"WO-GO-FEELING" = "Wort-Gold-Gefühl"

 

Du kannst HIER miterleben wie eine Vielzahl an Informationen entsteht, die ein ganzes Buch mit dem Titel „WOGOFEELING“ ergeben könnten. Da diese Informationen jedoch wachsen - und zwar nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ, können sie nicht zu einem gedruckten Buch werden. Wie das gemeint ist? Es bedeutet, dass bereits Geschriebenes sich einerseits durch den Schreiber ändern kann und andererseits genauso durch den Leser wandeln kann, indem durch das wiederholte Lesen der Informationen diese tiefer begriffen werden = nach Innen wachsen.

Somit wirken die Informationen als wach-sende(nde) „neutrale Wegweiser - die nach Innen führen“ und sich im Lesenden von Mal zu Mal ergänzend auswirken. Derart dienen sie >zur wachsenden Selbsterkenntnis<.

 

Ohne Bindung - an eine bestimmte Religion oder sonstige Wissenschaft, bauen die neutralen Erläuterungen auf die allem zugrundeliegenden Gebote des göttlichen Schöpfers auf, durch den alles >als bedingungsloses Geschenk< in die Existenz gehoben wird. Von einem berechnenden Umgang mit diesen Informationen ist dringend abzuraten, da die eigenwillige Berechnung 100%ig auf den Berechnenden zurückfallen würde.

 

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"WOGOFEELING"

 

 

Die Basis aller Wörter sind Schriftzeichen, auch Buchstaben genannt. Wörter sind ursprünglich neutrale geistig hörbar gemachte Informationen, die das Spiel des Lebens erzeugen. Durch sie kann ein Hauch vom unermesslichen göttlichen Geist wahrgenommen werden, ohne den nichts existiert. Göttlicher Wille, sowie auch der persönliche Ego-Wille wird durch Bestimmung verwirklicht.

 

Wörter sind eine offene Tür, die kein Ego-Verstand verschließen kann.

 

Durch ein zunehmend tieferes Eindringen in offensichtliche Wortbotschaften, transPORTieren Wörter Informationen, durch die es mehr und mehr zum Eintritt in das göttliche „PORT-AL“ kommen kann - da Wörter nicht nur Informationen sind, die uns zum Kommunizieren von Informationen dienen. In ihnen wirken Schöpferkräfte, die bewusst oder automatisch genutzt werden - was vom geistigen Wachstum des Einzelnen abhängt.

 

An ausgesprochenen Wörtern erkennt z.B. ein tatsächlich Wort-Kundiger ob es sich bei seinem Gegenüber um einen egoistisch interpretierenden, eigenwillig und automatisch „urteilenden“ Sprecher handelt oder um einen bewusst sprechenden Geistesfunke. „Selbsterklärend“ zeigt schon das Wort „ur-teil-ENDE“ wozu das automatische Nutzen von Wörtern führt, weil sich der Urteilende noch mit (nur) seinem eigenen persönlichen Körper identifiziert.

 

Um dauerhaft geistige Freiheit erreichen zu können bedarf es der Bereitschaft - zu erkennen, wie und warum man -durch unüberprüfte Glaubenssätze- seine geistige Freiheit selbst behindert. Zum Begreifen der eigenen geistigen Freiheit ist das tiefere Erkennen von Wort-Botschaften sehr dienlich, weil darin -wie in allem- die göttliche Gegenwart anwesend ist, die das „Einzige“ ist, was tatsächlich dauerhaft frei machen kann. Die unveränderliche göttliche Wahrheit in den wörtlichen Informationen wirkt zugleich ergänzend und transformierend auf den Ego-Verstand, der durch das bewusste „VerstEHEn“ >des Zusammenhangs von Allem mit Allem< zu einem höheren Verstand wird.

 

Die Wörter der deutschen Sprache bieten einen nachvollziehbaren "Weg", durch den gleichzeitig die scheinbare "Entfernung" vom eigenen Geist-Sein „entfernt“ werden bzw.  "weg-gEHEn" kann. Dazu kommt es durch wahrhaftiges Interesse an der eigenen Göttlichkeit. Sich aus persönlicher Berechnung mit Wortbotschaften zu beschäftigen schmälert das Ergebnis, weil Berechnung mit der Bedingungslosigkeit vom GEIST GOTTES inkompatibel ist.

 

Mit einer materiellen Weltsicht wird davon ausgegangen, dass Materie >unabhängig vom Geist< aus sich selbst heraus bestehen würde und stellt damit alles auf den Kopf bzw. kehrt damit alles ins Gegenteil um. Durch das eigene Erkennen und Anerkennen dieses Irrtums und den Verdrehungen beginnt das „Entdrehen“, was sich wesentlich auf die eigene Wahrnehmungsfähigkeit auswirkt.

 

Die Informationen HIER regen zum selb-ständigen Denken und zum intuitiven Wahrnehmen von Wortbotschaften an, was bedeutet mehr und mehr zu begreifen, dass wie und warum alles mit allem und jedem in Zusammenhang steht. Intuitive Wahrnehmung unterscheidet sich von Interpretation dadurch, dass Interpretation von der persönlichen Erfahrung gefärbt ist, während intuitives Wahrnehmen unabhängig davon stattfindet. Interpretationen sind immer einseitige Informationen und erschaffen unausgeglichene Emotionen. Intuitives Wahrnehmen geht immer mit Begeisterung einher und kann als neutrale geistige Offenbarung und geistige Nahrung bezeichnet werden.

 

Was macht Wortbotschaften zu einer Offenbarung?

Ihre nackte Existenz. Der Fakt ihres Daseins dient uns von Moment zu Moment – um uns wieder daran zu erinnern, wer bzw. was wir wirklich sind = geistiges „WIRK-L-ICH-T“, das alle gefühlten Gedanken „ver-WIRK-LICHT“ = wahrnehmbar macht.

 

Ebenso können wir durch das Innenleben der Wörter tatsächlich auch annähernd erfahren, wie wir >als GeistesFUNKE< FUNKtionieren bzw. "FUNKEN" - im Sinne von "S-ENDEN". Die bewusste Beschäftigung mit dem jeweiligen Wort-Innenleben kann also jedem Geistesfunke das Erkennen vom eigenen wirklich(t)en Sein wahrnehmbar machen, sobald er den tiefer liegenden >und zugleich offensichtlich vorhandenen< Wort-Sinn zu erfassen vermag. Das Wort "S-ENDEN" zeigt u.a. dass die Verwirklichung des neu aufgetauchten Gedanken zugleich das ENDEN des Bestehenden >GEIST"S"EIN< ist.

 

Es ist anzuraten die HIER & JETZT informierenden Botschaften einfach in sich sinken und wirken zu lassen – auch wenn Du die Erläuterungen nicht gleich nachvollziehen kannst, weil sie Dir noch unlogisch erscheinen. Es liegt tatsächlich an jedem Einzelnen selbst, wie intensiv ihn die Wort-Botschaften zu inspirieren vermögen. Wenn Du vorschnell urteilen würdest, würdest Du dadurch auch nur Dein Urteil erleben können, weil Dein Urteil es verhindern würde das Geschenk erleben zu können, was durch die neutralen Botschaften empfangen werden kann.

 

ES ist der Schöpfer dem aller DANK gebührt - der tatsächlich von Moment zu Moment alle Informationen gebiert und sie auch wieder bedingungslos "IN S-ICH" aufnimmt, wodurch er sie wieder mit sich selbst EINS macht.

 

Weil es in diesem Format keine Seitenangabe gibt, kannst Du Dich >ab HIER< an den Überschriften orientieren

 

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"An-fang UND Ende" gehören zusammen

Mit jedem Gedanke(n-gang) -fängt- etwas Neues -an-, womit gleichzeitig der bis dahin bestehende Gedanke endet. Jeder Gedanke >sei er absolut neu oder bereits bekannt< wird HIER & JETZT gedacht.

Ursprünglich findet von Moment zu Moment ein harmonisch fließender neutraler Informations-Wechsel statt, weil jeder Moment der gegenwärtige Moment ist, in dem göttliche Harmonie erlebt werden kann. Dabei ist grundsätzlich jeder Gedanke ein "neutraler Anfang UND ein neutrales Ende" was sich als nahtlos wechselndes Geschehen >von Moment zu Moment< bzw. >von Gedanke zu Gedanke< von selbst ergibt.

 

Das Wort „ANFANG“ kann als „Fang an“ und damit als Auftrag erkannt werden. Zu begreifen, dass JEDES Wort eine neutrale geistige Information ist, und mit der Information von jedem neu auftauchenden Wort gleichzeitig die bestehende Information endet, macht erkennbar, dass es sich dabei immer um einen permanent stattfindenden Informationswechsel handelt. Diesen können wir "Geistesfunken" nur als Harmonie erleben, wenn wir permanent „ANFANG-ENDE“ sind. Das sind wir nur - ohne das neutrale momentane Geschehen durch eine einseitige „Beur-Teilung“ zu teilen.

Die genaue Beobachtung vom permanent wechselnd stattfindenden gedanklichen Geschehen macht wahrnehmbar, dass jeder Gedanke >ganz von selbst< auftaucht und >mit dem Auftauchenden< gleichzeitig der Bestehende endet / stirbt / vergeht / sich auflöst. Wenn der Gedankenfluss ohne einseitige Beurteilungen strömen kann, ist das Ergebnis ein ständig bzw. stehend wechselnder harmonischer Ablauf.

Würde die momentane Lebensgeschichte ganz ohne einseitig interpretierte Beurteilungen durchlebt werden, wodurch wir stets permanent neutral „Anfang-ende“ wären, würden wir die persönliche Lebensgeschichte ganz frei von Disharmonie erleben.

Mit anderen Worten gesagt: wenn wir die jeweils momentan wahrnehmbaren Informationen erleben, ohne an ihnen durch eine illusorische einseitig beurteilte Interpretation hängenzubleiben, fließen wir >als permanent ANFANGENDE< mit dem Willens-Strom der immerwährend göttlichen Gegenwart.

 

"Polarität UND Einheit" ist göttliche DREIHEIT

Die Wörter „Anfang UND Ende“ stehen nur für eines, der zahlreichen Polaritäten-Pärchen. Das Wort „Polarität“ bezieht sich auf die untrennbare „VERBUNDENHEIT“ von ZWEI, worauf schon das Wort UND hinweist. Jede Polarität besteht aus mindestens 2 Teilen, die als Gegenteile bezeichnet werden. Erst durch den Unterschied von Gegenteilen entsteht etwas Wahrnehmbares. Ohne Unterschiede gäbe es keine Wahrnehmung; gäbe es kein Leben.

Wesentlich ist - zu erkennen, dass die ZWEI >von jedem Polaritäten-Pärchen< einander bedingen; dass sie untrennbar zusammengehören. Die beiden Teile einer Polarität können nur wahrgenommen und kommuniziert werden, wenn die Bedeutung von beiden Teilen bekannt ist. Diesen Fakt selbst nachzuvollziehen macht begreifbar, dass ein Teil nie von seinem Gegenteil getrennt existieren kann. Mit einem Beispiel veranschaulicht: wenn ein Berg als „groß“ bezeichnet wird, existiert >im Geist< gleichzeitig die Bedeutung von „klein, sowie der "Berg" nur wahrnehmbar ist, weil es gleichzeitig ein "Tal" gibt = "Berg UND Tal" ist ebenso eine polare Einheit.

Wird dieser Fakt selbst ind er Tiefe nachvollzogen, so wird dadurch auch begreifbar, dass und warum jede Polarität gleichzeitig auch immer eine Einheit ist. Die Einheit jeder Polarität „ver-an-schau-Licht“ symbolisch die göttliche Dreiheit, die immer als das Licht der geistigen DREI-EINHEIT wirkt.

 

Wird nun eine wahrgenommene Erscheinung durch eine einseitige „Beur-TEILUNG“ interpretiert, findet dadurch die Trennung der jeweiligen Polaritäten-Partner „statt“, weshalb einseitig interpretiertes Beurteilen letztlich tatsächlich zur „Bestattung“ von sich >selbst< führt. Die Bestattung bezieht sich auf das eigensüchtige Ego-Selbst, das sich (nur) mit dem persönlichen Körper identifiziert. Es bezieht sich also nicht auf das Geistesfunke-Selbst, das die jeweilige Lebensgeschichte (nur) träumt.

 

Das „Gesetz der Polarität“ ist die Grundlage für Leben. Mit dem Begreifen und Umsetzen von diesem Gesetz, beginnt zugleich das Enden vom einseitigen „UR(L-ICH-T)teilen“ weil es durch die Anerkennung von These UND Antithese zur Synthese kommt, die in einen höhergeistigen tatsächlich einheitlichen Zustand mündet.

Da das „Gesetz der Polarität“ die Grundlage für alles Wahrnehmbare ist, ist es auch die Grundlage von jedem Wort, sodass auch Wörter einen positiven UND negativen Pol haben. Hierzu ein paar Beispiele: „Freude“ ist nicht nur positiv, sondern als Schadenfreude auch negativ; was für einen Glück ist bedeutet jedoch für einen anderen nicht Unglück sondern Pech; ein Sadist fügt einem anderen gerne Schmerz zu und ein Masochist genießt Schmerzen – also ist Schmerz (und das Zufügen von Schmerz) "positiv UND negativ".

So wie „Nichts und Alles“ zusammen(ge)hört, gehören als Polaritäten-Pärchen „Geist und Materie“, „These und Antithese“, „Positiv und Negativ“ = „Plus und Minus“, „Hell und Dunkel“, „Werden und Sterben“,  "Groß und Klein“, "Dick und Dünn“, „Freude und Leid“, „Harmonie und Disharmonie“, „Krieg und Frieden“, „Gesundheit und Krankheit“, „Himmel und Hölle“, „Gedanken und Gefühle“, "Aktion und Reaktion", "Lärm und Stille"......  "HIER & JETZT" zusammen.

Und so wie die körperliche Verbindung von Mann und Frau "EHE" genannt wird, ist jedes Polaritäten-Pärchen eine 100%ige "EHE", die nur harmonisch wirken kann, wenn beide Partner gleich-geltend anerkannt werden. In Zahlen ausgedrückt: 50 + 50 = 100. In erster Linie bezieht sich das göttliche Gebot "DU SOLLST NICHT EHE-BRECHEN" auf die EHE "Geist UND Materie", doch wer das Gesetz der Polarität mehr und mehr in der Tiefe begreift erkennt, dass sich dieses göttliche (An)GEBOT auch auf jedes Polaritäten-Pärchen bezieht und auch immer nur HIER & JETZT zu 100% erfüllt ist, wenn beide Teile gleichermaßen anerkannt werden.

 

Gedanke, Gefühl, Glaube, bestimmender Schöpfer (?)

Es ist geistige Flexibilität nötig, um die jeweiligen Wort-Bedeutungen im Sinne der ursprünglichen Bedeutungen und Zusammenhänge zu erkennen, was im Begreifen der Vatersprache gipfelt. Durch geistige Flexibilität ist bzw. wird u.a. wahrnehmbar, dass Wörter tatsächlich selbsterklärend sind – so, wie die Wörter „Ge(h)danke“ und GE(h)fühle" schon von selbst erkennbar machen, dass es sich um einen Auftrag handelt. Jeder wahrgenommene inspirierende Gedanke ist wörtlich >als "Gedanke UND Gefühl"< bereits ein erfüllter Auftrag vom Schöpfer, den ER durch sein >Geschöpf< realisiert. Wenn nun aber das Geschöpf die geschenkt bekommene Inspiration >aufgrund der Identifikation mit dem KÖRPER< eigenwillig einseitig beurteilt entsteht Disharmonie. Durch die bedingungslose Annahme >im Sinne von 100%ig< löst sich jeder erfüllte wörtliche Auftrag auch schon wieder mit dem neuen Auftrag; mit der neuen wörtlichen Information ganz von selbst auf.

Noch einmal anders gesagt: indem inspirierende Gedanken >ihrer ursprünglich neutralen Information entsprechend< widerstandslos angenommen, ausgeführt und damit erfüllt werden, WIRKEN SIE SICH AUCH >im Sinne des Schöpfers< FÜR DAS GESCHÖPF ERFÜLLEND AUS.

 

Wer ist der Schöpfer und damit Bestimmer von Gedanken und Gefühlen? Die Antwort kann nur durch genaue Selbst-Beobachtung herausgefunden werden. Bist Du der Erschaffer der, IN Dir auftauchenden Gedanken und Gefühle oder tauchen diese ganz von selbst auf? Ebenso kann gefragt werden „Wofür und wem sollen wir für die Gedanken und Gefühle danken?“.

Erst wenn Du selbst erkennst dass Du nicht der Bestimmer, dass Du nicht der Schöpfer der Gedanken und Gefühle bist, weil sie ganz von selbst in Dir auftauchen, erkennst Du damit zugleich den wirklich(t) bestimmenden Schöpfer. Es ist der göttliche GEIST, der Dir alle Gedanken und Gefühle einspielt und damit prüft - ob Du schon mit allen Gedanken, Gefühlen und den Verwirklichungen derselben einverstanden bist oder ob Du noch Deinen eigenen Willen durchsetzen willst. Gleichzeitig kannst Du dadurch auch erkennen wem aller Dank gebührt, weil jede Idee vom göttlichen Geist IN DIR kommt und im eigenen noch sehr begrenzten geistigen Verständnis wahrnehmbar wird.

Jede gedankliche und materiell verwirklichte Idee ist eine momentan HIER & JETZT erscheinende Erfüllung – sei es als materieller Gegenstand oder als geistige Information. Jeder Gedanke ist >an sich< bereits ein Geschenk der Schöpferkräfte, die auch Lautwesen genannt werden. Sie verwirklichen jeden gefühlten Gedanke im Sinne der individuellen Bedeutung und Stärke des Glaubens - gleichgültig wie einseitig der Gedanke interpretiert wird.

Da die Schöpferkräfte neutral sind und darum auch neutral wirken, unterscheiden sie nicht in "Gut ODER Böse". Doch sie führen auch jede einseitige Beurteilung >die eine eigenwillige, eigensüchtige Bestimmung ist< nicht nur bedingungslos aus, sondern sorgen auch dafür dass "Gut UND Böse" wieder ins Gleichgewicht gebracht wird, sodass auf die Verwirklichung der positiven Seite auch die Verwirklichung der negativen Seite erfolgt. Zum Beispiel folgt auf Gesundheit Krankheit und umgekehrt, weil „Krankheit UND Gesundheit“ eine polare Einheit sind.

 

Wenn wir auch nicht der Schöpfer der Gedanken sind, sondern derjenige der sie wahrnimmt, so sind wir doch befähigt die Gedanken neutral zu beobachten. Sich automatisch mit allen Gedanken zu identifizieren würde bedeuten - zu glauben, dass man den Gedanken ausgeliefert wäre, was ein Trugschluss ist.

 

DENKEN und GLAUBEN ist nicht dasselbe !

 

Gedanken, die wir "absolut zweifellos" also 100%ich/ig glauben werden gleich >HIER & JETZT< im gegenwärtigen Augenblick verwirklicht.

Gedanken, die wir oft wieder holen >sei es als Wunschvorstellung oder um die Zukunft verbessern zu wollen, was allerdings immer auf Ablehnung und Angst basierend entsteht< also diese Gedanken werden ebenso verwirklicht, wenn auch meist SCHEINBAR zeitverzögert. Sobald Du bereit bist - den Glauben an eine chronologisch vergehende Zeitlinie als Trugschluss zu erkennen, anzuerkennen und über Bord zu werfen, wird es für Dich schlüssig, dass jene Gedanken >die wir aus genannten Gründen wieder holen< sich erst HIER & JETZT verwirklichen, wenn durch die Wiederholungen 100% erreicht worden sind. Also wenn das Fass voll ist. Doch kann die Verwirklichung zweierlei ausfallen: als die Wunschvorstellung oder als das Ergebnis dessen, was die eigenwilligen Gedanken ausgelöst hat. Der Auslöser vom Wunsch "Gesund werden wollen" ist z.B. eine momentane Krankheit.

 

Die Information "ES GESCHEHE NACH DEINEM GLAUBEN" sagt klar aus, dass es der Glaube ist, durch den das Geglaubte verwirklicht wird. Was geschieht also wenn Du glaubst krank zu sein?

 

Weil wir geglaubt haben >was wir geglaubt haben< ist es HIER & JETZT Wirklichkeit geworden - das bezieht sich auf ALLES, was wir glauben - also einerlei ob der Auslöser für einen Glaube eine, auf Zweifel basierende abgelehnte Befürchtung ist, weshalb sich dementsprechend das Befürchtete verwirklicht oder ob es der feste Glaube an die Verwirklichbarkeit von einem Herzenswunsch ist. DAS WAS WIRKT IST IMMER DEIN GLAUBE - was beim unkonditionierten Kind noch die "ZWEI-FEL-LOS-IGKEIT" ist !!! Darum heißt es "IHR SOLLT WERDEN WIE DIE KINDER"

 

Welche Rolle spielen bei all dem die Gefühle?

Jeder GEdanke erzeugt ein GEfühl, sei es positiv oder negativ - von "Himmelhoch-jauchzend" bis "zu-Tode-betrübt". Erst wenn GEdanken als neutrale Informationen wahrgenommen werden, endet das noch völlig unbewusste eigenwillige einseitige Interpretieren >als Erschaffen< von positiven und negativen Gefühlen. Dadurch entsteht eine Art Apathie, die entgegen der normalen Meinung >dass Gefühlslosigkeit nur gefährlich und damit auch nur negativ wäre< positiv, im Sinne von neutral ist und die Freiheit bzw. Unabhängigkeit durch die Beherrschung von automatisch auftauchenden GEdanken bedeutet. Automatisches Denken steht mit der Identifikation mit dem persönlichen Körper in Zusammenhang, ist egoistisch, eigensüchtig und zwanghaft. Solange dieses Denken herrschen kann, können auch die verwirklichten Ergebnisse im persönlichen Weltraum-Spiegel nur dem egoistischen eigensüchtigen zwanghaft einseitig interpretierenden Denken, Fühlen, Bestimmen entsprechen.

 

Wort - Information - Name

Entsteht durch das Wort „Gedanke“ ein neuer Gedanke oder ein Gefühl? „Nein“.  Entsteht durch das Wort „Gefühl“ ein Gedanke? Nein, das Wort „Gefühl“ ist ein Gedanke.

Wörter >an sich< sind ohne eine bestimmte Bedeutung nur ein neutrales Geräusch ohne Informationsgehalt. Ein neutrales Geräusch ist erst durch eine konkret festgelegte Lautabfolge ein WORT. Durch die Kenntnis bzw. zuordnung von Wort-Bedeutungen kommt es zum Erzeugen dessen, was das jeweilige Wort für den Einzelnen bedeutet. Darum heißt es u.a. Im Anfang (war) ist das Wort.

 

Das innerliche Hören einer bestimmten Lautabfolge wird „Gedanke“ genannt. Jeder Gedanke ist wahrgenommenes Wort, ist „InFORMmation“ mit individueller Bedeutung - durch die für den Einzelnen eine feinstofflich oder sinnlich wahrnehmbare Form erzeugt wird. Dabei ist bzw. bleibt der Denker immer mit dem Gedachten oder auch sinnlich wahrnehmbar verwirklichten Gedanken verbunden - bis zur Auflösung des Gedankens, durch einen neu Auftauchenden kommt. Mit anderen Worten gesagt: der „Best-immer“ ist mit jeder selbst gedachten und verwirklichten Bestimmung „immer“ eine polare Einheit = „Bestimmer UND Bestimmtes“ gehören zusammen, sie bedingen einander.

 

Auch jeder „Name“ ist, als bestimmte Lautabfolge ein festgelegtes „Wort“. So bestimmen z.B. die Eltern den "Name" für die neue Form >namens Säugling<. Jede wörtliche Bezeichnung >für eine physische Form< ist eine „namentliche“ Zuordnung. Ob ein Geistesfunke fähig ist eine gedankliche „InFORMation“ aufgrund der Kenntnis des Namen auch als materielle FORM zu verwirklichen, hängt von seinem Glaube ab.

 

Nachdenken und Vordenken ?

Göttliche Inspiration hat nichts mit „Nachdenken“ zu tun. Nachdenken ist die automatische Wiederholung von Erinnerungen >also vom bereits Bekannten< oder das Nachsprechen von Informationen, die angeblich von anderen Persönlichkeiten gesprochen oder geschrieben worden sind, sowie es ein Denken ist das sich ausschließlich mit persönlichen Erfahrungen und dem persönlichen Wohlergehen beschäftigt. Das bedeutet, dass der Denkende >durch Nachdenken< äußerst selten in Einheit mit dem Geschehen in der Wirklichkeit und mit dem ist, was HIER & JETZT stattfindet.

Vordenken“ ist >genau betrachtet< auch nur „Nachdenken“ weil dabei immer auf das bereits Erlebte aufgebaut wird, um damit das was vom Erlebten durch einseitige Interpretationen abgelehnt worden ist, zu ändern. Für derlei „vordenkendes Nachdenken“ werden zahlreiche Gründe angegeben wie z.B.: eine bessere Zukunft sichern zu wollen; um von scheinbarer Schuld frei werden zu wollen; um frei und glücklich werden zu wollen... wobei das persönliche Ego-Programm mit einer Erklärung >unbewusst< das egozentrische eigensinnige Denken rechtfertigen "WILL".

 

Denken findet ja immer nur HIER & JETZT statt, weil der Denkende nur HIER & JETZT denken kann - doch hast Du auch schon wirklich realisiert, was das tatsächlich bedeutet?

 

HIER & JETZT = 100 % = Fakt / Tatsache

Mehr und mehr zu begreifen was es TATSÄCHLICH bedeutet „im HIER & JETZT zu leben“ bedeutet zugleich: mehr und mehr zu erkennen dass wir gestern noch nie etwas gemacht haben und dass wir auch morgen nie etwas machen werden. Alles, was wir feinstofflich wahrnehmen und auf der grobstofflichen persönlichen Ebene machen, erleben und machen wir immer HIER & JETZT.

Niemand wird es je schaffen in zwei Stunden zu tanzen – weil physisches Tanzen nur HIER & JETZT stattfinden kann, so wie der Gedanke daran auch nur HIER & JETZT wahrnehmbar ist. Noch einmal anders gesagt: wenn physisch getanzt wird, ist das Tanzen HIER & JETZT das momentane Geschehen. Jedes „GeschEHEn“ ist >wenn es geschieht< immer das erleben vom HIER & JETZT Wahrnehmbaren.

 

Ob dieses HIER & JETZT Wahrnehmbare auch schon tatsächlich zu 100% wahrgenommen und erlebt wird, hängt von der Wachheit des Einzelnen ab. 100% bedeutet: mit 100%iger Aufmerksamkeit HIER & JETZT mit dem zu sein, was von Moment zu Moment geschieht.

 

Nur das, was HIER & JETZT "SELBST" wahrgenommen werden kann ist ein wirklich(t)er „Fakt“. Das Wort „Akt“ im Wort "F-Akt" steht u.a. für eine Handlung bzw. für ein HIER & JETZT stattfindendes Tun. So ist z.B. Tanzen ein gegenwärtiges Erlebnis - als Tun im HIER & JETZT. Das Wort „Fakt“ bezieht sich somit NUR auf das, was HIER & JETZT "SELBST" überprüft und als Tatsache wahrgenommen werden kann.

Indem wir HIER & JETZT die wörtliche Information eines anderen hören >u.a. auch in Radio oder Fernsehen...< oder sehen = lesen, bedeutet das nicht automatisch, dass diese wörtlichen Informationen HIER & JETZT unsere Wirklichkeit ist. Ein HIER & JETZT "NEUTRALES" Geschehen ist u.a. das Sehen und Hören von Unterschieden, die eben >"NUR" HIER & JETZT< von Moment zu Moment wahrnehmbar sind. Diese haben jedoch keinen Wert >im Sinne einer Bewertung< da eine Bewertung ja erst durch den Filter der zwanghaft interpretierenden Logik entsteht. So sind z.B. Farben ursprünglich neutral und haben keinen Wert, weshalb durch das Sehen der Farben einer Blume keine ablehnende Bewertung entsteht.

 

Ebenso ist nun auch das Sehen von weißem Papier mit schwarzen Mustern immer nur eine neutrale sinnliche Wahrnehmung – die sich aus dem Schwarz-Weiß-Kontrast ergibt. Werden die schwarzen Muster nun jedoch als eine wörtliche Information mit einer fixen Bedeutung interpretiert - ohne dass der Seher glaubt, dass diese Information HIER & JETZT eine Tatsache ist – so ist das Gesehene für den Seher einfach nur das, was es auch HIER & JETZT tatsächlich nur ist = weißes Papier mit schwarzen Mustern. Dieses GesEHEne ist also in seiner neutralen unterschiedlichen Ursprünglichkeit das selbe - wie das Muster einer HIER & JETZT sichtbaren Blume, deren AussEHEn sich aus zwei Farben ergibt.

 

Illusion oder Wirklichkeit ?

Wann kann SELBST geprüft werden ob etwas wirklich ist ? Die Antwort dürfte klar sein - nur HIER & JETZT.

Folglich ist NUR das, was wir HIER & JETZT von Moment zu Moment SELBST >als grobstofflich existierend< erleben physische/materielle „Wirklichkeit“ - in der wir unsere gefühlten Gedanken >die wir meist ungeprüft automatisch geglaubt haben< verwirklicht bekommen „haben“.

Unverwirklichte Gedanken, die wir HIER & JETZT wahrnehmen sind ebenfalls wirklich, doch nur feinstofflich existierend. Es gibt also eine feinstoffliche und eine grobstoffliche >physisch/materiell< existierende Wirklichkeit, die sich aus einem permanenten Wechsel von wörtlichen Informationen ergibt.

 

Was gehört nun aber zur Illusion? Was ist Illusion ?

Jene Gedanken, die nichts mit der HIER & JETZT sinnlich wahrnehmbaren grobstofflichen Wirklichkeit zu tun haben. Es sind dies jene Gedankengänge, die als „Nachdenken“ und vermeintliches „Vordenken“ bezeichnet werden; sich immer nur um ein „Haben-WOLLEN oder NICHT-Haben-WOLLEN“ und damit darum drehen das momentan Bestehende verbessern zu WOLLEN. Illusorisch sind somit Gedanken die mit einer EINMAL selbst erlebten Wahrnehmung in Zusammenhang stehen, von der man persönlich etwas einseitig >nur negativ< interpretiert hat oder etwas >das als nur gut interpretiert wurde< was man „auch selbst haben oder nicht-haben“ gewollt hätte, sowie alle Informationen, die wir von anderen erzählt / mitgeteilt bekommen und mit der EIGENEN, HIER & JETZT sinnlich wahrnehmbaren Wirklichkeit NICHTS zu tun haben.

 

Wenn Du achtsam bist hast Du schon von selbst erkannt, dass auch jene GEdankengänge zur Illusion gehören die einseitige Interpretationen sind, weil diese nicht der 100%igen eigenen Wirklich(t)keit entsprechen. Sie entstehen aufgrund dem fehlenden Verständnis vom „Gesetz der Polarität“ und werden vom persönlichen „ich“ AUTOMATISCH getätigt.

Ob es sich nun um Gedankengänge handelt, die mit der eigenen gegenwärtigen Wirklichkeit zu tun haben >die sich von Moment zu Moment ändert<, um Gedanken die nicht mit dem eigenen momentanen Erleben zu tun haben oder um einseitige Interpretationen der automatisch "funk-tionier-enden" Logik vom persönlichen "ich" - womit Du "Geistesfunke" Dich identifizierst, sie alle entstehen und vergehen immer HIER & JETZT.

 

Geistesfunke oder Gedanke ? Die VERWECHSLUNG

In allen heiligen Schriften ist von "Gotteskindern" die Rede. Indem die göttliche Quelle > aus der alles entsteht< GEIST ist, sind alle „Kinder Gottes“ „Geist-es-funken“. GEIST ist unsichtbar, ungreifbar, unerfassbar. Auch ist er unbezwingbar – doch das ist ein Geistesfunke ERST, wenn er um sein WIRK-LICH(T)ES SEIN weiß und dadurch in der persönlichen Traumwelt der ERSTE geworden ist. Was bedeutet es, in der persönlichen Traumwelt der ERSTE zu sein? Es bedeutet ein bedingungslos liebendes Vorbild zu sein, anstatt darauf zu hoffen; zu warten; zu glauben, dass es möglich wäre, dass im eigenen persönlichen Wel(l)Traum andere mit dem „bedingungslosen lieben“ beginnen könnten.

 

Warum das den anderen versagt ist?

ACHTUNG JETZT WIRD ES FÜR DICH MÖGLICHERWEISE (R)EVOLUTIONÄR:

Weil jeder Geistesfunke seine eigene Traumwelt, seinen eigenen Wel(lTraum erlebt. Das macht u.a. auch begreifbar, dass bzw. warum auch jeder andere HIER & JETZT nur ein Gedanke >als namentlich benannte Form< und somit nur eine wörtliche Information IN DIR „GEIST-esfunke“ ist, weil die jeweilige Form tatsächlich schon mit der nächsten "In-FORM-ation" im Unsichtbaren = in Deinem GEIST  "ver-schwindet" – sei es als gedankliche Information oder als sinnlich wahrnehmbare Erscheinung, die ja auch schon wieder in dem Moment "ver-schwindet" in dem sie sich nicht mehr in Deinem Gesichtsfeld befindet.

Wenn Dir diese Betrachtung-weise noch ganz neu ist, so könntest Du sie einfach vorerst einmal als absolut (r)evolutionär und faszinierend betrachten und einfach nur neugierig "wie ein Kind" weiterlesen - anstatt die Informationen gleich ablehnend zu verwerfen, zu bekämpfen - denn durch diese Informationen kann IN DIR eine höhere Logik entstehen. Darum heißt es u.a. "Ihr sollt werden wie die Kinder".

 

Solange sich der Geistesfunke mit dem persönlichen Körper VERWECHSELT, ist er HIER & JETZT tatsächlich noch ein Träumender im Tiefschlaf. Das bedeutet, dass er den momentanen Lebenstraum / die Lebensgeschichte namens…. (erinnerst Du Dich, dass die physischen Eltern der FORM >Säugling< einen Namen gegeben haben?) noch so erlebt, als wäre er NUR die Form dieses persönlichen Körpers und damit von allen anderen Körpern getrennt - was das Ergebnis einer materiellen Weltsicht ist.

 

Alle Informationen, auf die sich das personifizierte „ich“ bezieht, gehören zum Programm der individuell begrenzten persönlichen Ego-Logik, die >zwanghaft< einseitig urteilt und interpretiert. Da diese begrenzte Logik auf einem materiellen Weltbild basiert, geht das persönliche "ich" noch davon aus, dass Materie ohne Geist existiert - dass Materie also auch existiert, wenn Du nicht an sie denkst. Diesen Trugschluss kann ein Geistesfunke allerdings erst durch absolut genaue Selbstbeobachtung erkennen. Ohne diese Erkenntnis bleibt er >aufgrund der Verwechslung mit dem Körper des persönlichen "ich"< im Hamsterrad-Lauf der begrenzten Ego-Logik gefangen, bis er des Kämpfens müde wird bzw. das Kämpfen satt hat – weil es in der Welt, die immer nur durch die einseitig interpretierende Logik "QUAL-ifiziert" wird, keinen dauerhaften Frieden gibt. Du beginnst Dich nach Deinem WIRK-LICH(T)EN SEIN zu sehnen, welches der dauerhafte "FriEDEN" im HIER & JETZT  ist = erst frei von zwanghaft einseitig interpreTIERenden Beurteilungen erlebst du HIER & JETZT das Paradies auf Erden.

Darum zählt zu den intensivsten Ängsten - u.a. die Angst vor der Beurteilung der anderen.

 

Sich mit dem persönlichen Körper zu verwechseln bedeutet, dass der Geistesfunke "noch unbemerkt" tatsächlich glaubt - er wäre ein Gedanke und somit nur eine momentane wörtliche Information - die es bei genauer Beobachtung doch HIER & JETZT immer nur gibt, wenn sie JETZT gedacht und durch den eigenen Glauben auch HIER & JETZT "verwirklicht" wird.

 

Von  "Haben ODER Sein"  zu  "Haben UND Sein"

Wenn ein Gedanke wahrgenommen wird, so stellt dieser aus der Sicht des persönlichen „ich“ das HABEN von diesem momentan aufgetauchten Gedanken dar. Da jeder Gedanke nur wahrgenommen werden kann, weil er JETZT und wenn er JETZT momentan existiert, ist das Existieren vom jeweiligen Gedanke zugleich das SEIN desselben. Beides – das HABEN und das SEIN eines Gedanken findet immer „gleichzeitig“ statt und ist somit „untrennbar“ miteinander verbundenes EINS - SEIN.

Das persönliche "ich" nimmt von allen möglichen Informationen >die die gesamte Habe bzw. der gesamte Besitz vom GÖTTLICHEN GEIST sind< immer nur ein selektiertes, von Moment zu Moment wechselnd minimales "Haben" wahr udn so konzentriert sich das persönliche „ich“ vorwiegend auf HABEN, wodurch wir permanent darauf ausgerichtet sind die HABE sicherzustellen >die wir MEIN nennen< wofür das persönliche „ich“ meist auch alles macht. Anders gesagt: fast alles, was durch das personifizierte „ich“ gedanklich gemacht wird, dient zum Absichern der eigenen Habe. Diese "Habe" bezieht sich vordergründig auf materiellen Besitz und auch auf das >nur scheinbar eigene< persönliche Wissen.

 

Durch die Identifizierung mit dem persönlichen Körper sagen wir "Das ist MEIN Körper" - im Sinne von „Das bin ich“. Wir sagen auch  „Das ist MEIN(E) Mann/Frau, MEIN Auto, MEIN Kind, MEIN Haus, MEINE Katze, MEINE Kleidung, MEIN Wissen.....“ und verteidigen all das bzw. versuchen diese HABE weiterhin >durch berechnendes automatisches Festhalten< zu „BE-SITZEN“. Doch entgegen der formulierten Identifizierung mit dem persönlichen Körper Das bin ich sagen wir zum Partner, Auto, Kind, Haus, zur Katze, Kleidung oder zum scheinbar eigenen Wissen nieDas bin ich“.

 

Also haben wir bis JETZT automatisch geglaubt gehabt, tatsächlich NUR mit der HABE = FORM des persönlichen Körpers verbunden zu SEIN.

 

Wir wählen, ja wir selekTIEREN und anerkennen von all den uns bekannten, nennbaren Formen nur die persönliche Form - im Sinne vom „Da-SEIN“. Das bedeutet: wir bestimmen, dass alle anderen Formen nicht mit uns verbunden sind - denn zu bestimmen „Ich bin nur diese Form“ bedeutet zugleich zu bestimmen „Alle anderen Formen bin ich nicht“, womit wir UNBEWUSST permanent Trennung erschaffen, solange wir uns noch nur mit dem persönlichen Körper identifizieren.

Dabei ist JEDE materiell erscheinende FORM die verwirklichte „In-FORM-ation“ des momentan selbst gedachten und gefühlten Gedankens und genauso wie die FORM des persönlichen Körpers mit dem Denker verbunden - wenn wir an die jeweilige Form denken. Das bedeutet also >aus geistiger Sicht< dass jede feinstofflich UND/ODER grobstofflich auftauchende InFORMation zu unserem DA-SEIN gehört und zugleich das HABEN dessen ist, was wir HIER & JETZT im permanenten Wechsel erleben. Sich dessen ganz bewusst zu SEIN, nennt sich "SELBST-BEWUSST-SEIN".

 

"Bewusstsein" kann jedoch Niemand HABEN = das können wir nur SEIN. Wer sagt "ich habe ein Bewusstsein" ist sich dessen noch unbewusst.

 

Die persönliche Logik ist ein geistig begrenztes Programm, durch dessen zwanghafte Informationen wir uns nur zwischen „Haben ODER Sein“ hin- und her bewegen und dadurch nie dauerhaft im Gleichgewicht der Mitte landen. Persönliche „ich´s“ kämpfen gegeneinander um unterschiedliche Standpunkte und wollen Recht HABEN, weil aus diesem begrenzten Blickwinkel es nur so SEIN kann, dass nur einer Recht HABEN kann; als würde nur einer Recht HABEN dürfen. So macht sich "unbewusst" jeder zu einem selbst ernannten Richter über "EIN" Recht, das durch Personen teilbar wäre. Dabei ist es einfach nachvollziehbar, dass zwei persönliche Individuen auch immer zwei unterschiedliche Sichtweisen haben, weshalb aus der eigenen Sicht jeder Recht hat - wenn auch >aus rein-geistiger Sicht< erst ein bisschen. Das ergibt sich aus der symbolischen Vorstellung von einem körperlichen Standpunkt = an ein- und demselben Punkt kann HIER & JETZT immer nur eine Person stehen – einerlei wie nah sich eine andere daneben stellt.

Die zwanghaft und automatisch funktionierende persönliche Logik ist u.a. am "Entweder(ich) - Oder(du)" erkennbar. Sie anerkennt keine Abweichungen vom >scheinbar eigenen< Blickwinkel - ohne zu bemerken, dass dieser Blickwinkel automatisch von anderen übernommen worden ist, die auch NUR SCHEINBAR eine eigene Meinung haben.

 

Wenn erkannt, begriffen und verstanden wird, dass alles aus EINEM GEIST kommt und darum auch alle Sichtweisen zu dem einen Geist gehören, kann es zu einer geistigen Übereinstimmung von „Haben UND Sein“ kommen. Alles was wir benennen können ist >im Moment des Erlebens< ein gleichzeitiges „Haben UND Sein“ im HIER & JETZT - einerlei ob es sich um etwas Feinstoffliches wie z.B. Gedanken, Gefühle, Duft, Geschmack, undefinierbare Wahrnehmungen oder um etwas Grobstoffliches handelt.

 

GEIST ist immer EINER / Einzigartig

Weil alles aus einem GEIST kommt ist auch alles, was aus dem Geist kommt immer nur einER. Das bedeutet, dass jeder Geistesfunke „einzigartig“ ist und eine eigene einzigartige Traumwelt ER-lebt, in der auch alles Wahrnehmbare in jedem Moment einzigartig ist, weil auch jeder Moment einzigartig ist. Genau betrachtet gibt es also nie ein Erleben von wiederholbarer Zweiheit, sondern immer nur ein Erleben von Einheit bzw. Einzigartigkeit.

Das Wort „EINZIG-ART-IG“ bezieht sich auf die Einmaligkeit - von allem namentlich Nennbaren gleicher Art. So ist jeder Moment, jede Form, jeder Charakter, jede Melodie, jedes Geräusch, jeder Geruch... eine Einmaligkeit der selben ART – und doch seinesgleichen nie ganz gleich. Das bedeutet, dass es in keiner individuellen Traumwelt zwei vollkommen Gleiche >von was auch immer< gibt.

 

Anders gesagt, gibt es im GEIST GOTTES Nichts zweimal bzw. Alles nur einmal.

 

Weil der GEIST GOTTES ein unsichtbares, ungreifbares, unerfassbares, unsprechbares Nichts ist, kann er nicht verglichen werden. Wie sollte nun >ganz genau betrachtet< aus dem nicht erfassbaren, unvergleichbaren GEIST etwas Vergleichbares entstehen können? Worin läge >geistreich betrachtet< der Sinn, wenn es zwei völlig gleiche Formen, Charakter, Geschehen, Melodien, Düfte, Gerüche, Gefühle.... gäbe?

Vollkommen Gleiches wäre nicht einmal wahrnehmbar, weil ja etwas 100%ig Gleiches mit dem GEIST GANZ IN EINHEIT wäre - weil nur Geist das 100%ige ist, jedoch nicht wahrgenommen werden kann. Also muss es im Traum immer einen einmaligen, sowie einfachen Unterschied geben. ALLE wahrnehmbaren Informationen kommen "einmalig" = "nur ein Mal" aus dem GEIST und sind in ihrer Einmaligkeit auch einfach nur in dem Moment wahrnehmbar, in dem sie sind / existieren. Der Glaube an etwas absolut gleich Erlebbares stiftet >durch Vergleiche< Verwirrung.

 

Das Wahrnehmbare ist in jedem neuen Moment auch vollkommen NEU, vollkommen FRISCH, vollkommen GÖTTLICH. Die, von Moment zu Moment göttliche neue Frische wird durch einseitige Interpretationen von der automatisch reagierenden persönlichen „ich“ Logik „verwässert“. Mit anderen Worten gesagt, wird durch Teilung dem reinen Wasser etwas Trübendes hinzugefügt.

Reines Wasser ist ein Symbol für den reinen Geist = absolut reines Wasser ist durchsichtig und auch physisch nie wirklich fassbar. Entweder es zerrinnt zwischen den Fingern oder es verdunstet – ohne dass dies von einem persönlichen „ich“ verhindert werden könnte.

DU – Geistesfunke bist EIN einzigartiges KIND vom reinen GEIST GOTTES. Du bist wie ein Tropfen Wasser. Würde ein Tropfen Wasser von sich selbst behaupten dass er kein Wasser sei?

 

Wodurch kannst Du die Einzigartigkeit von allem und jedem noch erkennen?

Dadurch, dass in jedem Moment Wandlung stattfindet - als permanentes Wechselspiel von Gedanken. Doch selbst wenn ein Gedanke schon oft gedacht worden ist, ist er nie wieder der Gleiche gewesen, weil der Geistesfunke inzwischen durch all die Informationen in seinem Verständnis weitergewachsen bist, die er seit dem letzten Mal Denken dieses Gedanken gedacht hat. Hättest Du gezählt, wie oft Du ein - und denselben Gedanken schon gedacht hast, so würde sich selbst durch die Zahl der Wiederholungen schon ein Unterschied ergeben, der die einmalige Einzigartigkeit bestätigt.

 

Die Einzigartigkeit von Allem und Jedem zu erkennen, ermöglicht zugleich die Erkenntnis der Verbundenheit mit Allem und Jedem. Indem die Einzigartigkeit von Allem und Jedem WIRKLICH(T) erkannt wird, kommt es zum Schwinden von Neid und Eifersucht und an deren Stelle tritt wieder ein wahrhaftiges Interesse an der Sichtweise des Anderen. Kein Anderer ist dann noch wichtiger als ein anderer Anderer, weil durch das Erkennen der Einzigartigkeit JEDER gleichwertig ist. Mit dieser Erkenntnis erscheint das Beurteilen-WOLLEN eines anderen, wie der Umgang mit einer längst überholten dummen, taub und blinden vorsinntflutlichen Einstellung.

 

WACH AUF !DU BIST EIN EINZIGARTIG TRÄUMENDER GEISTESFUNKE, der unsterbbar ist und sich weder körperlich noch geistig mit anderen "vergleichen" sollte.

 

Vergleich oder Gleich ?  Was ist ein Wert ?

Ohne „Vergleich“ ist alles „gleich - wertig“. Durch Vergleichen zeigt der Vergleichende sein fehlendes Verständnis bezüglich der göttlichen Einzigartigkeit von Allem und Jedem.

Wenn „Vergleichen“ endet, endet auch das nur scheinbar „ungleiche – sein“ bezüglich eines, auch nur scheinbar gleich gültigen Wertes, sodass damit auch jedes eigensüchtige Bewerten endet, denn wenn >aufgrund seiner Einzigartigkeit< alles gleich-wertig ist, wird dadurch auch das Bestehen von vermeintlich unterschiedlich gültigen Werten aufgehoben.

 

Wenn vergleichendes Bewerten endet, kommt es zum bewussten DA-SEIN im HIER & JETZT- weil Einzigartigkeit nicht gesteigert werden kann :-)

 

Was ist ein Vergleich? Das automatisch einseitige, zwanghafte Bewerten von zwei unterschiedlichen >einzigartigen/ neutralen< Informationen.

 

Welcher Sinn liegt im Vergleichen? Wem dient ein Vergleich? Warum wird verglichen?

Durch Vergleiche können Unterschiede erkannt werden, die an sich neutral und damit vollkommen "wert-los" - im Sinne von ursprünglich "GLEICH" sind. Durch eine Bewertung neutraler Unterschiede ändert sich zwar nichts an der Neutralität der Unterschiede, jedoch ändert sich dadurch tatsächlich die "Lebens-QUAL-ität" des Wertenden. Anders gesagt werden durch eine Bewertung die Unterschiede weder mehr noch weniger, weil eine Bewertung an den momentanen Tatsachen selbst nie etwas ändert.

Damit dient eine persönliche Bewertung nur einem Individuum das da glaubt >durch eine Bewertung< auch sich selbst aufwerten zu können. Das geschieht ohne die Kenntnis der Einzigartigkeit, weshalb der Wertende versucht - durch Vergleiche etwas Besonderes bzw. Besseres zu werden. Da es jedoch nur Einzigartigkeit gibt, wird bei jedem zwanghaften automatisch bewertendem Vergleichen immer einer besser als der andere abschneiden. Das zeigt >aus der Sicht der Einzigartigkeit< dass es durch jeden Vergleich zu Einseitigkeit kommt, weil ja jeder Vergleich hinkt, was auch schon wieder die Einzigartigkeit beweist ;-) Es zeigt ebenso, dass der Vergleichende noch im eigenen >gedanklichen< Konkurrenzkampf gefangen ist bzw. steckt, was das Ergebnis von zwanghaften trügerischen Gedankengängen ist, die auf einem materiellen Weltbild aufbauen. Solange ein materielles Weltbild die Basis für die eigenen Gedankengänge bleibt, orientiert sich der Einzelne nur an den Erscheinungen, an den Formen im scheinbaren außen.

 

Nicht umsonst ist im Wort „Vergleichen“ u.a. das Wort „LEICHEN“ beinhaltet, was ein Hinweis auf die Identifizierung mit dem persönlichen Körper ist, der >SO oder SO< zu einer LEICHE wird, da materielle Formen immer der Wandlung im HIER & JETZT unterworfen sind. NUR GEIST IST UNSTERBLICH. SO versaut sich der Geistesfunke die eigene Lebens-Qualität durch bewertendes Vergleichen >z.B. der körperlichen Formen< und versagt sich damit auch gleich unbewusst selbst - noch zu Lebzeiten das Paradies auf Erden erleben zu können.

 

Was ist nun ein Wert?

Wenn Du Dir diese Frage selbst stellst und Dich wirklich darum bemühst die geistreiche Antwort darauf auch selbst wahrzunehmen, wirst Du möglicherweise ein Lachen IN Dir wahrnehmen und erkennen, dass ein Wert immer erst mit einer persönlichen, eigensüchtigen Beurteilung entsteht. Jeder Zahlen-Wert ist neutral. Keine Zahl ist wertvoller als irgendeine andere. Ein Zahlen-Wert ist also >als Ding an sich< immer gleich-gültig. Für jeden Einzelnen ist der Wert einer Zahl also grundsätzlich neutral und bekommt erst dann einen scheinbar fixen Wert, wenn er mit einem Glaubenssatz verbunden wird, der sich auf Materie bezieht – wie z.B. dass das Trinken von 2 Litern Wasser pro Tag für den physischen Körper besser wäre als nur einen Liter zu trinken. Wie fühlt sich nun derjenige, der diese Aussage naiv als allgemein-gültige Tatsache annimmt = unüberprüft glaubt und am Abend bemerkt, dass er nur 1 Liter Wasser getrunken hat? Die scheinbar „allgemein-gültige“ Bewertung wird ihm zum Verhängnis, indem er sich selbst kritisiert und darum schlecht fühlt, was sich dadurch auch tatsächlich verstärkt disharmonisch auf den persönlichen Körper auswirkt.

 

chronologische Zeit oder Ewigkeit ?

Was ist chronologische Zeit?

Es ist der >unerkannt< geglaubte eigene Trugschluss, dass HIER & JETZT eine zeitliche Polarität namens „Vergangenheit und Zukunft“ existieren würde. Bei genauer Betrachtung ist es jedoch so, dass dieser Glaube sich vollkommen konträr zu der Tatsache verhält, dass wir SELBST immer nur HIER & JETZT denken, fühlen, sehen, hören, riechen, schmecken – also sinnlich etwas wahrnehmen und dadurch das Wahrnehmbare NUR "HIER & JETZT"  WIRKLICH erleben.

 

Das bedeutet:

was wir "fixe Vergangenheit" nennen sind nur Gedanken die >als wörtlich aneinandergereihte Informationen< HIER & JETZT IN uns >Geistesfunken< von Moment zu Moment im permanenten Wechsel auftauchen - die wir jedoch nicht weiterhin "unüberprüft" als >vergangen< annehmen sollten.

 

Niemand kann sich vom HIER & JETZT trennen - doch vom trügerischen Glauben an eine HIER & JETZT existierende fixe Vergangenheit können wir uns trennen. Dabei kann u.a. die Erkenntnis helfen: dass wir nie gestern etwas gedacht haben oder morgen etwas denken werden, weil wir immer nur JETZT denken und dass Fotos und Filme von erlebten Momenten nur leblose Bilder sind. Bilder, die durch technische Hilfsmittel entstehen >sei es als starre Papier-Darstellung (Fotographien) oder als ungreifbare Schein-Bilder-Darstellung (Filmaufnahmen)< machen das so Fixierte zwar sichtbar, unterscheiden sich jedoch von der eigenen sinnlich wahrnehmbaren Wirklichkeit "im HIER & JETZT" um unbeschreibliche Welten.

Was geschieht wenn wir gedankliche Erinnerungen, die sich auf persönliche Erfahrungen beziehen, einem anderen als 100%ig wahr beweisen wollen?

Wir müssen uns eingestehen, dass uns das nicht möglich ist weil die Ergebnisse technischer Hilfsmittelt kein echter und lebendiger wirklicher Beweis sind. Schon die Tatsache, dass sich die Größe eines Fotos oder die der "erSCHEINenden" Film-Bilder maßgeblich von dem unterscheiden, was im jeweiligen Aufnahme-Moment HIER & JETZT wirklich wahrgenommen worden ist - zeigt, dass technisch produzierte Aufnahmen immer nur flach und ungeformt sind. Was sie zeigen sind kein HIER & JETZT wirkliches Leben. Im Vergleich zum 100%igen erleben eigener sinnlicher Wahrnehmungen >im HIER & JETZT< ist das Berühren eines Fotos, das Sehen von erscheinenden Bildern auf einer Leinwand oder als Pixelgestalten nur das Berühren und Sehen von toter Illusion, anhand dessen wir uns jedoch tatsächlich bis dato einen chronologischen Zeitablauf ausgerechnet bzw. illusorisch eingebildet gehabt haben.

 

Sich diesen Fakt wieder und wieder bewusst zu machen lässt uns mehr und mehr begreifen, dass und warum wirkliche >also 100%ige< Lebendigkeit nur HIER & JETZT erlebbar ist und dass bildliche Aufnahmen >die einen festgehaltenen Moment von der bereits erlebten persönlichen Lebensgeschichte durch technische Hilfsmittel zeigen und damit einen vermeintlich existierenden chronologischen Zeitablauf beweisen< nur ein toter „AbKLATSCH“ zu dem sind, was im ewigen HIER & JETZT von Moment zu Moment 100%ig WIRKLICH(T) ist. Es ist als würden wir mit dem Glauben an einen existierenden chronologischen Zeitablauf die Wirklichkeit „ohrfeigen“ wobei es auch nur „klatsch“ macht - weshalb wir uns dadurch auch tatsächlich immer selbst ohrfeigen, WEIL WIR >Geistesfunken< NUR "HIER & JETZT" wirklich lebendig sind.

 

Nur HIER & JETZT ist unendlich(t)e EWIGKEIT erlebbar. Die eigene Ewigkeit kann ein Geistesfunke nur erleben, wenn er HIER & JETZT frei davon ist über Gestern oder Morgen „nachzudenken“.

 

Alle Informationen, die "nicht HIER & JETZT" DEINEN EIGENEN momentanen sinnlichen Wahrnehmungen entsprechen - sind auch HIER & JETZT keine existierende Wirklichkeit. Alle Gedanken die HIER & JETZT >als bekannte Wort-Bedeutungen< von selbst auftauchen und Dich an etwas "ER-INNERN" repräsentieren keine Vergangenheit - sondern sie tauchen HIER & JETZT >von Innen her kommend< wieder >so oft als Wieder-Holungen< auf, solange Du sie noch aufgrund einseitiger Interpretationen festhältst bzw. bis Du sie alle LIEBEVOLL annimmst. Sie haben also nichts mit einer vermeintlich HIER & JETZT hinter Dir liegenden chronologisch verlaufenen Vergangenheit zu tun, sondern mit Deinem unbewussten selbstsüchtig denkenden Festhalten an einseitigen Interpretationen. Erst wenn Du "kritiklos" mit allen Gedanken einverstanden bist, weil Du die egozentrischen Reaktionen deines persönlichen "ich" erkennst und deren illusorische Nichtigkeit durchschaust, wirst Du HIER & JETZT "als >sich seiner selbst< bewusstes WIRKLICHT" die EWIGKEIT von Deinem geistigen DA-SEIN 100%ig wahrnehmen / erleben.

 

Geistige "Waren" SIND:

Geistige Waren“ sind gedanklich vorgestellte Dinge, die scheinbar (nur) eine bestimmte fixe Form haben. Alle Gedanken >die wir schon einmal gedacht haben< sind wie die „Waren“ in einem Geschäft, die wir schon einmal realisiert (gesehen) haben. Doch wenn Gedanken an Formen in uns auftauchen, die wir schon einmal gesehen haben, so ist es ein 100%iger Fakt, dass wir diese JETZT wahrnehmen. Folglich handelt es sich dabei nicht um materielle „Waren“ - die einmal in unserem Leben „waren, sondern um bloße Gedanken die JETZT wieder in uns aufgetaucht SIND, weil wir diesbezüglich noch etwas >im ausgleichenden Sinne< anzunehmen haben.

 

Das bedeutet, dass viele bereits bekannte Gedanken wieder und wieder auftauchen, bis WIR mit der jeweiligen gedanklichen Information vollkommen einverstanden SIND – ohne sie festhalten zu wollen. Wieder auftauchende Gedanken sind folglich wie eine bereits bekannte Ware, die einfach JETZT wiederholt geistig wahrnehmbar gemacht wird. Mit anderen Worten gesagt handelt es sich bei solch „wieder-kehrenden“ Gedanken nie um etwas Vergangenes, sondern um Informationen die zu uns „zurück-kehren“, damit wir sie >und damit UNS SELBST< wieder heil machen können. Diesen Fakt mehr und mehr zu begreifen bedeutet zu erkennen, dass das Wort „Vergangenheit“ auch nur eine wörtliche WARE ist, anstatt zu glauben es würde sich dabei um einen „Zeitraum“ im Sinne eines chronologisch vergehenden Zeitablaufs >namens Vergangenheit< handeln.

Das zu begreifen; ja das zu verstehen sollte eigentlich "selbstverständlich" sein.

 

Selbstverständliche Antworten?

Selbstverständliche“ Antworten sind all jene Antworten die jeder schon durch sein eigenes geistiges Licht wirklich selbst verstehen kann. Das Wort „selbst-verständ-lich(t)“ weist auf das Selbst >als Licht< hin, das sich selbst versteht = wenn uns etwas verständlich ist, dann ist das so weil wir es wirklich selbst nachvollzogen haben und dadurch auch erst tatsächlich selbst verstehen. Doch es liegen Welten zwischen einem ungeprüften, nur scheinbaren, vermeintlichen oberflächlichen Verstehen und dem wirklich(t) tiefen "VerSTEHEN", das nur durch genaue eigene Prüfung "zuSTANDEkommen" kann.

 

Der GLAUBE >etwas verstanden zu haben< zeigt, dass das Geglaubte noch nicht wirklich verstanden worden ist, weil es nicht selbst auf seine Wirklichkeit hin geprüft worden ist. Das bezieht sich auf jede geglaubte Information, die wir nicht selbst auf ihre Wirklichkeit hin überprüft haben. Alle Informationen, die außerhalb unserer persönlichen Erfahrung liegen und nicht HIER & JETZT selbst geprüft werden können, sind Informationen die wir blind übernommen und geglaubt haben – weil wir sie nur  "automatisch" von jenen >scheinbar Wissenden< übernommen haben - weil WIR ihnen ein Wissen darüber zugetraut haben, womit WIR ihnen das jeweilige WIssen zugesprochen haben. Das ungeprüfte Übernehmen von Informationen bezieht sich auf all jene Antworten, die scheinbar Fragen zu Interessensgebieten beantworten, die uns auch interessieren - wobei wir jedoch daran gezweifelt haben, die Antwort in uns selbst finden bzw. durch unseren eigenen Geist erhalten zu können. Wir haben den Glauben >an Autoritäten, welche diese Fragen beantworten können< automatisch als „selbstverständlich“ betrachtet – ohne diese Antwortenden überhaupt persönlich zu kennen. Wir sollten jedoch nicht blind glauben, wenn wir wirklich SEHENDE werden wollen, die mehr und mehr das >IN sich selbst wirkende< eigene geistige "L-ICH-T" begreifen und verstehen.

 

Vermutlich hast Du schon einmal gehört, dass die Antwort schon in der Frage beinhaltet ist. Betrachten wir dies einmal genauer mit zwei Beispielen.

"Was ist Lebensfreude?" - "Es ist die Freude - zu leben." Diese Freude können wir jedoch nur erleben, wenn wir uns dessen bewusst sind, dass das Leben an sich ein unbeschreiblich wunderbares Geschenk ist. So zu leben, als wäre das Leben "selbstverständlich" - zeigt, dass wir uns dessen noch nicht gewahr / bewusst sind, womit es sich hierbei um automatische "Selbstverständlichkeit" handelt, derer sich der Einzelne nicht "selbst bewusst" ist. Wodurch kann Lebenfreude entstehen? Z.B. durch die Frage "Was wäre, wenn ich nicht leben würde?" - "NICHTS." Ob diese Antwort schon IN Dir Freude über das >am Leben sein< auslösen kann hängt maßgeblich davon ab, wie sehr Du die eigenen Lebensumstände noch einseitig interpretierst.

 

"Was ist der Sinn des Lebens?" - "Das Leben mit allen Sinnen zu leben." Das eigene sinnliche Erleben wird jedoch in den Hintergrund gedrängt, weil bzw. wenn wir JETZT mit unserer Aufmerksamkeit nicht 100%ig HIER sind. Das Leben tatsächlich mit allen Sinnen BEWUSST zu erleben ist nur HIER & JETZT möglich. Solange wir uns >aufgrund einseitiger Interpretationen< um Morgen sorgen und über bereits erlebte Geschehnisse nachdenken >an die wir uns auch immer nur HIER & JETZT erinnern< bleibt das wirkliche >sinnlich erlebbare< Leben auf der Strecke. Mit anderen Worten gesagt leben wir so lange nicht wirklich bewusst sinnlich, wenn wir mit unserer Aufmerksamkeit nicht bei dem sind, was HIER & JETZT sinnlich wahrnehmbar ist. Derart sind wir selbst noch >unerkannt< mehr lebende Tote statt wirklich lebendig - als ein 100%ig bewusst lebendes "ICH".

 

Solange wir das geistige Licht >das wir Selbst sind< noch nicht verstanden haben und mit dem Leben so umgehen als wäre es tatsächlich "selbst-verständ-lich" können wir auch das Geschenk der sinnlichen Wahrnehmungen weder ganz erleben, noch uns selbst wirklich verstehen

 

Dazu kann es auch erst kommen, indem wir auf das EIGENE >geistige< L-ICH-T in uns selbst vertrauen, worauf das Wort "eigentlich" hinweist. Das bedeutet, dass wir auch auf die >von Innen her kommenden< Antworten >auf die eigenen Fragen< vertrauen sollen, anstatt blind auf die Antworten anderer zu vertrauen. Nur dadurch können wir zu wirklich SEHENDEN werden und damit auch zu wirklich HÖRENDEN - was uns wirklich(t)e Freude machen wird :-)

 

Nun gilt es jedoch bezüglich der Frage nach dem Sinn des Lebens noch etwas ganz wesentlich zu ergänzen: wir können erst dann etwas zu 100% sinnlich erleben, wenn wir frei von Wertungen und einseitigen Interpretationen >bezüglich des sinnlich Wahrnehmbaren< sind. Also ist der erste Sinn des Lebens – die eigene noch begrenzte Logik zu „DURCHSCHAUEN“ die uns permanent einseitig interpretierende Beurteilungen aufzwingt. Solange IN uns gedanklich einseitige Interpretationen stattfinden >an die wir unüberprüft automatisch und somit blind glauben< können wir nämlich gar nicht 100%ig beglückende sinnliche Wahrnehmungen erleben, weil unsere Aufmerksamkeit in sinnliche Wahrnehmungen und die gleichzeitig stattfindenden einseitigen Interpretationen "auf-GETEILT" wird.

Beim "Durchschauen" der begrenzten Logik kann u.a. das Wort "Durchschauen" hilfreich sein. Wenn wir durch eine Fensterscheibe, also durch das Glas der Scheibe schauen, sehen wir das was auf der anderen Seite der Glasscheibe zu sehen ist. Das bedeutet bei genauer Betrachtung, dass wir im selben Moment nicht sehen >im Sinne von bewusst wahrnehmen< was sich vor der Fensterscheibe befindet und dass wir vor allem die Scheibe selbst nicht sehen / bewusst wahrnehmen. Wir "schauen durch" das Glas der Fensterscheibe hindurch = wir "durchschauen" sie, als ob sie nicht da wäre.

Wie mit dieser Symbolik dargestellt, können wir auch die zwanghaften Gedanken unserer einseitig interpretierenden Logik "durchschauen". Das bedeutet, dass wir die einseitigen gedanklichen Interpretationen sehr wohl erkennen und wahrnehmen sollen, das  wir jedoch ohne auf sie zu reagieren auch wirklich nur das 100%ig sehen und wahrnehmen sollen, was momentan HIER & JETZT zu sehen, hören, schmecken, riechen und zu tasten ist. "Ohne auf sie zu reagieren" bedeutet allerdings - auch ohne diese Gedanken zu kritisieren, sie abzulehnen oder weghaben zu wollen, denn genau dadurch würden wir ja nicht durch sie DURCHSCHAUEN, sondern an ihnen hängenbleiben.

 

Solange wir den einseitigen Interpretationen unserer begrenzten Logik auf den Leim gehen, SCHAUEN wir das >was wir gerade sehen< zwar an, doch wir "S-EHE-N" es nicht wirklich 100%ig. Das hat damit zu tun, dass es durch einseitige Interpretationen immer zur Trennung der EHE der jeweiligen Polaritäten-Pärchen kommt. Wenn wir z.B. das heutige Wetter interpretieren als "Heute ist es schön" und uns dem gleichzeitig existierenden Gegenpol "nicht schön bzw. hässlich" nicht bewusst sind, trennen wir dieses Polaritäten-Pärchen und zerstören damit auch die Kollektion namens "Wetter", welche in diesem Wort die Zusammenfassung aller Wetter-Möglichkeiten ist.

Wie funktioniert das in der Praxis - wenn jemand nach dem Wetter fragt? Es bedeutet, mit der Antwort die momentane Facette zum Ausdruck zu bringen, während man sich gleichzeitig dessen bewusst ist, dass es sich dabei nur um EINE "Facette" aller Wettermöglichkeiten handelt, die weder besser noch schlechter als anderen Wetter-Facetten ist.

 

Facetten von sich Selbst

Um die Facetten von sich selbst erkennen zu können, bedarf es zuerst zu erkennen, was das SELBST ist - welches tatsächlich mit all den Wörtern gemeint ist, die mit "SELBST" beginnen wie z.B. Selbst-Erkenntnis, Selbstliebe, Selbstvertrauen, Selbstverständlich, Selbständig.... Denn erst durch das Erkennen dessen, kann auch erst die Freude, Leichtigkeit, Freiheit... entstehen, die sich jedes persönliche "ich" (auch ganz von SELBST) erhofft, jedoch nur durch das wirklich(t)e SELBST erlebt werden kann.

Jedes Individuum verbindet mit dem Wort "ICH" das SELBST. Doch die meisten Individuen meinen damit nur das persönliche "ich", das sich an der wahrnehmbaren Oberfläche orientiert und "automat-isch" funktioniert. Das Wort "Automat" weist schon darauf hin, dass es sich dabei nicht um das SELBST handeln kann, welches alle wahrnehmbaren Facetten erzeugt und inspiriert - einerlei ob es sich um Wetterfacetten, persönliche "Face-tten", Gedanken-Facetten und alle weiteren >aus den Gedanken< entstehenden Facetten handelt.

 

Die Freude der Selbst-Erkenntnis

Die Freude der "Selbst-Erkenntnis" kann nur durch SELBST ERKANNTES entstehen. Wenn begriffen wird, dass tatsächliches "Selbst erkennen" immer im eigenen Geist >also innerlich< stattfindet, wird damit auch klar - dass und warum die meisten Informationen, die von einem anderen Selbst kommen, die eigene Selbsterkenntnis "er-hebl-ich" behindern können - solange das Individuum die Erkenntnisse von anderen automatisch übernimmt und glaubt. Derart werden unüberprüfte Informationen, die oft nur scheinbare "SELBST Erkenntnisse" von anderen sind, ÜBER das eigene ICH erhoben und behindern die eigene Erkenntnis-Möglichkeit. Das findet klarerweise nur so lange statt, bis der Einzelne die Informationen der anderen SELBST auf ihren Wirklichkeitsgehalt hin zu prüfen beginnt.

 

In Kindern gibt es z.B. einen ganz natürlichen Forschergeist - durch den sie Vieles ganz von selbst erkennen können, wenn ihnen die Möglichkeit dazu gegeben wird bzw. wenn ihnen diese Möglichkeit nicht weggenommen wird. Darum wäre es klug, Kindern nur dann bestimmte Informationen zu geben, wenn sie von selbst danach fragen - was noch getoppt werden kann, wenn dem Kind auch nur durch eine Frage ein Hinweis gegeben wird, was ihm hilft die Antwort von selbst erkennen zu können. Was dadurch zugleich geschieht ist: die Freude am selbst erforschen bleibt aufrecht erhalten, sodass damit auch die Freude am Lernen erhalten bleibt.

 

Nur wer schon einmal die Freude erlebt hat, die mit der EIGENEN Selbsterkenntnis einhergeht, kann zwischen echter und nur scheinbarer Selbsterkenntnis unterscheiden.

 

Wenn nun also physische Kinder die Antworten auf ihre Fragen "ganz von SELBST" erkennen können, so zeugt dies davon, dass alle Antworten auf alle Fragen IN UNS SIND und durch das SELBST beantwortet bzw. erzeugt werden. Dieses, alle Fragen beantwortende SELBST ist der göttliche GEIST, IN DEM WIR "Geistesfunken" ALLE EINS SIND.

Hast Du bemerkt, dass es sich hierbei um zwei ICH´s handelt? Ein Fragendes und ein Antwortendes. Das Fragende ist das persönliche "ich" und das Antwortende ist das göttliche SELBST, durch das jede "wirklich(t)e Selbsterkenntnis" zustande kommt. Jede wirklich(t)e Selbsterkenntnis ist eine Erkenntnis, die sich das persönliche "ich" nicht selbst ausrechnen kann und sich dann manchmal denkt "Warum bin ich da nicht selbst draufgekommen, das ist doch eh ganz einfach" :-)

 

Geistreiche Information zu den "Ich´s" und allen Fragen gibt es für jeden, wirklich an der göttlichen Wirklichkeit Interessierten HIER.

 

Nun könnte es dem Leser hier so erscheinen als wäre der Hinweis ein Widerspruch, dass es dort schon zu allen Fragen geistreiche Informationen gibt. Doch dem ist nicht so, weil ja durch das Lesen/Sehen und/oder Hören von Informationen nicht automatisch die Selbsterkenntnis entsteht, die nur durch das eigene SELBST entstehen kann.

Ein wesentlicher Unterschied besteht jedoch darin aus welcher Quelle Informationen kommen. Kommen sie aus einer bewussten Quelle oder aus einer nur scheinbar Bewussten? GENAU DAS KANNST DU NUR SELBST "DURCH EIGENES ÜBERPRÜFEN" HERAUSFINDEN :-)

 

Wenn Du erkennst, dass jene Informationen >die Du nur BLIND glauben sollst und nicht mal wirklich prüfen kannst, wenn du sie prüfen würdest wollen< nicht aus der reinen Gottes-Quelle kommen, bist Du schon ein gutes Stück weiter. Wem würdest Du lieber vertrauen und glauben - einem Informant, dessen Informationen Du gar nicht wirklich "SELBST" prüfen kannst oder einem der Dir sagt, dass Du alles >was er sagt< auch HIER & JETZT  "SELBST" prüfen kannst ?

Informationen, die nicht SELBST geprüft werden können führen in die Irre, weil nur jene Informationen die auch wirklich SELBST geprüft werden können geistig flexibel halten bzw. machen und zum Ziel der tiefsten Sehnsucht führen, die manche als Glückseligkeit, Freiheit, dauerhafter Frieden, Harmonie, bedingungslose Liebe, Freude, Leichtigkeit..... oder auch den Himmel auf Erden bezeichnen. Steht dergleichen mit Angst, Gefangenschaft, Krieg, Disharmonie, Leid, Schwere... in Zusammenhang ?

 

Zusammenhang oder Einheit ?

Was ist durch das Wort „Zusammenhang“ u.a. erkennbar? Wenn von einem "Zusammenhang" die Rede ist, so impliziert dies, dass es zwei unterschiedliche Informationen gibt, die aneinander gereiht zusammen-gehängt werden. Doch das ist bereits ein Trugschluss, der sich aus dem Glaube an Trennung und an eine existierende Zeitlinie, von chronologisch zusammen-hängenden Informationen ergibt.

Was bedeutet das ?

Jede Polarität besteht aus zwei unterschiedlichen Informationen, die als EINE "EINHEIT" die Basis für Leben SIND. Jedoch zu glauben, dass z.B. "Groß und Klein" zusammen-hängen >im Sinne von aneinander-HÄNGEN< ist bereits ein Irrtum, weil "Groß und Klein" EIN Polaritäten-Pärchen ist, dessen Pole nur gleichzeitig existieren können. Also „hängt“ Groß nicht an Klein oder umgekehrt.

Die zwei Worte Wort "zusammenHÄNGEN" und „aneinanderHÄNGEN“ können in der begrenzten persönlichen Logik automatisch eine lineare Vorstellung auslösen, bei der zuerst das eine kommt und dann das andere, was >wie die aneinandergereihten Bilder einer Filmrolle< "an-ein-ander"- bzw. zusammen zu hängen scheint. Das ermöglicht die Idee einer chronologischen zeitlichen Vorstellung von „Vorne und Hinten“ oder „Rechts und Links“, die >im Sinne von „zusammen-hängend“< als „Vorher und Nachher“ interpretiert werden kann. Ebenso kann >aus der Sicht einer begrenzten Logik< etwas "Hängendes" auf eine Vertikale hinweisen - bestehend aus der Polarität „Oben und Unten“.

 

Je klarer es UNS wird, dass es sich bei „Vorne und Hinten“, „Links und Rechts“, „Vorher und Nachher“, „Oben und Unten“, „Horizontal und Vertikal“... um Polaritäten-Pärchen handelt, die HIER & JETZT immer gleichzeitig ALS EINHEIT existieren – also nicht NUR als „Vorne oder Hinten“, „Links oder Rechts“, „Vorher oder Nachher“, „Oben oder Unten“, „Horizontal oder Vertikal“ - kann auch mehr und mehr begriffen werden, dass jede Polarität immer nur HIER & JETZT erlebt wird - weil es nur ein HIER & JETZT gibt.

Durch den Glauben an einen chronologischen Zeitablauf >im Sinne einer horizontalen Linie< erscheint es dem persönlichen "ich" jedoch so, als würde es sich dabei um zusammen-hängende Informationen handeln.

Wird das HIER Mitgeteilte jedoch >durch wiederholtes auf sich selbst wirken lassen< in seiner geistigen Tiefe erfasst, kommt es zum intuitiven wahrnehmen und erleben, dass >ohne eine einseitige Interpretation des HIER & JETZT Existierenden< jedes „Vorne und Hinten“, „Links und Rechts“, „Vorher und Nachher“, „Oben und Unten“, „Horizontal und Vertikal“... als Einheit HIER & JETZT in sich zusammenfällt bzw. sich von selbst aufhebt - weil ein R-EIN wahrnehmender GEIST immer EINE untrennbare EINHEIT mit allem HIER & JETZT Wahrnehmbaren ist.

 

Solange das HIER & JETZT Wahrnehmbare vom Geistesfunke noch von einseitigen Interpretationen vernebelt >und dadurch ja auch noch geteilt< wird, an denen er sich >noch unbemerkt< selbst aufHÄNGT, teilt er sich damit selbst und schließt sich so auch noch selbst davon aus, die göttliche Einheit HIER & JETZT als Paradies auf Erden erleben zu können.

 

"Verstehen" oder "der Versuch etwas zu verstehen"

Das Wort "Versuchen" beinhaltet das Wort "Suche". Wenn etwas versucht wird, wird davon ausgegangen, dass das wonach gesucht wird im eigenen Geist fehlt, somit also nicht bekannt wäre und deshalb H&J (HIER & JETZT) scheinbar auch nicht gleich erkannt werden kann. Doch das ist dem versuchenden Suchenden selbst noch nicht bewusst. Wäre es ihm schon bewusst würde sich ja das suchen >durch Versuchen< erübrigen. Es ist der geglaubte Trugschluss >dass im eigenen Geist etwas fehlen würde< der das sofortige Verstehen ausschließt, wodurch auch die Würdigung des eigenen Geistes noch nicht gegeben ist.

 

Der Versuch >etwas zu verstehen< entsteht durch ein persönliches Wollen. Wenn das persönliche "ich" etwas verstehen WILL, glaubt es noch >aufgrund seiner begrenzten Logik< dass es etwas nicht verstehen könne.

Das Wort "Ver-stEHEn" bezieht sich u.a. auf die immer bestehende EHE aller nur momentan H&J existierenden "Polaritäten-Pärchen". Ein Solches kann aber nur AUFRECHT STEHEN, wenn die Partner einander gleichwertig, gleich-gültig zugewandt sind. Wenn sich zwei LIEBENDE "IN  absolutem Vertrauen" zugewandt sind, ST-EHE-N sie fest "zueinander". Das Wort "Zu" bedeutet u.a. "hin-zu" und "geschlossen". "Zu-ein-ander" bedeutet somit in diesem Kontext, dass sich durch das absolute Vertrauen >zueinander< kein Außenstehender in die EINHEIT der ZWEI Liebenden hineindrängen kann.

 

Dieses Bild >der absolut vertrauenden Liebenden< ist ein Symbol für den Geistesfunken, der auch absolut >also 100%ig< darauf vertrauen sollte, dass in seinem GEIST bereits alles "Verstehen" gegeben ist, weil er ja mit dem Vater-GEIST EINS ist, in dem schon alles da ist weil er schon alles geschaffen hat und weil GEIST ja gar nicht getrennt werden kann. Wie sollte also der EINE Geist >von seiner Schöpfung< etwas nicht verstehen können, wenn ER doch der Schöpfer von Allem ist?

 

Der Versuch "etwas verstehen zu wollen" ist zudem mit dem Glaube an eine vermeintlich existierende Zukunft verbunden, in der das >was zu verstehen versucht wird< dann scheinbar verstanden werden könne. Dieser Glaube wirkt als abergläubisches Hindernis, zumal ja immer nur H&J etwas verstanden werden kann. Es handelt sich damit gleichzeitig um den Glauben, dass es unmöglich sei H&J gleich zu verstehen, was gerade zu hören ist, weil es dem Geistesfunke JETZT gerade mitgeteilt wird.

Wenn sich der Glaube >H&J etwas nicht verstehen zu können< ganz auflöst, löst sich gleichzeitig die Idee vom >Verstehen können< auf, weil ja das >was H&J zu Hören ist< dann auch gleichzeitig das "Verstehen ist". Hören & Verstehen ist somit H&J EINS. Solange es jedoch im Geistesfunke, während dem Hören, noch eine Absicht gibt >das Hörbare Verstehen zu wollen< sind HÖREN & VERSTEHEN noch nicht EINS.

 

Das bedeutet, dass jede Absicht aufgehoben sein muss - was als das Zerstören von persönlichen Absichten bezeichnet werden kann.

 

Notwendige Zerstörung ?!

Im allgemein üb(e)lichen Sprachgebrauch wird „Zerstörung“ nur als negativ interpretiert, was eine einseitige Interpretation ist. Die zwei Wörter „notwendige Zerstörung“ sind an sich schon ein Hinweis auf den positiven Teil der Zerstörung, der die Not wendet = der „not-wendig“ ist, sowie das Wort „Zer-störung“ erkennbar macht, dass eine "Störung" auch durch deren "Zerstörung" aufgelöst wird.

Diese Zerstörung bezieht sich "körperlich" jedoch weniger auf eine Handlung, sondern auf das natürliche Wachstum, weil ja >vom Säuglingskörper an< Zerstörung stattfinden muss, damit der Säuglingskörper zum Babykörper, zum Kleinkind-Körper, zum Schulkind-Körper usw. werden kann. Für physische Eltern wäre es eine Katastrophe, wenn die Zerstörung vom Säuglingskörper und damit das körperliche Wachstum ausbleiben würde.

Diese positive Seite der Zerstörung >als Solche< wahrzunehmen, hat „gefühlt“ sehr lange gefehlt, weil wir vordergründig immer nur einen Teil der jeweiligen Polarität (als)wahr(an)genommen und anerkannt haben. Wir haben uns nicht die Mühe gemacht – zu erkennen, dass bzw. warum auch Zerstörung eine positive Seite hat.

Was nun die positive Seite der Zerstörung ist >im Hinblick auf die körperliche Entwicklung< gibt es genauso im Gedanklichen. Das ist ganz einfach erkennbar, wenn wir uns bewusst machen, dass auch jeder neu auftauchende Gedanken den bestehenden Gedanken zerstört / ablöst / auflöst. Es können nicht gleichzeitig zwei Gedanken gedacht werden, so wie auch nicht zwei Worte gleichzeitig gesagt werden können.

Sich dessen nicht bewusst zu sein bedeutet jedoch nicht, scheinbar schon mit der Zerstörung einverstanden zu sein. Es kann nämlich so erscheinen, als wären wir sozusagen automatisch mit diesem positiven Teil der Zerstörung einverstanden. Dass dies aber nicht der Fall ist, ist durch die ablehnende >weil einseitig interpretierte< Haltung gegenüber der Zerstörung erkennbar.

In jedem Augenblick findet „Entstehen und zerstört werden“ statt. Genau betrachtet ist das Wort „Ent-stehen“ bereits der gemeinsamer Nenner von diesem polaren GeschEHEn, weil mit dem neu „ENT-Stehenden“ das gerade noch Stehende endet / vergeht / zerstört wird. Das trifft auf alle Wörter zu, die mit "Ent" beginnen - wie z.B. "Ent-Täuschung", "Ent-Wicklung", "Ent-Bindung", "Ent-Wöhnung"...

 

Wird die einseitige Interpretation von "Zerstörung" erkannt und der zweite Pol davon auch zu 100% anerkannt, so kommt es zur natürlichen "Ent-Störung", die von Moment zu Moment ganz von selbst "ent-steht" ohne dafür persönlich etwas zu tun, indem wir gemäß der begrenzten Logik weiterhin glauben würden, dazu persönlich etwas tun zu müssen. Genau betrachtet findet natürliche Zerstörung schon immer von Moment zu Moment statt - ohne dass das persönliche "ich" darauf Einfluss nehmen kann. Es ist diesbezüglich ohne Macht (ohnmächtig). Je mehr nun auch begriffen wird, dass sich alle Lebensumstände zunehmend mehr harmonisch gestalten werden, wenn das einseitige Interpretieren endet, kann es dazu kommen. Solange wir uns jedoch aufgrund einseitiger Interpretationen noch um Morgen sorgen, was sich ja genau betrachtet schon auf jeden nächsten Moment bezieht, ignorieren wir das göttliche (An)Gebot "Sorge Dich nicht um Morgen".