass im eigenen persönlichen Wel(l)Traum ein anderer mit dem „bedingungslosen lieben“ beginnen könnte.

 

Warum das einem anderen versagt ist?

ACHTUNG JETZT WIRD ES FÜR DICH MÖGLICHERWEISE (R)EVOLUTIONÄR:

Weil jeder Geistesfunke eine eigene Traumwelt, einen eigenen Wel(lTraum erlebt. Das ermöglicht es u.a. auch begreifen zu können, dass bzw. warum auch jeder andere H&J nur ein Gedanke >als namentlich benannte Form in der eigenen Traumwelt ist< und somit nur eine wörtliche Information IN DIR „GEIST-esfunke“ selbst, weil ja >genau beobachtet< die jeweilige Form mit der nächsten "In-FORM-ation" schon wieder im Unsichtbaren = im eigenen GEIST  "ver-schwindet" – sei es als gedankliche Information oder als sinnlich wahrnehmbare Erscheinung, die ja auch schon wieder in dem Moment "ver-schwindet" in dem sie sich nicht mehr in Deinem Gesichtsfeld befindet.

Wenn Dir diese Betrachtung-weise noch ganz neu ist, so könntest Du sie "vorerst" einfach einmal nur als absolut (r)evolutionär und faszinierend betrachten und dadurch neugierig "wie ein Kind" weiterlesen - anstatt die Informationen gleich ablehnend zu verwerfen, zu bekämpfen - denn durch diese Informationen kann IN DIR eine höhere Logik entstehen. Darum heißt es u.a. "Ihr sollt werden wie die Kinder".

 

Solange sich der Geistesfunke mit dem persönlichen Körper VERWECHSELT, ist er HIER & JETZT tatsächlich noch ein Träumender im Tiefschlaf. Das bedeutet, dass er den momentanen Lebenstraum / die Lebensgeschichte namens…. noch so erlebt, als wäre er NUR die Form dieses persönlichen Körpers und damit vom Geist >aus dem alles kommt< und allen anderen körperlichen Formen getrennt - was einem, nur logischen (geistlosen) materiellen Weltbild entspricht.

 

Alle Informationen, auf die sich das personifizierte „ich“ bezieht, gehören zum Programm der individuell begrenzten persönlichen Ego-Logik, die >zwanghaft< einseitig urteilt und interpretiert. Da diese begrenzte Logik auf einem materiellen Weltbild basiert, geht das persönliche "ich" davon aus, dass Materie ohne Geist existiert - dass Materie also auch existiert, wenn Du nicht an sie denkst. Diesen Trugschluss kann ein Geistesfunke allerdings erst durch absolut genaue Selbstbeobachtung erkennen. Ohne diese Erkenntnis bleibt er >aufgrund der Verwechslung mit dem persönlichen Körper< im Hamsterrad-Lauf der begrenzten Ego-Logik gefangen, bis er letztendlich des Kämpfens müde wird bzw. das Kämpfen satt hat – weil es in seiner Welt, die er laufend durch die eigene einseitig interpretierende Logik "QUAL-ifiziert", keinen dauerhaften Frieden geben kann.

Das erzeugt das Sehnen nach Deinem WIRK-LICH(T)EN SEIN, welches der immerwährende "FriEDEN" IN DIR - im HIER & JETZT  ist.

Erst frei, von zwanghaft und einseitig interpreTIERten Beurteilungen erlebst du HIER & JETZT das Paradies auf Erden.

Darum zählt zu den intensivsten Ängsten - u.a. die Angst vor der Beurteilung der anderen.

 

Sich mit dem persönlichen Körper zu verwechseln bedeutet, dass der Geistesfunke "noch unbemerkt" tatsächlich glaubt - er wäre ein Gedanke und somit nur eine momentane wörtliche Information - die es bei genauer Beobachtung doch HIER & JETZT immer nur gibt, wenn sie JETZT gedacht und durch den eigenen Glauben auch HIER & JETZT "verwirklicht" wird.

"JA, unerkannt habe ich bis dato GEGLAUBT GEHABT,

ich wäre von allen physischen Erscheinungen nur dieser eine, persönliche Körper"

 

Von  "Haben ODER Sein"  zu  "Haben UND Sein"

Wenn ein Gedanke wahrgenommen wird, so stellt dieser aus der Sicht des persönlichen „ich“ das HABEN von diesem momentan aufgetauchten Gedanken dar. Da jeder Gedanke nur wahrgenommen werden kann, weil er JETZT und wenn er JETZT momentan existiert, ist das Existieren vom jeweiligen Gedanke zugleich das SEIN desselben. Beides – das HABEN und das SEIN eines Gedanken findet immer „gleichzeitig“ statt und ist somit „untrennbar“ miteinander verbunden EIN SEIN.

Das persönliche "ich" nimmt von allen möglichen Informationen >die die gesamte Habe bzw. der gesamte Besitz vom GÖTTLICHEN GEIST sind< immer nur ein selektiertes, von Moment zu Moment wechselnd minimales "Haben" wahr und so konzentriert sich das persönliche „ich“ vorwiegend auf HABEN, wodurch wir permanent darauf ausgerichtet sind die HABE sicherzustellen >die wir MEIN nennen< wofür das persönliche „ich“ meist auch alles macht. Anders gesagt: fast alles, was durch das personifizierte „ich“ gedanklich gemacht wird, dient zum Absichern der eigenen Habe. Diese "Habe" bezieht sich vordergründig auf materiellen Besitz und auch auf das >nur scheinbar eigene< persönliche Wissen.

 

Durch die Identifizierung mit dem persönlichen Körper sagen wir "Das ist MEIN Körper" - im Sinne von „Das bin ich“. Wir sagen auch  „Das ist MEIN(E) Mann/Frau, MEIN Auto, MEIN Kind, MEIN Haus, MEINE Katze, MEINE Kleidung, MEIN Wissen.....“ und verteidigen all das bzw. versuchen diese HABE weiterhin >durch berechnendes automatisches Festhalten< zu „BE-SITZEN“. Doch entgegen der formulierten Identifizierung mit dem persönlichen Körper Das bin ich sagen wir zum Partner, Auto, Kind, Haus, zur Katze, Kleidung oder zum scheinbar eigenen Wissen nieDas bin ich“.

 

Also haben wir bis JETZT automatisch geglaubt gehabt, tatsächlich NUR mit der HABE = FORM des persönlichen Körpers verbunden zu SEIN.

 

Wir wählen, ja wir selekTIEREN und anerkennen von all den uns bekannten, nennbaren Formen nur die persönliche Form - im Sinne vom „Da-SEIN“. Das bedeutet: wir bestimmen, dass alle anderen Formen nicht mit uns verbunden sind - denn zu bestimmen „Ich bin nur diese Form“ bedeutet zugleich zu bestimmen „Alle anderen Formen bin ich nicht“, womit wir UNBEWUSST permanent Trennung erschaffen, solange wir uns noch nur mit dem persönlichen Körper identifizieren.

Dabei ist JEDE materiell erscheinende FORM die verwirklichte „In-FORM-ation“ des momentan selbst gedachten und gefühlten Gedankens und genauso wie die FORM des persönlichen Körpers mit dem Denker verbunden - wenn wir an die jeweilige Form denken. Das bedeutet also >aus geistiger Sicht< dass jede feinstofflich UND/ODER grobstofflich auftauchende InFORMation zu unserem DA-SEIN gehört und zugleich das HABEN dessen ist, was wir HIER & JETZT im permanenten Wechsel erleben. Sich dessen ganz bewusst zu SEIN, nennt sich "SELBST-BEWUSST-SEIN".

 

"Bewusstsein" kann jedoch Niemand HABEN = das können wir nur SEIN. Wer sagt "ich habe ein Bewusstsein" ist sich dessen noch unbewusst.

 

Die persönliche Logik ist ein geistig begrenztes Programm, durch dessen zwanghafte Informationen wir uns nur zwischen „Haben ODER Sein“ hin- und her bewegen und dadurch nie dauerhaft im Gleichgewicht der Mitte landen. Persönliche „ich´s“ kämpfen gegeneinander um unterschiedliche Standpunkte und wollen Recht HABEN, weil aus diesem begrenzten Blickwinkel es nur so SEIN kann, dass nur einer Recht HABEN kann; als würde nur einer Recht HABEN dürfen. So macht sich "unbewusst" jeder zu einem selbst ernannten Richter über "EIN" Recht, das durch Personen teilbar wäre. Dabei ist es einfach nachvollziehbar, dass zwei persönliche Individuen auch immer zwei unterschiedliche Sichtweisen haben, weshalb aus der eigenen Sicht jeder Recht hat - wenn auch >aus rein-geistiger Sicht< erst ein bisschen. Das ergibt sich aus der symbolischen Vorstellung von einem körperlichen Standpunkt = an ein- und demselben Punkt kann HIER & JETZT immer nur eine Person stehen – einerlei wie nah sich eine andere daneben stellt.

Die zwanghaft und automatisch funktionierende persönliche Logik ist u.a. am "Entweder(ich) - Oder(du)" erkennbar. Sie anerkennt keine Abweichungen vom >scheinbar eigenen< Blickwinkel - ohne zu bemerken, dass dieser Blickwinkel automatisch von anderen übernommen worden ist, die auch NUR SCHEINBAR eine eigene Meinung haben.

 

Wenn erkannt, begriffen und verstanden wird, dass alles aus EINEM GEIST kommt und darum auch alle Sichtweisen zu dem einen Geist gehören, kann es zu einer geistigen Übereinstimmung von „Haben UND Sein“ kommen. Alles was wir benennen können ist >im Moment des Erlebens< ein gleichzeitiges „Haben UND Sein“ im HIER & JETZT - einerlei ob es sich um etwas Feinstoffliches wie z.B. Gedanken, Gefühle, Duft, Geschmack, undefinierbare Wahrnehmungen oder um etwas Grobstoffliches handelt.

"JA, unerkannt habe ich mich >durch mein eigenwilliges Denken< auf ein Minimum vom Möglichen begrenzt GEHABT"

 

GEIST ist und bleibt immer EINER / Einzigartig

Weil alles aus einem GEIST kommt ist auch alles, was aus dem Geist kommt immer nur einER. Das bedeutet, dass jeder Geistesfunke „einzigartig“ ist und eine eigene einzigartige Traumwelt ER-lebt, in der auch alles Wahrnehmbare in jedem Moment einzigartig ist, weil auch jeder Moment einzigartig ist. Genau betrachtet gibt es also nie ein Erleben von wiederholbarer Zweiheit, sondern immer nur ein Erleben von Einheit bzw. Einzigartigkeit.

Das Wort „EINZIG-ART-IG“ bezieht sich auf die Einmaligkeit - von allem namentlich Nennbaren gleicher Art. So ist jeder Moment, jede Form, jeder Charakter, jede Melodie, jedes Geräusch, jeder Geruch... eine Einmaligkeit der selben ART – und doch seinesgleichen nie ganz gleich. Das bedeutet, dass es in keiner individuellen Traumwelt zwei vollkommen Gleiche >von was auch immer< gibt.

 

Anders gesagt, gibt es im GEIST GOTTES Nichts zweimal bzw. Alles nur einmal.

 

Weil der GEIST GOTTES ein unsichtbares, ungreifbares, unerfassbares, unsprechbares Nichts ist, kann er nicht verglichen werden. Wie sollte nun >ganz genau betrachtet< aus dem nicht erfassbaren, unvergleichbaren GEIST etwas Vergleichbares entstehen können? Worin läge >geistreich betrachtet< der Sinn, wenn es zwei völlig gleiche Formen, Charakter, Geschehen, Melodien, Düfte, Gerüche, Gefühle.... gäbe?

Vollkommen Gleiches wäre nicht einmal wahrnehmbar, weil ja etwas 100%ig Gleiches mit dem GEIST GANZ IN EINHEIT wäre - weil nur Geist das 100%ige ist, jedoch nicht wahrgenommen werden kann. Also muss es im Traum immer einen einmaligen, sowie einfachen Unterschied geben. ALLE wahrnehmbaren Informationen kommen "einmalig" = "nur ein Mal" aus dem GEIST und sind in ihrer Einmaligkeit auch einfach nur in dem Moment wahrnehmbar, in dem sie sind / existieren. Der Glaube an etwas absolut gleich Erlebbares stiftet >durch Vergleiche< Verwirrung.

 

Das Wahrnehmbare ist in jedem neuen Moment auch vollkommen NEU, vollkommen FRISCH, vollkommen GÖTTLICH. Die, von Moment zu Moment göttliche neue Frische wird durch einseitige Interpretationen von der automatisch reagierenden persönlichen „ich“ Logik „verwässert“. Mit anderen Worten gesagt, wird durch Teilung dem reinen Wasser etwas Trübendes hinzugefügt.

Reines Wasser ist ein Symbol für den reinen Geist = absolut reines Wasser ist durchsichtig und auch physisch nie wirklich fassbar. Entweder es zerrinnt zwischen den Fingern oder es verdunstet – ohne dass dies von einem persönlichen „ich“ verhindert werden könnte.

DU – Geistesfunke bist EIN einzigartiges KIND vom reinen GEIST GOTTES. Du bist wie ein Tropfen Wasser. Würde ein Tropfen Wasser von sich selbst behaupten dass er kein Wasser sei?

 

Wodurch kannst Du die Einzigartigkeit von allem und jedem noch erkennen?

Dadurch, dass in jedem Moment Wandlung stattfindet - als permanentes Wechselspiel von Gedanken. Doch selbst wenn ein Gedanke schon oft gedacht worden ist, ist er nie wieder der Gleiche gewesen, weil der Geistesfunke inzwischen durch all die Informationen in seinem Verständnis weitergewachsen bist, die er seit dem letzten Mal Denken dieses Gedanken gedacht hat. Hättest Du gezählt, wie oft Du ein - und denselben Gedanken schon gedacht hast, so würde sich selbst durch die Zahl der Wiederholungen schon ein Unterschied ergeben, der die einmalige Einzigartigkeit bestätigt.

 

Die Einzigartigkeit von Allem und Jedem zu erkennen, ermöglicht zugleich die Erkenntnis der Verbundenheit mit Allem und Jedem. Indem die Einzigartigkeit von Allem und Jedem WIRKLICH(T) erkannt wird, kommt es zum Schwinden von Neid und Eifersucht und an deren Stelle tritt wieder ein wahrhaftiges Interesse an der Sichtweise des Anderen. Kein Anderer ist dann noch wichtiger als ein anderer Anderer, weil durch das Erkennen der Einzigartigkeit JEDER gleichwertig ist. Mit dieser Erkenntnis erscheint das Beurteilen-WOLLEN eines anderen, wie der Umgang mit einer längst überholten dummen, taub und blinden vorsinntflutlichen Einstellung.

 

WACH AUF !DU BIST EIN EINZIGARTIG TRÄUMENDER GEISTESFUNKE, der unsterbbar ist und sich weder körperlich noch geistig mit anderen "vergleichen" sollte.

"JA, UNERKANNT habe ich bis dato zwanghaft GEGLAUBT GEHABT,

ich hätte die Einzigartigkeit von allen Informationen und Formen untereinander vergleichen gemusst (gehabt)"

 

Vergleich oder Gleich ?  Was ist ein Wert ?

Ohne „Vergleich“ ist alles „gleich - wertig“. Durch Vergleichen zeigt der Vergleichende sein fehlendes Verständnis bezüglich der göttlichen Einzigartigkeit von Allem und Jedem.

Wenn „Vergleichen“ endet, endet auch das nur scheinbar „ungleiche – sein“ bezüglich eines, auch nur scheinbar gleich gültigen Wertes, sodass damit auch jedes eigensüchtige Bewerten endet, denn wenn >aufgrund seiner Einzigartigkeit< alles gleich-wertig ist, wird dadurch auch das Bestehen von vermeintlich unterschiedlich gültigen Werten aufgehoben.

 

Wenn vergleichendes Bewerten endet, kommt es zum bewussten DA-SEIN im HIER & JETZT- weil Einzigartigkeit nicht gesteigert werden kann :-)

 

Was ist ein Vergleich? Das automatisch einseitige, zwanghafte Bewerten von zwei unterschiedlichen >einzigartigen/ neutralen< Informationen.

 

Welcher Sinn liegt im Vergleichen? Wem dient ein Vergleich? Warum wird verglichen?

Durch Vergleiche können Unterschiede erkannt werden, die an sich neutral und damit vollkommen "wert-los" - im Sinne von ursprünglich "GLEICH" sind. Durch eine Bewertung neutraler Unterschiede ändert sich zwar nichts an der Neutralität der Unterschiede, jedoch ändert sich dadurch tatsächlich die "Lebens-QUAL-ität" des Wertenden. Anders gesagt werden durch eine Bewertung die Unterschiede weder mehr noch weniger, weil eine Bewertung an den momentanen Tatsachen selbst nie etwas ändert.

Damit dient eine persönliche Bewertung nur einem Individuum das da glaubt >durch eine Bewertung< auch sich selbst aufwerten zu können. Das geschieht ohne die Kenntnis der Einzigartigkeit, weshalb der Wertende versucht - durch Vergleiche etwas Besonderes bzw. Besseres zu werden. Da es jedoch nur Einzigartigkeit gibt, wird bei jedem zwanghaften automatisch bewertendem Vergleichen immer einer besser als der andere abschneiden. Das zeigt >aus der Sicht der Einzigartigkeit< dass es durch jeden Vergleich zu Einseitigkeit kommt, weil ja jeder Vergleich hinkt, was auch schon wieder die Einzigartigkeit beweist ;-) Es zeigt ebenso, dass der Vergleichende noch im eigenen >gedanklichen< Konkurrenzkampf gefangen ist bzw. steckt, was das Ergebnis von zwanghaften trügerischen Gedankengängen ist, die auf einem materiellen Weltbild aufbauen. Solange ein materielles Weltbild die Basis für die eigenen Gedankengänge bleibt, orientiert sich der Einzelne nur an den Erscheinungen, an den Formen im scheinbaren außen.

 

Nicht umsonst ist im Wort „Vergleichen“ u.a. das Wort „LEICHEN“ beinhaltet, was ein Hinweis auf die Identifizierung mit dem persönlichen Körper ist, der >SO oder SO< zu einer LEICHE wird, da materielle Formen immer der Wandlung im HIER & JETZT unterworfen sind. NUR GEIST IST UNSTERBLICH. SO versaut sich der Geistesfunke die eigene Lebens-Qualität durch bewertendes Vergleichen >z.B. der körperlichen Formen< und versagt sich damit auch gleich unbewusst selbst - noch zu Lebzeiten das Paradies auf Erden erleben zu können.

 

Was ist nun ein Wert?

Wenn Du Dir diese Frage selbst stellst und Dich wirklich darum bemühst die geistreiche Antwort darauf auch selbst wahrzunehmen, wirst Du möglicherweise ein Lachen IN Dir wahrnehmen und erkennen, dass ein Wert immer erst mit einer persönlichen, eigensüchtigen Beurteilung entsteht. Jeder Zahlen-Wert ist neutral. Keine Zahl ist wertvoller als irgendeine andere. Ein Zahlen-Wert ist also >als Ding an sich< immer gleich-gültig. Für jeden Einzelnen ist der Wert einer Zahl also grundsätzlich neutral und bekommt erst dann einen scheinbar fixen Wert, wenn er mit einem Glaubenssatz verbunden wird, der sich auf Materie bezieht – wie z.B. dass das Trinken von 2 Litern Wasser pro Tag für den physischen Körper besser wäre als nur einen Liter zu trinken. Wie fühlt sich nun derjenige, der diese Aussage naiv als allgemein-gültige Tatsache annimmt = unüberprüft glaubt und am Abend bemerkt, dass er nur 1 Liter Wasser getrunken hat? Die scheinbar „allgemein-gültige“ Bewertung wird ihm zum Verhängnis, indem er sich selbst kritisiert und darum schlecht fühlt, was sich dadurch auch tatsächlich verstärkt disharmonisch auf den persönlichen Körper auswirkt.

"JA, unerkannt habe ich bis dato GEGLAUBT GEHABT, es hätte vergleichbare Werte gegeben"

 

chronologische Zeit oder Ewigkeit ?

Was ist chronologische Zeit?

Es ist der >unerkannt< geglaubte eigene Trugschluss, dass HIER & JETZT eine zeitliche Polarität namens „Vergangenheit und Zukunft“ existieren würde. Bei genauer Betrachtung ist es jedoch so, dass dieser Glaube sich vollkommen konträr zu der Tatsache verhält, dass wir SELBST immer nur HIER & JETZT denken, fühlen, sehen, hören, riechen, schmecken – also sinnlich etwas wahrnehmen und dadurch das Wahrnehmbare NUR "HIER & JETZT"  WIRKLICH erleben.

 

Das bedeutet:

was wir "fixe Vergangenheit" nennen sind nur Gedanken die >als wörtlich aneinandergereihte Informationen< HIER & JETZT IN uns >Geistesfunken< von Moment zu Moment im permanenten Wechsel auftauchen - die wir jedoch nicht weiterhin "unüberprüft" als >vergangen< annehmen sollten.

 

Niemand kann sich vom HIER & JETZT trennen - doch vom trügerischen Glauben an eine HIER & JETZT existierende fixe Vergangenheit können wir uns trennen. Dabei kann u.a. die Erkenntnis helfen: dass wir nie gestern etwas gedacht haben oder morgen etwas denken werden, weil wir immer nur JETZT denken und dass Fotos und Filme von erlebten Momenten nur leblose Bilder sind. Bilder, die durch technische Hilfsmittel entstehen >sei es als starre Papier-Darstellung (Fotographien) oder als ungreifbare Schein-Bilder-Darstellung (Filmaufnahmen)< machen das so Fixierte zwar sichtbar, unterscheiden sich jedoch von der eigenen sinnlich wahrnehmbaren Wirklichkeit "im HIER & JETZT" um unbeschreibliche Welten.

Was geschieht wenn wir gedankliche Erinnerungen, die sich auf persönliche Erfahrungen beziehen, einem anderen als 100%ig wahr beweisen wollen?

Wir müssen uns eingestehen, dass uns das nicht möglich ist weil die Ergebnisse technischer Hilfsmittelt kein echter und lebendiger wirklicher Beweis sind. Schon die Tatsache, dass sich die Größe eines Fotos oder die der "erSCHEINenden" Film-Bilder maßgeblich von dem unterscheiden, was im jeweiligen Aufnahme-Moment HIER & JETZT wirklich wahrgenommen worden ist - zeigt, dass technisch produzierte Aufnahmen immer nur flach und ungeformt sind. Was sie zeigen sind kein HIER & JETZT wirkliches Leben. Im Vergleich zum 100%igen erleben eigener sinnlicher Wahrnehmungen >im HIER & JETZT< ist das Berühren eines Fotos, das Sehen von erscheinenden Bildern auf einer Leinwand oder als Pixelgestalten nur das Berühren und Sehen von toter Illusion, anhand dessen wir uns jedoch tatsächlich bis dato einen chronologischen Zeitablauf ausgerechnet bzw. illusorisch eingebildet gehabt haben.

 

Sich diesen Fakt wieder und wieder bewusst zu machen lässt uns mehr und mehr begreifen, dass und warum wirkliche >also 100%ige< Lebendigkeit nur HIER & JETZT erlebbar ist und dass bildliche Aufnahmen >die einen festgehaltenen Moment von der bereits erlebten persönlichen Lebensgeschichte durch technische Hilfsmittel zeigen und damit einen vermeintlich existierenden chronologischen Zeitablauf beweisen< nur ein toter „AbKLATSCH“ zu dem sind, was im ewigen HIER & JETZT von Moment zu Moment 100%ig WIRKLICH(T) ist. Es ist als würden wir mit dem Glauben an einen existierenden chronologischen Zeitablauf die Wirklichkeit „ohrfeigen“ wobei es auch nur „klatsch“ macht - weshalb wir uns dadurch auch tatsächlich immer selbst ohrfeigen, WEIL WIR >Geistesfunken< NUR "HIER & JETZT" wirklich lebendig sind.

 

Nur HIER & JETZT ist unendlich(t)e EWIGKEIT erlebbar. Die eigene Ewigkeit kann ein Geistesfunke nur erleben, wenn er HIER & JETZT frei davon ist über Gestern oder Morgen „nachzudenken“.

 

Alle Informationen, die "nicht HIER & JETZT" DEINEN EIGENEN momentanen sinnlichen Wahrnehmungen entsprechen - sind auch HIER & JETZT keine existierende Wirklichkeit. Alle Gedanken die HIER & JETZT >als bekannte Wort-Bedeutungen< von selbst auftauchen und Dich an etwas "ER-INNERN" repräsentieren keine Vergangenheit - sondern sie tauchen HIER & JETZT >von Innen her kommend< wieder >so oft als Wieder-Holungen< auf, solange Du sie noch aufgrund einseitiger Interpretationen festhältst bzw. bis Du sie alle LIEBEVOLL annimmst. Sie haben also nichts mit einer vermeintlich HIER & JETZT hinter Dir liegenden chronologisch verlaufenen Vergangenheit zu tun, sondern mit Deinem unbewussten selbstsüchtig denkenden Festhalten an einseitigen Interpretationen. Erst wenn Du "kritiklos" mit allen Gedanken einverstanden bist, weil Du die egozentrischen Reaktionen deines persönlichen "ich" erkennst und deren illusorische Nichtigkeit durchschaust, wirst Du HIER & JETZT "als >sich seiner selbst< bewusstes WIRKLICHT" die EWIGKEIT von Deinem geistigen DA-SEIN 100%ig wahrnehmen / erleben.

 

"JA, unerkannt habe ich bis dato GEGLAUBT GEHABT, ich wäre nur ein sterblicher Körper"

 

Geistige "Waren" SIND:

Geistige Waren“ sind gedanklich vorgestellte Dinge, die scheinbar (nur) eine bestimmte fixe Form haben. Alle Gedanken >die wir schon einmal gedacht haben< sind wie die „Waren“ in einem Geschäft, die wir schon einmal realisiert (gesehen) haben. Doch wenn Gedanken an Formen in uns auftauchen, die wir schon einmal gesehen haben, so ist es ein 100%iger Fakt, dass wir diese JETZT wahrnehmen. Folglich handelt es sich dabei nicht um materielle „Waren“ - die einmal in unserem Leben „waren, sondern um bloße Gedanken die JETZT wieder in uns aufgetaucht SIND, weil wir noch an ihnen festhalten.

Viele Gedanken tauchen wieder und wieder auf, bis WIR >mit der jeweiligen gedanklichen Information< vollkommen einverstanden SIND – ohne den Gedanken bzw. die Information zu beurteilen und damit festzuhalten oder die Information festhalten zu wollen. Wieder auftauchende Gedanken sind folglich wie eine bereits bekannte Ware, die einfach JETZT wiederholt geistig wahrnehmbar gemacht wird. Mit anderen Worten gesagt handelt es sich bei solch „wieder-kehrenden“ Gedanken nie um etwas Vergangenes, sondern um Informationen die IN uns auftauchen, damit wir sie >bzw. damit UNS SELBST< wieder heil machen können. Diesen Fakt mehr und mehr zu begreifen bedeutet zu erkennen, dass das Wort „Vergangenheit“ auch nur eine wörtliche WARE ist, anstatt zu glauben es würde sich dabei um einen „Zeitraum“ im Sinne eines chronologisch vergehenden Zeitablaufs >namens Vergangenheit< handeln.

Das zu begreifen; ja das zu verstehen sollte eigentlich "selbstverständlich" sein.

"JA, unerkannt habe ich bis dato an Gedankenmustern festhalten GEWOLLT GEHABT"

 

Selbstverständliche Antworten?

Selbstverständliche“ Antworten sind all jene Antworten die jeder schon durch sein eigenes geistiges Licht wirklich selbst verstehen kann. Das Wort „selbst-verständ-lich(t)“ weist auf das Selbst >als Licht< hin, das sich selbst versteht = wenn uns etwas verständlich ist, dann ist das so weil wir es wirklich selbst nachvollzogen haben und dadurch auch erst tatsächlich selbst verstehen. Doch es liegen Welten zwischen einem ungeprüften, nur scheinbaren, vermeintlichen oberflächlichen Verstehen und dem wirklich(t) tiefen "VerSTEHEN", das nur durch genaue eigene Prüfung "zuSTANDEkommen" kann.

 

Der GLAUBE >etwas verstanden zu haben< zeigt, dass das Geglaubte noch nicht wirklich verstanden worden ist, weil es nicht selbst auf seine Wirklichkeit hin geprüft worden ist. Das bezieht sich auf jede geglaubte Information, die wir nicht selbst auf ihre Wirklichkeit hin überprüft haben. Alle Informationen, die außerhalb unserer persönlichen Erfahrung liegen und nicht HIER & JETZT selbst geprüft werden können, sind Informationen die wir blind übernommen und geglaubt haben – weil wir sie nur  "automatisch" von jenen >scheinbar Wissenden< übernommen haben - weil WIR ihnen ein Wissen darüber zugetraut haben, womit WIR ihnen das jeweilige WIssen zugesprochen haben. Das ungeprüfte Übernehmen von Informationen bezieht sich auf all jene Antworten, die scheinbar Fragen zu Interessensgebieten beantworten, die uns auch interessieren - wobei wir jedoch daran gezweifelt haben, die Antwort in uns selbst finden bzw. durch unseren eigenen Geist erhalten zu können. Wir haben den Glauben >an Autoritäten, welche diese Fragen beantworten können< automatisch als „selbstverständlich“ betrachtet – ohne diese Antwortenden überhaupt persönlich zu kennen. Wir sollten jedoch nicht blind glauben, wenn wir wirklich SEHENDE werden wollen, die mehr und mehr das >IN sich selbst wirkende< eigene geistige "L-ICH-T" begreifen und verstehen.

 

Vermutlich hast Du schon einmal gehört, dass die Antwort schon in der Frage beinhaltet ist. Betrachten wir dies einmal genauer mit zwei Beispielen.

"Was ist Lebensfreude?" - "Es ist die Freude - zu leben." Diese Freude können wir jedoch nur erleben, wenn wir uns dessen bewusst sind, dass das Leben an sich ein unbeschreiblich wunderbares Geschenk ist. So zu leben, als wäre das Leben "selbstverständlich" - zeigt, dass wir uns dessen noch nicht gewahr / bewusst sind, womit es sich hierbei um automatische "Selbstverständlichkeit" handelt, derer sich der Einzelne nicht "selbst bewusst" ist. Wodurch kann Lebenfreude entstehen? Z.B. durch die Frage "Was wäre, wenn ich nicht leben würde?" - "NICHTS." Ob diese Antwort schon IN Dir Freude über das >am Leben sein< auslösen kann hängt maßgeblich davon ab, wie sehr Du die eigenen Lebensumstände noch einseitig interpretierst.

 

"Was ist der Sinn des Lebens?" - "Das Leben mit allen Sinnen zu leben." Das eigene sinnliche Erleben wird jedoch in den Hintergrund gedrängt, weil bzw. wenn wir JETZT mit unserer Aufmerksamkeit nicht 100%ig HIER sind. Das Leben tatsächlich mit allen Sinnen BEWUSST zu erleben ist nur HIER & JETZT möglich. Solange wir uns >aufgrund einseitiger Interpretationen< um Morgen sorgen und über bereits erlebte Geschehnisse nachdenken >an die wir uns auch immer nur HIER & JETZT erinnern< bleibt das wirkliche >sinnlich erlebbare< Leben auf der Strecke. Mit anderen Worten gesagt leben wir so lange nicht wirklich bewusst sinnlich, wenn wir mit unserer Aufmerksamkeit nicht bei dem sind, was HIER & JETZT sinnlich wahrnehmbar ist. Derart sind wir selbst noch >unerkannt< mehr lebende Tote statt wirklich lebendig - als ein 100%ig bewusst lebendes "ICH".

 

Solange wir das geistige Licht >das wir Selbst sind< noch nicht verstanden haben und mit dem Leben so umgehen als wäre es tatsächlich "selbst-verständ-lich" können wir auch das Geschenk der sinnlichen Wahrnehmungen weder ganz erleben, noch uns selbst wirklich verstehen.

Dazu kann es auch erst kommen, indem wir auf das EIGENE >geistige< L-ICH-T in uns selbst vertrauen, worauf das Wort "eigentlich" hinweist. Das bedeutet, dass wir auch auf die >von Innen her kommenden< Antworten >auf die eigenen Fragen< vertrauen sollen, anstatt BLIND auf die Antworten anderer zu vertrauen. Nur dadurch können wir zu wirklich SEHENDEN werden und damit auch zu wirklich HÖRENDEN.

 

Nun gilt es jedoch bezüglich der Frage nach dem Sinn des Lebens noch etwas ganz wesentlich zu ergänzen: wir können erst dann etwas zu 100% sinnlich erleben, wenn wir frei von Wertungen und einseitigen Interpretationen >bezüglich des sinnlich Wahrnehmbaren< sind. Also ist der Sinn des Lebens – die eigene noch begrenzte Logik "BEOBACHTEND" zu „DURCHSCHAUEN“ die uns permanent einseitig interpretierende Beurteilungen aufzwingt. Solange IN uns gedanklich einseitige Interpretationen stattfinden >an die wir unüberprüft automatisch und somit blind glauben< können wir nämlich die göttliche Wirklichkeit gar nicht 100%ig wahrnehmen = erleben, weil unsere Aufmerksamkeit in sinnliche Wahrnehmungen und die gleichzeitig stattfindenden einseitigen Interpretationen "auf-GETEILT" wird.

Beim "Durchschauen" der begrenzten Logik kann u.a. das Wort "Durchschauen" hilfreich sein. Wenn wir durch eine Fensterscheibe, also durch das Glas der Scheibe schauen, sehen wir das was auf der anderen Seite der Glasscheibe zu sehen ist. Das bedeutet bei genauer Betrachtung, dass wir im selben Moment nicht sehen >im Sinne von bewusst wahrnehmen< was sich vor der Fensterscheibe befindet und dass wir vor allem die Scheibe selbst nicht sehen / bewusst wahrnehmen. Wir "schauen durch" das Glas der Fensterscheibe hindurch = wir "durchschauen" sie, als ob sie nicht da wäre.

Wie mit dieser Symbolik dargestellt, können wir auch die zwanghaften Gedanken unserer einseitig interpretierenden Logik "durchschauen". Das bedeutet, dass wir die einseitigen gedanklichen Interpretationen sehr wohl erkennen und wahrnehmen sollen, das  wir jedoch ohne auf sie zu reagieren auch wirklich nur das 100%ig sehen und wahrnehmen sollen, was momentan HIER & JETZT zu sehen, hören, schmecken, riechen und zu tasten ist. "Ohne auf sie zu reagieren" bedeutet allerdings - auch ohne diese Gedanken zu kritisieren, sie abzulehnen oder weghaben zu wollen, denn genau dadurch würden wir ja nicht durch sie DURCHSCHAUEN, sondern an ihnen hängenbleiben weil wir sie damit selbst festhalten.

 

Solange wir den einseitigen Interpretationen unserer begrenzten Logik auf den Leim gehen, SCHAUEN wir das >was wir gerade sehen< zwar an, doch wir "S-EHE-N" es nicht wirklich 100%ig. Das hat u.a. damit zu tun, dass es durch einseitige Interpretationen immer zur Trennung der EHE der jeweiligen Polaritäten-Pärchen kommt. Wenn wir z.B. das heutige Wetter interpretieren als "Heute ist es schön" und uns dem gleichzeitig existierenden Gegenpol "nicht schön bzw. hässlich oder schlecht" nicht bewusst sind, trennen wir dieses Polaritäten-Pärchen und zerstören damit auch die Kollektion namens "Wetter", welches >in diesem Wort zusammengefasst< die Zusammenfassung aller Wetter-Möglichkeiten ist.

Wie kann das in der Praxis funktionieren  - wenn jemand nach dem Wetter fragt? Es bedeutet, mit der Antwort die momentane Facette zum Ausdruck zu bringen, während man sich gleichzeitig dessen bewusst ist, dass es sich dabei nur um EINE "Facette" aller Wettermöglichkeiten handelt, von welchen weder eine besser noch schlechter ist.


"JA, unerkannt habe ich bis dato fast ununterbrochen einseitige Urteile gefällt GEHABT"

 

Facetten von sich Selbst

Um die Facetten von sich selbst erkennen zu können, bedarf es zuerst zu erkennen, was das SELBST ist - welches tatsächlich mit den Wörtern gemeint ist, die mit "SELBST" beginnen wie z.B. Selbst-Erkenntnis, Selbstliebe, Selbstvertrauen, Selbstverständlich, Selbständig.... Denn erst durch das Erkennen dessen, kann die Freude, Leichtigkeit, Freiheit, Liebe... entstehen, die sich jedes persönliche "ich" (auch ganz von SELBST) erhofft, jedoch nur durch das wirklich(t)e SELBST erlebt werden kann.

Jedes Individuum verbindet mit dem Wort "ICH" das SELBST. Doch die meisten Individuen meinen damit nur das persönliche "ich", das sich an der materiellen Oberfläche orientiert und "automat-isch" funktioniert. Das Wort "Automat" weist schon darauf hin, dass es sich dabei nicht um das SELBST handeln kann, welches alle wahrnehmbaren Informationen >als Facetten des Ganzen< erzeugt und inspiriert - einerlei ob es sich um Wetterfacetten, persönliche "Face-tten" oder um Facetten anderer Themen-Bereiche handelt.

"JA, unerkannt habe ich bis dato GEGLAUBT GEHABT ich hätte schon ganz bewusst selbstständig denken gekonnt"

"JA, unerkannt habe ich das bis dato glauben GEWOLLT GEHABT"

 

Die Freude der Selbst-Erkenntnis

Die Freude der "Selbst-Erkenntnis" kann nur durch SELBST ERKANNTES entstehen. Wenn begriffen wird, dass wirkliches "Selbst erkennen" immer im eigenen Geist >also immer nur innerlich< stattfindet, wird damit auch klar - dass und warum die meisten Informationen, die von einer anderen Person kommen, die eigene Selbsterkenntnis "er-hebl-ich" behindern können - solange man die Erkenntnisse anderer Personen automatisch übernimmt und glaubt. Derart werden unüberprüfte Informationen, die oft nur scheinbare "SELBST Erkenntnisse" von anderen sind, ÜBER das eigene ICH erhoben und behindern die eigene Erkenntnis-Möglichkeit. Das findet klarerweise nur so lange statt, bis der Einzelne die Informationen der anderen SELBST auf ihren Wirklichkeitsgehalt hin zu prüfen beginnt.

 

In Kindern gibt es z.B. einen ganz natürlichen Forschergeist - durch den sie Vieles ganz von selbst erkennen können, wenn ihnen die Möglichkeit dazu gegeben wird bzw. wenn ihnen diese Möglichkeit nicht weggenommen wird. Darum wäre es klug, Kindern nur dann bestimmte Informationen zu geben, wenn sie von selbst danach fragen - was noch getoppt werden kann, wenn dem Kind auch nur durch eine Frage ein Hinweis gegeben wird, was ihm hilft die Antwort von selbst erkennen zu können. Was dadurch zugleich geschieht ist: die Freude am selbst erforschen bleibt aufrecht erhalten, sodass damit auch die Freude am Lernen erhalten bleibt.

 

Wer schon einmal die Freude erlebt hat, die mit der EIGENEN Selbsterkenntnis einhergeht, kann zwischen echter und nur scheinbarer Selbsterkenntnis unterscheiden.

 

Wenn nun also Kinder die Antworten auf Fragen "ganz von SELBST" erkennen können, so zeugt dies davon, dass alle Antworten auf alle Fragen IN UNS SIND und durch das SELBST beantwortet bzw. erzeugt werden. Dieses, alle Fragen beantwortende SELBST ist der göttliche GEIST, IN DEM WIR "Geistesfunken" ALLE EINS SIND.

Hast Du bemerkt, dass es sich hierbei um zwei ICH´s handelt? Ein Fragendes und ein Antwortendes. Das Fragende ist das persönliche "ich" und das Antwortende ist das göttliche SELBST, durch das jede "wirklich(t)e Selbsterkenntnis" zustande kommt. Jede wirklich(t)e Selbsterkenntnis ist eine Erkenntnis, die sich das persönliche "ich" nicht selbst ausrechnen kann und sich dann manchmal denkt "Warum bin ich da nicht selbst draufgekommen, das ist doch eh ganz einfach" :-)

 

Geistreiche Information zu den "Ich´s" und allen Fragen gibt es für jeden, wirklich an der göttlichen Wirklichkeit Interessierten u.a. HIER.

 

Nun könnte es dem Leser hier so erscheinen als wäre der Hinweis ein Widerspruch, dass es dort schon zu allen Fragen geistreiche Informationen gibt. Doch dem ist nicht so, weil ja durch das Lesen/Sehen und/oder Hören von Informationen nicht automatisch die Selbsterkenntnis entsteht, die eben nur durch das eigene SELBST entstehen kann.

Ein wesentlicher Unterschied besteht jedoch darin aus welcher Quelle Informationen kommen. Kommen sie aus einer wirklich bewussten Quelle oder aus einer nur scheinbar Bewussten? GENAU DAS KANNST DU NUR SELBST "DURCH EIGENES ÜBERPRÜFEN" HERAUSFINDEN :-)

 

Wenn Du erkennst, dass jene Informationen >die Du nur BLIND glauben sollst und nicht mal wirklich prüfen kannst, wenn du sie prüfen würdest wollen< nicht aus der reinen Gottes-Quelle kommen, bist Du schon ein gutes Stück weiter. Wem würdest Du lieber vertrauen und glauben - einem Informant, dessen Informationen Du gar nicht wirklich "SELBST" prüfen kannst oder einem der Dir sagt, dass Du alles >was er sagt< auch HIER & JETZT  "SELBST" prüfen kannst ?

Informationen, die nicht SELBST geprüft werden können führen in die Irre, weil nur jene Informationen die auch wirklich SELBST geprüft werden können geistig flexibel machen und zum Ziel der tiefsten Sehnsucht führen, die manche als Glückseligkeit, Freiheit, dauerhafter Frieden, Harmonie, bedingungslose Liebe, Freude, Leichtigkeit..... oder auch den Himmel auf Erden bezeichnen. Kann dergleichen mit Angst, Gefangenschaft, Krieg, Disharmonie, Leid, Schwere... in Zusammenhang stehen ?

"JA, unerkannt habe ich bis dato GEGLAUBT GEHABT, mein persönlich funktionierendes "ich" wäre schon bewusst"

 

Zusammenhang oder Einheit ?

Was ist durch das Wort „Zusammenhang“ u.a. erkennbar? Wenn von einem "Zusammenhang" die Rede ist, so impliziert dies, dass es zwei unterschiedliche Informationen gibt, die aneinander gereiht zusammen-gehängt werden. Doch das ist bereits ein Trugschluss, der sich aus dem Glaube an Trennung und an eine existierende Zeitlinie, von chronologisch zusammen-hängenden Informationen ergibt.

Was bedeutet das ?

Jede Polarität besteht aus zwei unterschiedlichen Informationen, die >als EINE "EINHEIT"< die Basis für Leben SIND. Jedoch zu glauben, dass z.B. "Groß und Klein" zusammen-hängen >im Sinne von aneinander-HÄNGEN< ist bereits ein Irrtum, weil "Groß und Klein" EIN Polaritäten-Pärchen ist, dessen Pole nur gleichzeitig existieren können. Also „hängt“ Groß nicht an Klein oder umgekehrt.

Die zwei Worte Wort "zusammenHÄNGEN" und „aneinanderHÄNGEN“ können in der begrenzten persönlichen Logik automatisch eine lineare Vorstellung auslösen, bei der zuerst das eine kommt und dann das andere, was >wie die aneinandergereihten Bilder einer Filmrolle< "an-ein-ander"- bzw. zusammen zu hängen scheint. Das ermöglicht die Idee einer chronologischen zeitlichen Vorstellung von „Vorne und Hinten“ oder „Rechts und Links“, die >im Sinne von „zusammen-hängend“< als „Vorher und Nachher“ interpretiert werden kann. Ebenso kann >aus der Sicht einer begrenzten Logik< etwas "Hängendes" auf eine Vertikale hinweisen - bestehend aus der Polarität „Oben und Unten“.

 

Je klarer es UNS wird, dass es sich bei „Vorne und Hinten“, „Links und Rechts“, „Vorher und Nachher“, „Oben und Unten“, „Horizontal und Vertikal“... um Polaritäten-Pärchen handelt, die HIER & JETZT immer gleichzeitig ALS EINHEIT existieren – also nicht NUR als „Vorne oder Hinten“, „Links oder Rechts“, „Vorher oder Nachher“, „Oben oder Unten“, „Horizontal oder Vertikal“ - kann auch mehr und mehr begriffen werden, dass jede Polarität immer nur HIER & JETZT erlebt wird - weil es nur ein HIER & JETZT gibt.

Durch den Glauben an einen chronologischen Zeitablauf >im Sinne einer horizontalen Linie< erscheint es dem persönlichen "ich" jedoch so, als würde es sich dabei um zusammen-hängende Informationen handeln.

Wird das HIER Mitgeteilte jedoch >durch wiederholtes auf sich selbst wirken lassen< in seiner geistigen Tiefe erfasst, kommt es zum intuitiven wahrnehmen und erleben, dass >ohne eine einseitige Interpretation des HIER & JETZT Existierenden< jedes „Vorne und Hinten“, „Links und Rechts“, „Vorher und Nachher“, „Oben und Unten“, „Horizontal und Vertikal“... als Einheit HIER & JETZT in sich zusammenfällt bzw. sich von selbst aufhebt - weil ein R-EIN wahrnehmender GEIST immer EINE untrennbare EINHEIT >mit allem HIER & JETZT Wahrnehmbaren< ist.

 

Solange das HIER & JETZT Wahrnehmbare vom Geistesfunke noch von einseitigen Interpretationen vernebelt >und dadurch ja auch noch geteilt< wird, an denen er sich >noch unbemerkt< selbst aufHÄNGT, teilt er sich damit selbst und schließt sich so auch noch selbst davon aus, die göttliche Einheit HIER & JETZT als Paradies auf Erden erleben zu können.

"JA, überheblich habe ich bis dato glauben GEWOLLT GEHABT, ich hätte schon alles Wichtige gewusst"

 

"Verstehen" oder "der Versuch etwas zu verstehen"

Das Wort "Versuchen" beinhaltet das Wort "Suche". Wenn etwas versucht wird, wird davon ausgegangen, dass das >wonach im außen gesucht wird< im eigenen Geist fehlt, somit also nicht bekannt wäre und deshalb H&J (HIER & JETZT) scheinbar auch nicht gleich erkannt werden kann. Doch das ist dem versuchenden Suchenden selbst noch nicht bewusst. Wäre es ihm schon bewusst würde sich ja das suchen >durch ein Versuchen< erübrigen. Es ist der unbemerkte geglaubte Trugschluss >dass im eigenen Geist etwas fehlen würde< was das sofortige Verstehen können ausschließt, wodurch auch die Würdigung des eigenen Geistes noch nicht gegeben ist.

 

Der Versuch >etwas zu verstehen< entsteht durch ein persönliches Wollen. Wenn das persönliche "ich" etwas verstehen WILL, glaubt es noch >aufgrund seiner begrenzten Logik< dass es etwas nicht verstehen könne.

Das Wort "Ver-stEHEn" bezieht sich u.a. auf die immer bestehende EHE aller nur momentan H&J existierenden "Polaritäten-Pärchen". Ein Solches kann aber nur AUFRECHT STEHEN, wenn die Partner gleichwertig, gleich-gültig sind. Wenn sich zwei LIEBENDE "IN  absolutem Vertrauen" zugewandt sind, ST-EHE-N sie fest "zueinander". Das Wort "Zu" bedeutet u.a. "hin-zu" und "geschlossen". "Zu-ein-ander" bedeutet somit in diesem Kontext, dass sich durch das absolute Vertrauen >zueinander< kein Außenstehender in die EINHEIT der ZWEI Liebenden hineindrängen kann.

 

Dieses Bild >der absolut vertrauenden Liebenden< ist ein Symbol für den Geistesfunken, der auch absolut >also 100%ig< darauf vertrauen sollte, dass in seinem GEIST bereits alles "Verstehen" gegeben ist, weil er ja mit dem Vater-GEIST EINS ist, in dem schon alles da ist - weil ER schon alles geschaffen hat und weil der EINE GEIST ja gar nicht getrennt werden kann. Wie sollte also der EINE Geist >von seiner Schöpfung< etwas nicht verstehen können, wenn ER doch der Schöpfer von Allem ist?

 

Der Versuch "etwas verstehen zu wollen" ist zudem mit dem Glaube an eine vermeintlich existierende Zukunft verbunden, in der das >was zu verstehen versucht wird< dann "scheinbar später" verstanden werden könne. Dieser Glaube wirkt als abergläubisches Hindernis, zumal ja immer nur H&J etwas verstanden werden kann. Es handelt sich damit gleichzeitig um den Glauben, dass es unmöglich sei H&J gleich zu verstehen, was z.B. gerade zu hören ist, weil es dem Geistesfunke JETZT mitgeteilt wird.

Wenn sich der Glaube >H&J etwas nicht verstehen zu können< ganz auflöst, löst sich gleichzeitig die Idee vom >Verstehen können< auf, weil ja das >was H&J zu Hören ist< dann auch gleichzeitig das "Verstehen selbst ist". Hören & Verstehen ist somit H&J EINS. Solange es jedoch im Geistesfunke, während dem Hören, noch eine Absicht gibt >das Hörbare Verstehen zu wollen< sind HÖREN & VERSTEHEN noch nicht EINS.

 

Das bedeutet, dass jede Absicht aufgehoben werden / sein muss - was als das "Zerstören" von persönlichen Absichten interpretiert werden könnte. Die Bereitschaft "zu Verstehen" genügt, um verstehen zu können.

"JA, unerkannt habe ich bis dato GEGLAUBT GEHABT >verstehen können< wäre immer NUR schwierig"

 

Notwendige Zerstörung ?!

Im allgemein üb(e)lichen Sprachgebrauch wird „Zerstörung“ nur als negativ interpretiert, was eine einseitige Interpretation ist. Die zwei Wörter „notwendige Zerstörung“ sind an sich schon ein Hinweis auf den positiven Teil der Zerstörung, der die Not wendet = der „not-wendig“ ist, sowie das Wort „Zer-störung“ erkennbar macht, dass eine "Störung" auch durch deren "Zerstörung" aufgelöst wird.

Diese Zerstörung bezieht sich "körperlich" jedoch weniger auf eine Handlung, sondern auf das natürliche Wachstum, weil ja >vom Säuglingskörper an< Zerstörung stattfinden muss, damit der Säuglingskörper zum Babykörper, zum Kleinkind-Körper, zum Schulkind-Körper usw. werden kann. Für physische Eltern wäre es eine Katastrophe, wenn die Zerstörung vom Säuglingskörper und damit das körperliche Wachstum ausbleiben würde.

Diese positive Seite der Zerstörung >als Solche< wahrzunehmen, hat „gefühlt“ sehr lange gefehlt, weil wir vordergründig immer nur einen Teil der jeweiligen Polarität (als)wahr(an)genommen und anerkannt haben. Wir haben uns nicht die Mühe gemacht – zu erkennen, dass bzw. warum auch Zerstörung eine positive Seite hat.

Was nun die positive Seite der Zerstörung ist >im Hinblick auf die körperliche Entwicklung< gibt es genauso im Gedanklichen. Das ist ganz einfach erkennbar, wenn wir uns bewusst machen, dass auch jeder neu auftauchende Gedanken den bestehenden Gedanken zerstört / ablöst / auflöst. Es können nicht gleichzeitig zwei Gedanken gedacht werden, so wie auch nicht zwei Worte gleichzeitig gesagt werden können.

Sich dessen nicht bewusst zu sein bedeutet jedoch nicht, scheinbar schon mit der Zerstörung einverstanden zu sein. Es kann nämlich so erscheinen, als wären wir sozusagen automatisch mit diesem positiven Teil der Zerstörung einverstanden. Dass dies aber nicht der Fall ist, ist durch die ablehnende >weil einseitig interpretierte< Haltung gegenüber der Zerstörung erkennbar.

In jedem Augenblick findet „Entstehen und zerstört werden“ statt. Genau betrachtet ist das Wort „Ent-stehen“ bereits der gemeinsamer Nenner von diesem polaren GeschEHEn, weil mit dem neu „ENT-Stehenden“ das gerade noch Stehende endet / vergeht / zerstört wird. Das trifft auf alle Wörter zu, die mit "Ent" beginnen - wie z.B. "Ent-Täuschung", "Ent-Wicklung", "Ent-Bindung", "Ent-Wöhnung"...

 

Wird die einseitige Interpretation von "Zerstörung" erkannt und der zweite Pol davon auch zu 100% anerkannt, so kommt es zur natürlichen "Ent-Störung", die von Moment zu Moment ganz von selbst "ent-steht" ohne dafür persönlich etwas zu tun, indem wir gemäß der zwanghaften Logik weiterhin glauben würden, dazu persönlich etwas tun zu müssen. Genau betrachtet findet natürliche Zerstörung schon immer >von Moment zu Moment< ganz von selbst statt - ohne dass das persönliche "ich" darauf Einfluss nehmen kann. Es ist diesbezüglich ohne Macht (ohnmächtig).

Je mehr nun auch begriffen wird, dass sich alle Lebensumstände zunehmend mehr ganz von selbst harmonisch gestalten werden, wenn das einseitige Interpretieren ausbleibt, kommt es durch absichtslose Hingabe zu ununterbrochener Bewusstwerdung, was zum Erwachen des Geistesfunken führt. Solange wir uns jedoch aufgrund einseitiger Interpretationen noch um Morgen sorgen, was sich ja genau betrachtet schon auf jeden nächsten Moment bezieht, ignorieren wir das göttliche (An)Gebot "Sorge Dich nicht um Morgen".

"JA, unerkannt habe ich bis dato noch GEGLAUBT GEHABT, ich hätte mich um Morgen sorgen gemusst"

 

Die Sorgen um das Gewohnte

Wir haben uns bis dato stets um all das gesorgt gehabt, an das wir uns gewöhnt haben. Doch woran >genau< haben wir „Geistesfunken“ uns gewöhnt ? Wenn wir überprüfen, ob das Gewohnte wirklich das ist >was wir bisher angenommen haben< könnte uns das, was wir durch die Prüfung herausfinden dabei helfen, vom >sich um Morgen sorgen< frei zu werden.

Zuallererst haben wir uns an den geglaubten Gedanken gewöhnt, dass wir >ausschließlich< im eigenen persönlichen Körper wohnen, mit dem wir uns identifiziert haben. Des weiteren haben wir geglaubt, dass wir in der Wohnung wohnen - in der dieser Körper wohnt; weiters haben wir geglaubt in dem Ort und der „Landschaft“ zu wohnen - zu dem das Haus zu gehören scheint, in dem der Körper wohnt; weiters haben wir geglaubt in dem Land zu wohnen, in dem angeblich dieser Ort mit diesem Haus ist, in dem dieser persönliche Körper wohnt; weiters haben wir geglaubt auf einem Kontinent zu wohnen, in dem es dieses Land, diesen Ort, dieses Haus gibt, in dem dieser Körper wohnt; weiters haben wir geglaubt auf einer materiellen Erde zu wohnen, auf der dieser Kontinent ist, in dem dieses Land..... diese Aufzählung könnte beim Wort „Universum“ enden, in dem wir bis dato geglaubt haben „körperlich“ zu wohnen.

"Wie im Großen, so im Kleinen" haben wir also geglaubt in diesem Körper, in den Zimmern einer Wohnung zu wohnen und dass sich darin all die Gegenstände befinden, an die wir uns gewöhnt haben, so wie wir uns an das gewöhnt haben, was wir beim Blick aus dem Fenster dieser Wohnung sehen.

Am meisten haben wir uns um das Naheliegende Gewohnte gesorgt und dann auch noch zunehmend mehr um das, scheinbar in der Ferne existierende, wovon wir das meiste davon >von dem wir denken, dass es "unabhängig von unserem gewohnten Denken" immer existiert< noch nie mit eigenen Augen gesehen haben, so wie wir >im Kleinen< auch noch nie Moleküle, Elektronen... mit eigenen Augen gesehen haben.

 

Jede Sorge ist eine Angst vor Veränderung und entsteht durch starres eigensüchtiges Denken, welches das Gewohnte festhalten will und Bestehendes durch das gewohnte eigenwillige einseitige Denken ändern WILL.

 

Was als „Denken“ bezeichnet wird, ist wie ein „jonglieren“ mit Wörtern und deren Bedeutungen. Das Wort „Jonglieren“ steht symbolisch für die geistige Bewegung, durch die Wörter in uns auftauchen und wieder ganz von selbst verschwinden. Solange es von Wörtern noch keine materielle Form gibt, sind sie >wie die Jonglier-Gegenstände< schwebend, also nur feinstofflich. Dass sie auch wieder ganz von selbst verschwinden, verdanken wir der Kraft der Zerstörung.

Setzen wir das Auftauchen und Vergehen von Wörtern mit dem gleich, was wir von Moment zu Moment >im permanenten Wechsel< sinnlich wahrnehmen, so wird erkennbar, dass wir diesen Fakt ins Gegenteil verkehrt haben. Das bedeutet, dass wir bis dato einfach automatisch gewöhnt waren - zu glauben, dass das >was wir gerade sehen< auch noch existieren würde, wenn wir unsere Aufmerksamkeit schon auf etwas anderes gerichtet haben. In unserem gewohnten Denken und automatisch angenommenen Glauben erscheint dies völlig logisch, weil bzw. wenn wir glauben, dass um uns herum offensichtlich alle so denken.

 

Doch Du kannst Dir nicht einmal SELBST beweisen ob z.B. der Scheibenwischer oder die Blumenvase >auf die Deine Aufmerksamkeit JETZT gerichtet ist< immer noch da ist, wenn du JETZT Deine Aufmerksamkeit z.B. auf´s rechte Schulterblatt Deines persönlichen Körpers richtest. In der gewohnten Sichtweise erscheint eine solche Behauptung >dass der Scheibenwischer oder die Blumenvase nicht mehr da wäre, wenn man nicht mehr an sie denkt< nur deshalb völlig absurd, weil man das noch nie SELBST hinterfragt und genau überprüft hat. Darum kann diese Aussage im ersten Moment  Angst auslösen, was durch die Verunsicherung der eigenen noch begrenzten Logik zustandekommt. Angst entsteht aber nur, weil diese Sichtweise noch ganz fremd ist, weil das persönliche "ich" noch keine Kontrolle darüber hat. Das persönliche „ich“ will glauben, dass all das Gegenständliche >das es um sich zu haben gewohnt ist und von dem es GLAUBT, dass es immer existiert< immer da ist, auch wenn es seine Aufmerksamkeit gerade nicht darauf richtet - anstatt sich dessen bewusst zu werden / sein, dass die Gegenstände durch den eigenen Glauben immer wieder in dem Moment erschaffen werden, in dem an sie gedacht wird.

 

Was hat man eigentlich davon - ZU GLAUBEN, dass all die gewohnten materiellen Gegenstände und persönlichen Körper (einschließlich dem eigenen) >an die man JETZT nicht denkt oder sie sinnlich wahrnimmt< auch da wären, wenn man nicht an sie denkt oder sie sinnlich wahrnimmt ???“ Gar nichts.

 

Wir können uns nicht um etwas sorgen, ohne an dieses etwas zu denken !

 

Warum sorgen wir uns um Morgen? Weil wir glauben selbst planen, organisieren und kontrollieren zu müssen - damit uns vielleicht etwas nicht noch einmal passiert, was wir schon einmal erlebt haben >und dasselbe, aufgrund unserer Einseitigkeit und Ablehnung nicht noch einmal erleben wollen< oder auch weil wir etwas nicht wollen, dass es uns passiert, weil wir von anderen gehört haben, dass es ihnen passiert ist. Durch sorgenvolle Gedanken versäumen wir, was wir in Wirklichkeit nur HIER & JETZT genießen könn(t)en. Leben findet nur H&J statt - also versäumen wir durch die einseitig interpretierenden illusorischen Gedanken das wirkliche Leben. Was nützt es, an die Existenz von „etwas“ glauben zu wollen – wenn dieses „etwas“ HIER & JETZT gar nicht existiert und wahrnehmbar ist, weil nicht daran gedcht wird ?

 

Erkennst Du die Absurdität dieses Glaubens?

 

Die, auf Aberglauben aufbauende begrenzte persönliche Logik >in der wir bis dato gewissermaßen „gewohnt“ haben, weil wir so zu denken „gewöhnt“ waren< zu verlassen bzw. sie aufzugeben, bewirkt eine große Befreiung, weil man sich dann auch gar nicht mehr um Morgen zu sorgen braucht = Morgen wird nichts geschehen WEIL ALLES IMMER HIER & JETZT geschieht.

"JA, unerkannt habe ich bis dato glauben GEWOLLT GEHABT,

ich hätte schon verstanden gehabt, was HIER & JETZT zu leben bedeutet"

 

Eine wirklich geistreiche "Entscheidung" :-)

Wenn das Wort "Ent-Scheidung" verstanden wird, bedeutet es die "Ent-Scheidung" treffen zu können, dass man alle unterschiedlichen Sichtweisen anerkennt, anstatt weiterhin zu glauben, dass man sich immer wieder zwischen zwei >oder mehreren< Sichtweisen entscheiden würde müssen.

Anders gesagt, trennt sich ein Geistesfunke >durch diese geistreiche "Ent-Scheidung"< von der Scheidung - was der ursprünglichen Bedeutung vom Wort "Ent-Scheidung" entspricht, welche besagt, dass mit der "Ent-Scheidung" die Scheidung endet.

Es steht jedoch grundsätzlich jedem frei - weiterhin zu glauben, dass wir immer eine Entscheidung / eine Wahl treffen "müssten". Im allgemein üb(e)lichen Sprachverständnis wird das Wort "Entscheidung" im Sinne dessen benutzt, dass man bei unterschiedlichen Sichtweisen nur eine wählen dürfte, weil nur eine "stimmen" könnte. Das zu glauben bedeutet: den zwischenmenschlichen "Krieg" aufrechterhalten. Dies entspricht dem eigenwilligen Glauben, dass immer nur einer Stimme >am besten der eigenen< zugehört werden sollte, weil immer nur die Information einer "Stimme" stimmen / richtig sein dürfte und man den anderen ihre Sichtweise am liebsten verbieten würde. Das ist >genau betrachtet< so, als würde man allen anderen die Zunge herausschneiden wollen, damit sie nichts "Verständliches" mehr von sich geben könnten.

Zu wählen bzw. sich dafür zu entscheiden, dass die Ausdrücke von allen "Stimmen" stimmen >weil aus der eigenen Sicht jeder Recht hat< wirkt äußerst befreiend.

Anfangs wird man beobachten können, wie automatisch und zwanghaft man zu anderen Sichtweisen immer noch gleich seinen eigenen Senf dazugeben möchte, der sich von den anderen Sichtweisen "natürlich" unterscheidet. Doch wie könnte es denn anders sein? Es müssten doch zwei Personen alles ganz gleich >aus einer Sicht< erlebt haben, um die ganz gleiche Sichtweise haben zu können - was unmöglich ist. Denn das wäre nur bei zwei oder mehreren Robotern möglich, die völlig gleich programmiert wären.

Wie wäre es, wenn ALLE Bekannten völlig gleich ticken würden / völlig gleich programmiert wären?

Durch diese Frage kann die Sinnlosigkeit vom "Gleich machen wollen" erkannt werden und dass dies u.a. auch bedeuten würde, dass es keine freie Wahl gäbe.

 

Worin läge da >aus der Sicht des Schöpfers< der Sinn?

Weil darin kein Sinn liegt und weil aus dem AINEN GOTTES-GEIST nichts Vergleichbares kommen kann, ist alles einzigartig. Darum wird uns in den heilgen Schriften u.a. mitgeteilt - was wir uns selbst antun, wenn wir uns >durch ein einseitiges Urteil< über die Sichtweise anderer erheben.

 

"JA genau, unerkannt habe ich bis dato noch GEGLAUBT GEHABT,

ich hätte mich bei unterschiedlichen Meinungen immer für Eine entscheiden gemusst"

 

"Mach Dir kein Bild..."

Wir kennen Aussagen wie „Dazu muss ich mir erst ein Bild machen“ oder „Da hab ich mir noch kein Bild dazu gemacht“. Durch derartige Aussagen zeigt sich die begrenzte Ego-Logik, weil der schlaftrunkene Geistesfunke noch glaubt, er müsste alles >was er sehen kann und dadurch EHE-lich(t)en könnte< beurteilen.

 

Mach Dir kein Bild“ bedeutet also u.a. „URTEILE NICHT“ über das, was Du zu „sEHEn“ bekommst.

 

Zum 1.Gebot „MACH DIR KEIN BILD VON GOTT“:

können wir Gott >in seiner Ganzheit< sehen? „Nein“. Was bedeutet das? Wenn wir Gott nicht in seiner Ganzheit sehen können, dann können wir auch uns >als Gottes Kinder< nicht selbst sehen - weil GOTT GEIST ist und WIR "als Geistesfunken" GEIST vom GEIST GOTTES sind und solange wir >durch unbewusste Identifikation< glauben würden, nur der persönliche Körper zu sein, brechen wir das 1.Gebot.

 

Das 2.Gebot „MACH DIR KEIN BILD VON IRGENDETWAS DA DRAUSSEN“ ist eine Erweiterung vom 1.Gebot, weil der persönliche Körper auch zum (Dr)außen zählt.

 

Wenn wir uns ein einseitiges Urteil über eine Information BILDEN, teilen wir uns damit "unbewusst" selbst. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich bei der Information um eine wörtlich oder sinnlich wahrgenommene handelt. Je mehr wir begreifen, dass wir selbst Geist sind und nicht der persönliche Körper >weil dieser ja auch offensichtlich "aufgrund eines einseitieen Urteils" nicht in zwei Teile zerfällt< umso mehr werden wir uns auch unseres "eigenen" = unseres eigentlichen = eigenen Licht, als WIR-K-LICH(T)em Da-Sein bewusst. Gemäß der eigenen Bewusstwerdung wird gleichzeitig die Identifikation mit dem persönlichen Körper schwächer. Anders gesagt: das Persönliche wird zunehmend weniger wichtig genommen, weil >durch das mehr und mehr Begreifen vom eigenen GEIST-Sein< auch die Identifikation mit dem persönlichen Körper schwächer wird.

 

Das bedeutet jedoch nicht, dass der persönliche Körper vom Geist getrennt wäre. Es gilt zu begreifen, dass der persönliche Körper nur eine Information >von unzählbar vielen geistigen Informationen< ist, weil das Wort "Körper" auch nur ein Wort >von unzählbar Vielen< ist. Wörter sind gedankliche bzw. geistige Informationen, die >durch Glaube< verwirklicht werden. Verwirklichte Informationen >die nur scheinbar außen als materielle Körper erscheinen< vom Geist zu trennen, ist - als könnten Gedanken vom Denker getrennt werden. Da das nicht möglich ist, geht es offensichtlich um etwas anderes - nämlich um das begreifen, dass WIR der ausgeschlossene Dritte >von der Polarität "Geist und Materie"< sind.

Der ausgeschlossene Dritte ist es, der beim Benennen jeder Polarität nicht genannt wird, weil er der HEILIGE GEIST ist, der nicht in Worte "gefasst" werden kann. Wir können immer nur ein Wort sprechen >also nie gleichzeitig Zwei< und darum auch nie die eigene "geist-ICH-e" GANZHEIT. Doch mit einseitigen Interpretationen kann die eigene göttliche Drei-Einheit scheinbar geteilt / getrennt werden, was durch den unerkannten Glauben an Trennung entsteht.  "UR - TEILEN" ist "T - RENNEN".

 

Aussagen wie Dazu muss ich mir erst ein Bild machen“ oder „Da hab ich mir noch kein Bild dazu gemacht“ weisen darauf hin, dass derjenige, der das sagt, sich über eine Information >noch unbewusst selbstsüchtig eigenwillig< ein URTEIL "BILDEN" WILL. Er macht sich mit seiner begrenzten Logik selbst ein BILD >über ein bereits bestehendes Bild< und bricht damit das 1. und 2.GEBOT. Wer sich selbst ein Bild "über" etwas machen will, hat bereits ein Bild von diesem etwas bekommen. Anders gesagt, wer sich ein Bild über eine Information macht, hat ja die Information schon bekommen. Das zeigt, dass durch die begrenzte Ego-Logik das Original gar nicht mehr gesehen wird, weil man sich so daran gewöhnt hat aus der eigenen begrenzten Sicht "über" das Original zu urteilen.

 

"JA genau, UNERKANNT habe ich bis dato GEGLAUBT GEHABT,

ich hätte mich >durch meine Urteile< über alles und jeden erheben gemusst"

 

Das Einzige, was man hassen kann

Um „Haß“ auf etwas oder jemanden haben zu können, muss eine Information >von diesem etwas oder jemand< vorliegen, die einseitig beurteilt wird. Liegt keine einseitig interpretierte Information vor, kann man nichts hassen. Anders gesagt: wenn wir keine Informationen bzw. Wörter haben, haben wir nichts was wir einseitig interpretieren könnten, wodurch wir auch nicht hassen könnten.

Die Buchstaben/Zeichen/Symbole der Wörter „Haß“ und „HaB“ sind sich optisch ähnlich, wenn das Wort „Haß“ noch mit einem scharfen „ß“ geschrieben wird. Das deutsche Wort „hat“ ist im englischen Wort für Haß „hate“ beinhaltet.

Wir müssten also zumindest einen einseitig beurteilten Gedanken haben, um hassen zu können bzw. um das Gefühl Haß erleben zu können. Liebe kann als ein Gegenteil von Haß gesehen werden, weil „Liebe und Haß“ eine Polarität ist. Dabei handelt es sich jedoch um eine bedingte Liebe, weil es von bedingungsloser Liebe kein Gegenteil gibt. Wird Haß allerdings genauso anerkannt wie die bedingte Liebe, ergibt das >als Synthese< bedingungslose Liebe.

Um Haß anerkennen = lieben zu können, kann es helfen sich die Frage zu stellen „Was ist das Gute am Haß?“ denn auch Haß kann es nur auf Basis der Polarität geben, sodass auch bei Haß ein auffindbares „Positiv UND Negativ“ existiert.

 

Zwischen Haß und Liebe gibt es viele Abstufungen, weil Haß ja nicht sofort nur dadurch entsteht, weil ein Gedanke nur einmal einseitig interpretiert wird. Die kleinste Nuance von Haß ist „Ärger“. Wenn ein erstes Mal das Gefühl von Ärger entstanden ist und dieser durch Wiederholungen genährt wird, weil man sich oft geärgert „hat(e)wird der Ärger ärger und kann sich derart bis zum Haß steigern. Das zeigt sich auch dadurch, dass es vom Wort „Ärger“ keine Steigerungsform gibt. Kommt es also nicht zur Auflösung von Ärger besteht die Möglichkeit, dass Haß entsteht, weil sich der Ärger so gesteigert hat(e).

 

Im Umkehrschluss bedeutet das, dass bedingungslose Liebe erst dauerhaft „ER-lebt“ werden kann, wenn einseitigen Interpretationen nicht mehr zugestimmt wird bzw. wenn auf einseitige Informationen nicht mehr reagiert wird – sei es bezüglich der eigenen Gedankengänge oder den Informationen von anderen.

ER - der bedingungslose Liebe ER-lebt, ist der „ER-WACHTE“ >der wache< Geistesfunke, in dem es keinen Widerstand mehr gibt, weil er mit allem einverstanden ist. Bedingungslose Liebe ist ein vollkommen neutraler Seins-Zustand, in welchem immer alles Wissen HIER & JETZT abrufbar ist. Das Wort „Bewusst-Sein“ ist nur eines von mehreren, die für diesen Geistes-Zustand stEHEn.

Es bedarf geistreicher Nahrung, durch die erkannt werden kann - warum wir auf diesen, unseren natürlichen Zustand vergessen haben. Solch geistreiche Nahrung ist u.a. hier bedingungslos erhältlich.

 

"JA, ohne es selbst erkannt zu haben - oder

ohne es mir selbst schon ehrlich eingestehen gewollt zu haben,

habe ich Vieles abgelehnt und somit bis dato NUR gehasst GEHABT"

 

 

Vom "Müssen" zum "Dürfen" ?

Das Wort „müssen“ bezieht sich meist auf etwas, von dem geglaubt wird, dass es getan bzw. angenomen werden sollte. Dabei handelt es sich u.a. um den tief sitzenden Glauben „Etwas tun zu MÜSSEN“.

Dieser Glaube ist vorwiegend mit dem materiellen Weltbild verbunden, bei dem man sich grundsätzlich fast nur am außen orientiert und dadurch >scheinbar< den Fokus nach außen richtet. Diesem Fokus entsprechend, kommt auch das scheinbare „tun müssen“ von außen. Dabei wird übersehen, dass jeder Glaube etwas Innerliches ist. Der Glaube >etwas tun zu müssen< ist eine einseitige Interpretation bzw. logische Berechnung vom eigenen begrenzten Denkprogramm, die "automatisch" als wahr angenommen wurde.

 

Weil das Wort „müssen“ innerlich Druck erzeugt, entsteht >auch innerlich< Gegendruck - der als unangenehmes Gefühl wahrnehmbar ist.

Mit dem Glaube „etwas tun zu müssen“ entsteht also GLEICHZEITIG ein fühlbarer Gegendruck, was bedeutet, dass die einseitigen Interpretationen auch immer nur von dem gefühlt werden, der sie gedanklich erzeugt. Anders gesagt, entsteht im Glaubenden durch sein eigenes Denken „etwas tun zu müssen“ Druck, was dann >im Denker selbst< fühlbaren Gegendruck erzeugt. Beides - "Denken und Fühlen" sowie „Druck und Gegendruck“ spielt sich also immer gleichzeitig im eigenen Geist ab und wird im scheinbaren außen gespiegelt, verwirklicht und damit als eigener Glaube bestätigt.

Wird nicht erkannt und anerkannt, dass sich das H&J immer nur im eigenen Denken abspielt, sucht das persönliche „ich“ >im scheinbaren außen< nach einem Schuldigen.

 

Der Glaube „etwas tun zu MÜSSEN“ kann das „Tun können“ sehr behindern - wenn es >durch die Orientierung am außen< unbemerkt automatisch zu Auf- bzw. Ablehnung kommt. Warum kommt es zu Ablehnung? Weil man nicht "etwas tun müssen" will >von dem man unerkannt selbst glaubt< dass ein anderer will, dass man es tut.

Wird JETZT erkannt und anerkannt, dass sich alles vermeintliche >scheinbar äußere< Geschehen immer nur im eigenen Geist abspielt, wahrgenommen und u.a. materialisiert erlebt wird, wird damit auch klar, dass es im Außen keinen Schuldigen gibt / geben kann.

 

Die 10 Gebote beginnen mit „Du sollst nicht...“. Sie könnten ergänzt werden mit Du sollst nicht... wenn Du den Himmel auf Erden erleben möchtest“ - ABER DU DARFST !!!

Die Aussage „Du sollst nicht...“ macht wahrnehmbar, dass wir „nicht(s) müssen“, jedoch dass WIR „Geistesfunken“ wählen dürfen / können.

 

Doch damit ist nicht gesagt, dass wir wählen MÜSSTEN - es bedeutet lediglich, dass wir wählen können bzw. dürfen. Wir dürfen also selbst wählen, ob wir z.B. noch im außen einen Schuldigen suchen oder ob wir schon bereit sind – zu erkennen und anzuerkennen, dass wir mit unseren eigenen einseitigen Interpretationen >aufgrund der Identifikation mit dem persönlichen Körper< nur Schmerz und Disharmonie IN uns selbst erzeugen und darum auch >als Geistesfunke< selbst erleben.

Diese Erkenntnis kann nun >bezüglich den erlebten Situationen, in welchen wir unbemerkt noch andere für den gedanklich selbst erzeugten Schmerz beschuldigt haben< dazu dienen, dass wir die Schuld ganz auf uns nehmen >anstatt weiterhin zu denken „das habe ich tun MÜSSEN bzw. das muss ich tun - weil meine Eltern, meine Lehrer, mein Chef, Freund, Partner... erwarten bzw. wollen, dass ich das >ihren Vorstellungen entsprechend< mache“< weil es JETZT aufgrund dieser Erkenntnis anstatt MÜSSEN auch "DÜRFEN" lauten kann bzw. mit Dürfen ergänzt wird - denn:

 

Dürfen und Müssensind >als Gegenteile< EIN Polaritäts-Pärchen, von dem unerkannt meist nur das MÜSSEN wahrgenommen worden ist.

 

Mehr und mehr zu begreifen, dass es durch einseitige Interpretationen >und aufgrund der Identifikation mit dem persönlichen Körper< zum Entstehen und Empfinden von unangenehmen Gefühlen kommt >ja kommen MUSS< ist ein Geschenk, durch das es in der begrenzten Logik >vom persönlichen "ich"< erst zur Suche nach einer >er<LÖSUNG kommen kann.

 

ER-LÖSUNG entsteht immer durch die Anerkennung der Gegenteile. Anders gesagt wird durch die Anerkennung der Gegenteile das Gebot "Liebe Deine Feinde" befolgt, womit WIR "Geistesfunken" zu unseren eigenen Erlösern werden :-)

 

Dass wir in jedem Moment etwas "denken und fühlen" >als die Erfahrung dessen, was im jeweiligen Moment innerlich(t) auftaucht< und dass jeder Gedanke, jedes Gefühl und somit jeder Moment und jede Erfahrung ein göttliches Geschenk ist, ist dabei eine sehr hilfreiche Erkenntnis.

Der bedingungslos liebende GEIST GOTTES kennt kein "DU MUSST..." - das gibt es nur im Weltbild einer materiell orientierten begrenzten Logik.

 

"JA genau, UNERKANNT habe ich bis dato GEGLAUBT GEHABT,

ich hätte immer NUR den Willen anderer erfüllen müssen"

 

 

Von den Grenzen der begrenzten Logik

Eine begrenzte Logik lässt nur etwas zu, was ihr logisch erscheint. Alles, was die begrenzte Logik nicht logisch >im Rahmen der eigenen Denkanschauung< nachvollziehen kann, lehnt sie kategorisch ab. Also lehnt die begrenzte Logik eine wörtliche Information ab, wenn bzw. weil sie nicht ihrer Anschauung entspricht.

Die begrenzte Logik ist die Ursache für alle Meinungsverschiedenheiten. Wenn auf der eigenen Meinung beharrt wird, entsteht daraus eine Meinungsverschiedenheit, die zum Streit bzw. intellektuellen Kampf werden kann, was im Großen als Krieg bezeichnet wird.

 

Somit kommt es >aufgrund verschiedener Meinungen< durch die Grenzen der begrenzten Logik zum „Gegeneinander sein“, weil es unterschiedliche Denk-Ansichten gibt. Die „Denk-Ansicht“ einer begrenzten Logik ist eine konkrete bzw. festgestellte Vorstellung. Dabei weist das Wort „Fest-Stellung“ auf die jeweilige Fixierung dieser einen Sichtweise hin. Nur die eigene Sichtweise zuzulassen entsteht aus „eigensinniger“ Sturheit, was dem „Kampf um´s Recht haben wollen“ entspringt und ein „Machtkampf“ ist.

Somit handelt es sich bei der begrenzten Logik um eine Logik, bei der es durch wörtliches, schlagkräftiges Vergleichen darum geht wer „mächtiger“ ist. Sowie ein sturer „vermeintlich Mächtiger“ jeden anderen angreift, der mächtiger >als er< zu werden versucht. Das ist der Lauf im Hamsterrad, bei dem darum gekämpft wird - in den Augen anderer etwas Besonderes zu werden.

Dieser „geistlose“ Kampf kommt auf Basis einer materiellen Weltsicht zustande, wobei der Einzelne übersieht, dass doch jeder nur seine eigene logische Sichtweise haben kann, welche ja „unvermeidlich“ schon dadurch entsteht, dass keine zwei Körper zum selben Zeitpunkt an der selben Stelle stehen (sein) können.

 

"JA, UNERKANNT habe ich bis dato glauben GEWOLLT GEHABT,

mein Denken wäre schon geistreich"

 

 

Vom Entstehen und Sinn der begrenzten Logik

Wenn mittels der begrenzten Logik beobachtet wird, wie ein Säugling seine Gliedmaßen betrachtet, so wird >aufgrund einer Missinterpretation< geglaubt, dass es dem Säugling bewusst wäre, dass er seinen eigenen Körper betrachtet. Diese Missinterpretation ist mit dem materiellen Weltbild verbunden, durch das angenommen wird, dass Geist aus Materie entstanden wäre.

 

Wird mehr und mehr begriffen, dass das ein Trugschluss ist, durch den die ursprüngliche Kausalität ins Gegenteil verkehrt wird, so kann auch erkannt werden, dass es sich bei dem Säugling einfach nur um ein Lebe-Wesen handelt, welches körperliche Formen zu sehen beginnt und diese einfach nur neugierig betrachtet.

In dieser körperlichen Phase existiert noch keine erkennbare begrenzte Logik, weil der Säugling noch keine Wortbedeutungen kennt. Erst mit dem Verknüpfen der einzelnen Wörter mit einer Form >auf die sich das jeweilige Wort bezieht< entsteht ein Wort-Bedeutungs-Verständnis. Doch auch dies hat noch nichts mit einer begrenzten Logik zu tun, weil es noch kein bewusstes „ich“ gibt, das sich auf etwas beziehen kann. Dieses „ich“ entsteht erst durch das Aneinanderreihen von Wörtern >als Sätze< – im Sinne einer zwischenmenschlichen Kommunikation. Dabei ahmen die Kinder meist jene Erwachsenen nach, welche ihre direkten Vorbilder sind.

 

Bis es dazu kommt, gilt noch der Spruch „Ihr sollt werden wie die Kinder“, weil diese bis dahin noch völlig absichtslos sind und nicht durch vergleichbare Bewertungen urteilen, die eigenwillige einseitig berechnete Interpretationen sind.

Sobald ein Kind Erwachsene nachzuahmen beginnt, beginnt im Kind der Aufbau einer begrenzten Logik - außer die Vorbilder hätten keine begrenzte Logik, durch welche das Kind konditioniert wird. Das bedeutet, dass das Kind noch ganz eins mit dem göttlichen Geist >seinem Schöpfer< ist. Doch ist sich das Kind deshalb seiner Göttlichkeit auch bewusst ? „NEIN.“

 

Um sich nun dessen überhaupt bewusst werden zu können, bedarf es einer begrenzten Logik, durch die der kindliche Geist lernen kann, seine geistige göttliche Herkunft zu begreifen und zu verstehen - was nichts anderes bedeutet als: zu erkennen WOHER WIR KOMMMEN und auf wen WIR >als KINDER vom GEIST GOTTES< darum auch HÖREN SOLLEN.

Erst wenn wir wieder NEUTRAL auf unser eigenes wirklich(t)es Selbst hören >welches Innen ist< können wir auch wieder frei davon werden, uns >bzw. unser göttliches Selbst< mit dem persönlichen Körper der Hauptfigur im eigenen Lebenstraum zu verwechseln >wie unsere körperlichen Vorbilder es auch getan haben< . Das bedeutet zugleich, erkennen zu können, dass alle Arten von Wahrnehmungen neutrale Informationen sind, die mit der eigenen noch begrenzten Logik einseitig interpretiert wurden, die NUR durch 100% WAHRHAFTIG(ICH)ES "einverstanden sein" mit allen Wahrnehmungen zu EINER "Unbegrenzten" erweitert und ergänzt werden kann.

 

"JA, UNERKANNT habe ich bis dato GEGLAUBT GEHABT,

mein Denken wäre schon bewusstes Denken"

 

Von der (vergeblichen?) Suche nach dem wirklichten Selbst

Das wirklich(t)e Selbst ist das göttliche Selbst, welches der Mittelpunkt von allem momentan existierenden Dasein ist. "ES" ist die Ruhe >als das Auge< im Sturm.

Sich selbst als ein geistiges Kind vom GEIST GOTTES mehr und mehr zu erkennen und auch anzuerkennen, bedeutet damit auch >mehr und mehr< zu begreifen, dass dieses Selbst nicht gefunden werden kann. Warum?

 

Weil nicht gefunden werden kann, was nie verloren gegangen ist !!!

 

Anstatt dessen geht es H&J darum sich an die eigene Gotteskindschaft zu erinnern, auf die wir vergessen mussten, um das Spiel des Lebens spielen zu können.

Es geht somit darum – mehr und mehr zu begreifen, dass diese Ruhe >im Sturm der persönlichen Wankelmütigkeit<; dass dieses Auge der gedanklich unerfassbare Mittelpunkt - „das ewig neutrale GEIST-ICH" ist, das im HIER & JETZT alles >aus sich selbst heraus Projizierte< auch wieder in sich aufnimmt (is(s)t“ und somit alle wahrnehmbaren Informationen is(s)t, die H&J auftauchen und auch wieder >als wahr Angenommenes< in sich selbst (hin)eingeht. Es gibt nur das H&J, IN DEM ALLES >von Moment zu Moment Werdende und Vergehende< ERLEBT WIRD.

Anders gesagt bedeutet dies, dass wir all das >was WIR „Geistesfunken“ erleben< immer NUR H&J IN unserem eigenen Geist erleben, dass wir jedoch durch die Verwechslung mit dem persönlichen Körper in der Traumwelt geglaubt haben, wir würden in einer immer existierenden WELT >mit getrennten Körpern< leben, die von unserem eigenen Denken unabhängig seien.

Diesen Irrtum zu begreifen und damit auch durchschauen zu können, könnte viele Wieder-Holungen brauchen. Warum? Weil sich das persönliche „Ego-ich“ selbst >durch die Vielzahl eigener selbstehrlicher Selbstbeobachtungen< „PRÜFEND“ von der Echtheit dieser Mitteilung überzeugen muss = dass das die absolute Wahrheit ist, die es >mit den abergläubischen, einseitig interpretierten Wahrheiten seiner persönlichen, begrenzten Logik< eingewickelt hat.

Das zu begreifen und anzuerkennen, bedeutet gleichzeitig – dass der Mittelpunkt damit wieder ausgewickelt wird, weil der Geist von den illusorischen Schleiern ENT-wickelt wird - weil WIR „Geistesfunken“ alle Schuld auf uns nehmen und uns wieder zu dem bekennen, was wir schon immer sind = ein „GEIST-ICH-ES“ GOTTESKIND :-)

 

"JA, UNERKANNT habe ich bis dato GEGLAUBT GEHABT,

die Information >dass ich ein Gotteskind bin< automatisch anzunehmen, wäre schon genug gewesen"

 

 

Von der göttlichen VERGEBUNG

Damit der EINE GEIST >der u.a. Gott genannt wird< etwas erleben kann, muss er sich einmal >IN SICH SELBST< „drehen“. Dies kann durch das Symbol eines Kreises >für die Einheit stehend< nachvollzogen werden, der durch eine einmalige „Drehung“ zum Symbol der „8“ wird und durch diese Drehung >als Zweiheit< "EIN" EHE-Dasein zeigt.

 

Die, IN der geistigen EINHEIT "entst-ehe-nde" ZWEIHEIT >die es zum Erzeugen von Gegenteilen braucht< ist in gewisser Weise der „Preis“, den der EINE UR-Schöpfer-GEIST >IN SICH SELBST< zu "geben" hat, um überhaupt etwas erleben zu können.

Er muss also >scheinbar< etwas von sich selbst „weg-G-EBEN“, damit ER „GEIST“ >als das, was immer „eben“ ist< selbst UNEBEN werden kann. Weil es sich bei dieser qualitätslosen und somit neutralen Drehung um eine „Verdrehung“ handelt, ist die Schöpfung bzw. die "Preis-Gabe" gleichzeitig seine „V-ER-GEBUNG“. Anders gesagt: „ER vergibt SICH IN sich selbst - an sich selbst“.

 

Diese Betrachtung vom Wort „Vergeben“ ermöglicht es u.a. auch, die Einheit von „Schöpfer und seinem Geschöpf(ten)“ zu begreifen, was immer nur als polares „EHE-GeschEHEn“ möglich ist.

Von jeder Polarität erscheint im Vordergrund jedoch immer nur eine Seite; nur ein Teil der beiden Gegenteile. Darum nehmen WIR vordergründig immer nur das Geschöpf(te) wahr, jedoch nicht das Gegenteil und den Schöpfer, weil dieser im unsichtbaren Hintergrund bleibt / is(s)t. Das hat u.a. auch damit zu tun, dass der Schöpfer immer der EINE Schöpfer bleibt, weshalb auch von seiner Schöpfung vordergründig immer nur EIN Teil, eine Seite sichtbar werden kann.

 

Für den Geistesfunke geht es H&J darum seine ungeprüften (Aber)Glauben zu erkennen, aufgrund derer er >irrtümlicherweise< angenommen hat, er wäre selbst nur eine, der vielen vordergründig wahrnehmbaren Seiten – nämlich NUR das persönliche körperliche Geschöpf(te).

 

Um nun die „Ver-BIN-DU-ng“ zum eigenen geistigen Schöpfer-Dasein wieder (als)wahr(an)nehmen zu können, bedarf es der göttlichen Selbsterkenntnis und der Wiederherstellung der EHE - indem die zwei Gegenteile aller Polaritäten-Pärchen als gleichwertig „an-ER-KANNT“ werden.

Das bedeutet, dass der Geistesfunke die vom innerlichen Urschöpfer >an seine Kinder< „VERGEBENEN“ polaren Informationen >die im ständigen Wechsel von Moment zu Moment in seiner Wahrnehmung auftauchen und wieder vergehen< als gleichwertig anerkennt und damit auch wieder freiwillig >aus Freude über das Erkannte< ZURÜCKGIBT :-) - indem er weder an einer informierenden Wahrnehmung festhält, noch eine verwirft. Nur dadurch kann der Geistesfunke wieder ein HEIL(ICH)ER GEIST werden bzw. SEIN.

 

Das steht mit der Auflösung der Identifikation mit dem persönlichen Körper in Verbindung, welcher es bedarf - um das eigene vollkommene Heil-Sein auch wieder >als geistiges WIR-K-LICHT< „BEWUSST-S-EIN“ zu können.

 

"JA, UNERKANNT habe ich bis dato GEGLAUBT GEHABT,

ich SELBST wäre nur ein Geschöpf"

 

 

Vom missverstandenen "Freien Wille"

Nur der göttliche WILLE ist ein wirklich FREIER WILLE, während ein persönlicher Wille begrenzt ist und „einmal erkannt“ tatsächlich nur wählen kann, ob er sich dem göttlichen Wille hingibt oder ob er seinen Persönlichen eigensüchtig durchsetzen will.

Das göttliche WOLLEN ist unpersönlich, weil vor Gott alle >seine< Geschöpfe gleichwertig sind und er sie bedingungslos liebt. Was kann ein bedingungslos liebender geistiger Vater von seinen Kindern ´Geistesfunken´ WOLLEN?

 

Das selbe, was ein „bedingungslos liebender“ leiblicher Vater seinen Kindern gerne schenken würde können (das gilt gleichermaßen für leibliche Mütter).

Solch bedingungslos liebende leibliche "Ältern" sind jedoch äußerst rar. Meist "glauben" Eltern, sie wüssten was das „Beste“ „für“ das Kind wäre – ohne sich dessen bewusst zu sein, dass sie damit zugleich „gegen“ etwas sind, was sie einseitig als das „Schlechteste“ interpretieren. Durch diesen "Glauben" versuchen leibliche Eltern das Kind zu manipulieren und sind davon überzeugt, dass ihre einseitige Sichtweise auch für das Kind die einzig Richtige wäre. Das bedeutet, dass die Älteren ihre eigene Einseitigkeit noch nicht „SELBST erkannt“ haben und darum begrenzt denken.

 

Was ist JETZT das WOLLEN unseres göttlichen Vaters?

ER WILL, dass wir uns ihm „freiwillig“ zuwenden, ihm „freiwillig“ absolut vertrauen und uns damit wirklich „freiwillig“ vollkommen hingeben. Nur dadurch können wir seinen Wille erfüllen, welcher ist: durch Freiwilligkeit >auch wie er "ganz" werden zu können< und mit IHM EINS zu SEIN. Nur durch die "freiwillige" Hingabe an seinen "Wille" kann er uns mit dem beschenken, was uns wirklich dauerhaft beglücken und freuen kann -

denn das ist was er wirklich will – er will sehen, wie seine Kinder „seine Geistesfunken“ wieder freiwillig und >wieder mit Freude< lernen „wie ER zu SEIN und sie damit letztlich MIT und IN „IHM“ EINS SIND.

Zum selbst zu erkennen >wie "bedingungslos LIEBEND" werden funktioniert, um mehr und mehr selbst "LIEBE SEIN" zu können< dienen uns u.a. die Informationen im Schriftwerk Der Schöpfungsschlüssel“.

 

"JA, UNERKANNT habe ich bis dato daran gezweifelt GEHABT

den göttlichen Willen erkennen zu können"

 

>GE-IST<

Was ist ein Geist ?

Diese Frage könnte schon in die Irre führen, weil durch das Wort „ein“ angenommen werden kann, dass es von Geist eine Mehrzahl geben würde können. Ist GEIST dann also eine Einzahl ? Hmmm...

Was genau ist GEIST ?

ER“ ist unsichtbar, unberührbar, unberechenbar, untastbar, undenkbar, unsprechbar, unschreibbar, unriechbar und mit absoluter Sicherheit UNTRENNBAR. Somit ist er noch am ehesten mit dem Wort „NICHTS“ beschreibbar, obwohl ein Wort ja auch schon wieder kein Nichts mehr ist.

Kann es von einem „Nichts“ eine Mehrzahl geben ?

Anders gesagt: ein Nichts kann nicht „nichts-iger“ werden :-). „Nichts“ ist und bleibt immer nur „Nichts“. Wenn also das Nichts >Geist< nicht weniger werden kann, kann er dann mehr werden und ist Geist überhaupt wissbar, wenn er doch „Nichts“ ist ?

Selbst wenn Geist mehr werden könnte, würde er unverändert das "Nichts" bleiben - im Sinne von unsichtbar, unberührbar, unberechenbar, undenkbar, unsprechbar, unschreibbar, unriechbar und mit absoluter Sicherheit UNTRENNBAR.

 

Wenn Du Dir nun vorstellst, dass Du „Nichts“ bist, kannst Du >obwohl das ja gar nicht wirklich vorstellbar ist ;-)< dennoch nachvollziehen, dass Du nur mit Dir selbst spielen könntest – indem Du Dir „IN Dir“ eine Vorstellung von einem Gegenüber erträumst. Dabei solltest Du jedoch nie ganz darauf vergessen, dass dieses Gegenüber nur eine Illusion, nur ein Traum >von Dir selbst - IN DIR selbst< ist.

 

Unterscheidet sich Deine Vorstellung, Dein Traum von dem Spiel, das der "alleine Geist" mit sich selbst spielt ?

Nein - weil ja das, woran Du denkst >wenn Du an Dich denkst< genau betrachtet nur das Wort „ICH“ ist. Doch wo ist dieses „ich“ wenn Du es nicht an einem persönlicher Körper festmachst? Du denkst doch z.B. auch >während Du über etwas nachdenkst< im Sinne des Wortes „ich“, wenn Du nicht an deinen persönlichen Körper denkst. Also bist Du >als „ICH“< Geist = GEIST-(ig)ICH - weil Du ein Kind von dem alleinen Geist bist, der davon träumt - mit sich selbst zu spielen.

Ich nenne jetzt den Geist hier mal „Vater“ und seine Kinder „Söhne“ oder "Geistfunken". Der „Vater-Geist“ bleibt mit jedem seiner „Geistfunken“ immer aine Einheit, weil Geist ja nicht von sich selbst getrennt werden kann. Die "Sohn-Geist-ER / Geistesfunken" sind „IN IHM“, sowie ER „IN“ seinen Söhnen ist.

 

Doch ohne die Söhne kann der Vater nichts IN SICH erleben, sowie es ohne den Vater die Söhne nicht gäbe.

 

Wenn die Söhne jedoch auf ihre Göttlich(t)keit vergessen, weil sie sich ganz (und nur mehr) mit dem persönlichen Körper „IM Traum“ identifizieren, wodurch sie auch glauben können - vom Vater getrennt zu sein – können sie diesen Irrtum nicht mehr von selbst erkennen.

Erst wenn sie das begrenzte Leben und das, was damit alles in Zusammenhang steht satt haben und nach me(e)hr zu suchen beginnen – kann ihnen der Vater seine Hand entgegenstrecken, um sie aus ihrem Tiefschlaf aufzuwecken, damit sie bewusst wieder die untrennbare Einheit mit dem Vater begreifen und verstehen lernen.

Der Vater streckt UNS seine Hand entgegen, indem er uns JETZT >in einer persönlichen Verkörperung< seinen bewussten Sohn geschickt hat, dessen >alles umwälzende< erstaunliche Mitteilungen DU hier bekommen kannst.

 

"Ja unerkannt habe ich bis dato noch geglaubt gehabt - vom Vater getrennt zu sein"

 

 

Geistig passive Aktivität ist friedliche Zerstörung

 

"Zerstörung" ist u.a. das, was uns von Moment zu Moment ermöglicht - überhaupt etwas erleben zu können.

 

Was wäre, wenn es keine Zerstörung gäbe ?   "STILLSTAND"

 

Warum das so ist, kann durch das Gesetz der Polarität verstanden werden. Doch bevor hier auf die friedliche Zerstörung eingegangen wird, sollte verstanden werden, dass z.B. in der Bibel für das Wort "Zerstörung" das Wort "Böse" steht, sowie auch die Worte "Vergehen", "Sterben", "Auflösung" und/oder "Ent-Zündung"... auf das Selbe hinweisen.

Durch begrenztes logisches Denken wurde Worte bezüglich "Zerstörung" fast nur einseitig >als nur negativ< beurteilt, interpreTIERt, ausgelegt, bewertet.

 

Wie es bereits hier steht, ist "das Gesetz der Polarität" das erste geistige Gesetz - das besagt, dass Gegenteile immer zusammengehören, weil sie einander bedingen und-, dass darum von jedem genannten Teil >im geistigen Hintergrund< immer auch gleichzeitig sein Gegenteil existiert. Darum kann "Gut" nicht ohne gleichzeitig bestehendes "Böse" existieren und/oder "Aufbau" nicht ohne gleichzeitige "Zerstörung". Wie kann das noch tiefer begriffen werden?

 

Auf "geistig" Wahrnehmbares bezogen, VERGEHT mit jedem neu auftauchenden Gedanke der bestehende Gedanke. Weil wir jedoch im aktuell HIER & JETZT geschehenden Moment immer nur den auftauchenden Gedanken bemerken können und nie auch "GLEICHZEITIG" den Vergehenden, haben wir bis dato unerkannt glauben gekonnt, dass "Vergehen" ausschließlich negativ wäre.

 

Auf "physisch" Wahrnehmbares bezogen VERGEHT z.B. ein Säuglingskörper, indem er zum Kleinkindkörper wird. Anders formuliert: ein Säuglingskörper muss zerstört werden, damit ein Kleinkindkörper entstehen kann. Wenn sich die Form des Säuglings nicht ändern würde, wäre das physischer Stillstand.

 

Dem Physischen geht jedoch der Geist voraus und das bedeutet: würde ein bestehender Gedanke nicht von einem Neuen abgelöst werden, gäbe es absolut nichts Wahrnehmbares - denn, wenn es bloß einen einzigen >immerwährend gleichbleibenden Gedanken gäbe< würde es nichts zu erleben geben. Darum muss jeder bestehende Gedanke von einem neu Auftauchenden zerstört / abgelöst werden. In anderen Worten ausgedrückt: der bestehende Gedanke stirbt, vergeht und/oder löst sich mit dem neu Auftauchenden auf.

 

Doch bedeutet das jetzt automatisch, dass der neu auftauchende Gedanke "böse" bzw. ausschließlich "nur negativ" sein kann ?

Es ist doch vielmehr so, dass jeder neu auftauchende Gedanke grundsätzlich immer neutral = harmonisch ist und erst durch eine eigene einseitige Beurteilung, Bewertung, Interpretation, Auslegung, BESTIMMUNG in zwei Teile zerlegt wird, von denen dann automatisch angenommen wird, dass nur ein Teil davon richtig >im Sinne von GUT< sei.

 

Zu erkennen wie "not-wendig" Zerstörung ist - bedeutet, gleichzeitig erkennen zu können, dass Zerstörung jede "vermeintlich" entstandene NOT sofort WENDEN kann und dass es >ohne die Zerstörung einer "vermeintlichen" Not< nur noch schlimmer werden kann. 

 

Wie kommt jede "vermeintliche" Not zustande ?

Durch die einseitig bewerteten Interpretationen, weil man aufgrund einer ungeprüften "Meinung" mit dem was neu aufgetaucht ist nicht einverstanden ist. Dabei ist es einerlei, ob ein aufgetauchter Gedanke oder eine sinnliche Wahrnehmung / physisches Erlebnis beurteilt wird. Beides würde sich >ohne Unterbrechung durch eine einseitige Bestimmung< schon im nächsten Moment ganz von selbst auflösen (können). Das ist eine Tatsache >die als solche erkennbar ist< wenn beobachtet wird, dass alle Gedanken von selbst "ent-stehen".

Worte wie "ENT-STEHEN, "ENT-TÄUSCHUNG", "ENT-SCHEIDUNG", "ENT-ZÜNDUNG"... stehen symbolisch für das immer gleichzeitig geschehende "Werden UND Vergehen", "Aufbauen UND Zerstören" von Polaritäten-Pärchen.

 

Was bedeutet es, dieses Prinzip zu verstehen und umzusetzen - sodass wir auch auf persönlicher Ebene die Umsetzung von friedlicher Zerstörung erleben können ?

Es bedeutet mit jedem Gedanken, jedem Gefühl und jedem physischen Erlebnis absolut einverstanden zu sein - ohne irgendwas davon >einseitig bewertend< zu interpreTIERen UND - es bedeutet auch - anstatt derart in sich selbst weiterhin Angst zu erzeugen, zur bereits erzeugten Angst zu stehen.

 

Wie steht man zur Angst ?

U.a. indem man zu 100% bereit ist - genau das zu tun >und/oder bereit ist etwas noch einmal zu erleben< wovor man Angst hat - ohne dabei andere Personen anzugreifen. Wenn Du dazu wirklich 100%ig bereit bist wirst Du noch am selben Tag die Wandlung erleben und damit die Bestätigung, dass die Angst vollkommen illusorisch war, weil das Betreffende nicht mehr aufrechterhalten werden / bleiben kann, wenn Du 100%ig zu Dir stehst.

 

Ein Beispiel:

Neben dem 70m² großen Raum, der beruflich als Werkstatt genutzt wird >in welcher der Mieter selbst 50m² Holzboden verlegt hat< ist es am Wochenende während einer Party beim Vermieter zur Verstopfung vom Klo gekommen. Dabei ist das, was nicht mehr im Klo abfließen konnte unter dem Holzboden der Werkstatt gelandet.

Mieter und Vermieter haben seit Jahren ein sehr gutes Verhältnis, wodurch sich Beide öfters gegenseitig geholfen haben. Am darauf folgenden Montag ist damit begonnen worden gemeinsam Hand anzulegen, um den Schaden zu beheben und den Holzboden zu erneuern. Der Mieter arbeitete daran selbst ganztägig von Montag bis Freitag und der Vermieter half ihm in seiner Freizeit. Durch das Herumrutschen auf dem boden hatten sich die Knie des Mieters (wie schon manchmal) bereits entzündet und in ihm machte sich Ärger breit, der sich mehr und mehr in Wut steigerte, weil er dem Vermieter währenddessem schon drei Mal zu sagen versucht hatte, dass er es satt hätte selbst an dem Schaden zu arbeiten, der durch das verstopfte Vermieter-Klo zustande gekommen ist... Doch er konnte sich nicht durchsetzen, wenn der Vermieter etwas antwortete wie "Das schaffen wir schon ...." oder dergleichen.

Am Samstag Vormittag hat er sich dann "Hilfe-suchend" gemeldet und fühlte sich körperlich kurz vorm kollabieren - mit einem sehr intensiven Brennen im Herzbereich, Atemnot und hochrotem Gesicht. Durch das Begreifen der Zusammenhänge ist es ihm möglich geworden die Angst zu erkennen, die ihn daran hinderte zu sich selbst zu stehen = er hatte Angst gehabt, dass sich das freundschaftliche Verhältnis zum Vermieter (ins Gegenteil) verändern könnte, wenn er ihm mitteilt, dass er alleine >also zur Gänze< für die Behebung des Schadens aufzukommen habe = durch das Begreifen der Zusammenhänge kam er in die Bereitschaft 100%ig zu sich zu stehen.

Das hat dann dazu geführt, dass er sagte "Ich habe ja jetzt am Wochenende Zeit um mir die Telefonnummern von Sanierungsfirmen rauszusuchen..." Doch Achtung !!! Auch dies gehört zum "selber machen WOLLEN", womit man weiterhin selbst verhindert, dass sich solche Situationen tatsächlich ganz von selbst ändern können. Mit dem Begreifen - warum er sich dadurch selbst einer einfachen Lösung in den Weg stellen würde, ist noch mehr Erleichgterung geschehen, sodass er mit Freude feststellte, dass er bezüglich dieser Situation am Wochenende gar nichts tun muss = sich um nichts kümmern / sorgen muss.

Ca. eine halbe Stunde nach dem Gespräch ist von ihm eine sms gekommen, dass ihm "erstaunlich- und erfreulicherweise" die Vermieterin in einer Sms freundlich geschrieben hat, dass  alles von der Versicherung übernommen und alles erledigt wird und er sich um nichts mehr kümmern muss :-) =

Indem er mit seinem persönlichen "MACHEN-WOLLEN" beiseite getreten ist, konnte sich sofort alles ganz von selbst >durch sein wirklich(t)es Selbst< auflösen :-)

 

 

Wenn Du nicht willst, dass Dich Angst mehr und mehr (zer)stört und sich Deine ungeprüft getätigten Interpretationen >als irgendeine Scheiße< verwirklichen, gilt es zu erkennen, dass Angst immer ein Produkt Deiner eigenen zerstörerisch wirkenden einseitig interpreTIERten Gedanken ist, durch die DU wieder und wieder zum Feigling wirst, solange du sie automatisch glaubst und weiterhin >durch die Angst, die dadurch in Dir entsteht< flüchtest, womit Du den Auslöser der Angst nicht erkennen kannst, weil ihr nur ausweichst, sie unterdrückst, ignorierst oder gleich ganz leugnest. Und das bedeutet, dass Du Angst vor der Angst hast, die jedoch >so wie jede einseitig bewertete Interpretation< vollkommen illusorisch ist.

 

Hilfreiche ZERSTÖRUNG >die, wie mit jedem neu auftauchenden Gedanken ganz von selbst geschehen kann, wenn das einseitig bewertende Interpretieren ausbleibt< IST, genau so wie "selbstloser Aufbau bzw. Wachstum" ein GESCHENK - und das zu begreifen führt dazu - BEIDES = Aufbau und Zerstörung zu LIEBEN.

Und weil es dann >mit dem Begreifen dieser Erkenntnis< auch überhaupt nichts mehr gibt was abgelehnt wird - öffnet dies bzw. ermöglicht dies das Erleben der LIEBE zu ALLEM und ALLEN = SELBST >ALLES LIEBEND< SEIN.

 

Indem das hier Mitgeteilte PRÜFEND SELBST DURCHDACHT bzw. SELBST NACHVOLLZOGEN WIRD, wird >als erstes Ergebnis des Erkennens< ganz von selbst ein Gefühl von tiefer Dankbarkeit >FÜR DIE ZERSTÖRUNG< entstehen können, welches >gemäß der Intensität, mit der Du Dich darauf einlässt< sich in unermessliche LIEBE steigern kann :-)